London bekommt für die Olympischen Spiele ein riesiges W-LAN Netz von o2

Nach der ganzen „Wir sind Einzelfall“-Aktion von o2 gibt es dann mal positive Nachrichten von Telefonica o2. Diesen Monat wird in London der Aufbau eines riesigen W-LAN Netzes begonnen, welches zu den olympischen Spielen 2012 in London fertig sein soll

(Bild von _dChris auf Flickr unter  cc BY 2.0 )

Wird dann für alle kostenlos zur Verfügung stehen, soll sich allein über Werbung auf der eigenen Webseite finanzieren. Eine echt feine Sache, wer zu den Spielen fährt/fliegt, kann sich die englische Zweit-SIM sparen, wenn er nicht so viel telefonieren will.

Könnte für mich aber auch einfach gewisse praktische Gründe haben, o2 hatte sich so weit ich das weiß das Exklusivrecht für Mobilfunk im Rahmen von London 2012 gesichert. Wenn dann zig Millionen die Datenverbindung ihres Smartphones ausgereizt hätten … Netzabbrüche sind nicht wirklich gute PR.

Ich mecker‘ schon seit längerem, dass die Netzanbieter verdammt schnell was tun müssen, Knotenpunkte wie Universitäten oder Hauptbahnhöfe sind was die Netze angeht immer mehr überlastet und wenn ich mir die Verkaufszahlen von Smartphones so anschaue, kann man bald zugucken, wie die Netze zusammenbrechen. Ein großes public-WLan könnte eine Möglichkeit sein, dem Problem Herr zu werden – aber nicht in Deutschland. Störerhaftung und starrer Gesetzeslage sei Dank …yeah.

via SmartDroid

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5 Kommentare

  1. Ich finde das schon ziemlich schnuckelig. Was damit zu tun haben könnte, dass ich da wohne! ;D
    Allerdings zu weit außerhalb um tatsächlich von dem W-LAN zu profitieren, es sei denn man ist mal in der City of London (Kensington, Westminster usw.) unterwegs. Aber z.B. für Touristen wird das eine feine Sache.

  2. Und unsere HS schafft das nicht mal für alle Devices ^^

  3. Ohne Vpn sollte man das nicht nutzen. England ist nicht grade Vorreiter für Bürgerrechte und Privatsphäre

  4. @sonyon: Das WLAN unterscheidet sich jetzt genau wie von der Art wie du dein Telefon sonst mit Daten versorgen würdest mal abgesehen von der Frequenz auf der gefunkt wird? Letzendlich ist die Infrastruktur dahinter genau die selbe nur die Zugangspunkte anders. So gesehen müsste man auch sonst VPNs nutzen. Also ja klar wenn mans tut, ist das natürlich vorbildlich, wenn auch mit einem gewissen paranoiden Touch 😉

  5. Joa, public WLAN ohne VPN? Never…

    Das muss ein wahres Paradies für Datensammler und -sniffer sein 🙂

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