LG stellt seine Soundbars des Jahres 2022 mit Preisen und Terminen vor

LG hat heute die Preise und Erscheinungstermine seiner neuen Soundbars des Jahres 2022 vorgestellt. Flaggschiff ist das Modell DS95QR mit einer Leistung von 810 Watt und 9.1.5 Kanälen. Hier sind also auch ein kabelloser Subwoofer sowie Rear-Lautsprecher mit von der Partie. Der Preis hat sich jedoch gewaschen. Er liegt bei 1.799 Euro.

LG hat die im Lieferumfang enthaltenen kabellosen Rücklautsprecher der DS95QR von vier auf sechs Kanäle aufgerüstet. Neben der DS95QR umfasst das neue Soundbar-Line-up von LG die Modelle DS90QY, DS80QY und DS75Q. Für die Modelle DS90QY und DS80QY ist ein optionales Rücklautsprecherset erhältlich. Die LG Soundbar DS90QY (1.199 € UVP) kommt auf 570 Watt bei 5.1.3 Kanälen, während das Modell DS80QY (899 € UVP) mit einer Leistung von 480 Watt und 3.1.3 Kanälen ausgestattet ist. Die neue LG Soundbar DS75Q (549 € UVP) bietet eine Leistung von 380 Watt und 3.1.2 Kanälen. Alle genannten Modelle werden ab Mai 2022 im Handel verfügbar sein.

Die LG Soundbar-Modelle geben Dolby-Atmos- und DTS:X-Inhalte wieder. Mit Ausnahme der Soundbar DS75Q können Nutzer zusätzlich IMAX Enhanced nutzen. Bei den Soundbar-Modellen DS95QR, DS90QY und DS80QY können Gamer Spielkonsole oder Gaming-PC direkt anschließen, da VRR (Variable Refresh Rate) und ALLM (Auto Low Latency Mode) beim Passthrough des Signals erhalten bleiben. Allerdings gilt das nicht für 4K bei 120 Hz, sodass man mit dem direkten Anschluss an den TV doch am Ende besser fährt.

Auch Amazon Alexa und der Google Assistant finden Unterstützung bei den neuen LG-Soundbars. Die LG-Soundbars DS95QR, DS90QY und DS80QY können die AI-Sound-Pro-Funktion des Alpha-Prozessors eines kompatiblen LG Smart-TVs nutzen, um Audioinhalte noch klarer wiederzugeben. Optional bietet LG noch eine Art Box an, die via ARC oder eARC angeschlossen wird: die LG WowCast (WTP3). Sie erzeugt eine kabellose HDMI-Verbindung zwischen einer kompatiblen LG-Soundbar und dem Fernseher.

Das Gerät kann verlustfrei und unkomprimiert bis zu 7.1.4-Kanal-Sound und Dolby Atmos übertragen und ist mit den neuen LG Soundbars DS95QR, DS90QY und DS80QY kompatibel. Unten findet ihr noch einmal die genaueren Specs der kommenden Soundbars – sowie die Preise und Erscheinungszeiträume.

Spezifikationen:

Funktionen DS95QR DS90QY DS80QY DS75Q
Sound Abmessungen

(cm)

1200x63x135 1200x63x135 1000x63x135 890x65x119
Gesamtleistung Watt 810W 570W 480W 380W
Kanäle 9.1.5 5.1.3 3.1.3 3.1.2
Rear Speaker Mitgeliefert (4.0.2) Optional Optional  –
Dolby Atmos / DTS:X X X X X
IMAX Enhanced X X X
AI-Raumkalibrierung X X X
MERIDIAN / Hi-Res Audio X X X X
Spotify HiFi / Tidal HD (TBD) X X X
Komfort VRR, ALLM X X X
HDMI (eArc)

4K Pass-through w/ Dolby Vision

X X X X
TV Sound Mode Share, Sound Bar Mode Control X X X X
Kompatibel mit Google Assistant, Amazon Alexa, AirPlay 2 X X X
Kompatibel mit WOWCAST (WTP3) X X X
Nachhaltigkeit Eco Friendly Product X (+ Carbon Trust) X X X (+ Carbon Trust)
Energy Star X X X X

Verfügbarkeit und Preise:

  • DS95QR.DDEULLK – Mai – 1.799 €
  • DS90QY.DDEULLK – Mai – 1.199 €
  • DS80QY.DDEULLK – Mai – 899 €
  • DS75Q.DDEULLK – Mai – 549 €
  • SPQ8-S.DDEULLK – Mai – 199 €

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

10 Kommentare

  1. Gesamtleistung in Watt……. nennt mich pingelig, aber das ist eine Angabe die bei einem Soundbar komplett Banane ist. Klingt ein bisschen nach 90er „Mein Verstärker ist besser als Deiner, der hat 100W mehr“. Ich dachte, da sind wir drüber hinaus, oder kommt als nächstes der Megapixel Wahn bei Digitalkameras zurück?

  2. Spotify HiFi?
    War das somit eine indirekte Produktankündigung?

  3. Sollten sich bei allen Subwoofer der Bass seitlich befinden, würde keine Kombi von LG in Frage kommen.
    Bei meiner 9er aus dem Jahre 2019 sitzt der Bass vorne. Grund ist, dass mein Subwoofer diskret, unsichtbar hinter dem großen TV im Regal steht.
    Abgesehen davon, klettern die Preise immer mehr in schwindelerregende Höhen.
    Meine Nr9 hatte ich für knappe 570 Euro bezahlt. Die Neue kostet jetzt mehr als das Doppelte. In Zeiten, wo der Gürtel immer enger sitzt, schwer zu verdauen.

  4. Eine Soundbar ist immer nur eine Notlösung. Je mehr Kanäle sie (ohne Zusatzlautsprecher) darstellen will, desto mehr hinkt die Lösung. Den Atmos Anspruch einer Soundbar finde ich geradezu lächerlich. Das Feckenreflektionsverfahren funktioniert nicht einmal mit dedizierten, großvolumigen und kraftvollen HighEnd Lautsprechern, die auf großen Standboxen zudem noch deutlich deckennaher montiert sind, vernünftig. In einer Soundbar sind sie nur ein leerer Marketing-Gag. IMAX ebenso.

    Es spricht nichts dagegen, 1700 EUR oder mehr für Heimkino in die Hand zu nehmen. Aber wenn ich diese Summe zur Verfügung habe (und die Raumsituation und die Mitbewohner, so muss man fairerweise hinzufügen, es zulassen), stecke ich diese nicht in eine Notlösung. Sondern in ordentliche Lautsprecher. Dafür würde ich zur Not sogar zunächst auf Mehrkanal verzichten und erst auf eine brauchbare Stereo-Lösung setzen, um mit Stück für Stück das Geld für weitere dedizierte Lautsprecher hoher Qualität zusammenzusparen. Hm, was heißt hier „würde“, fällt mir auf: genau so habe ich es gemacht und nie bereut.

    • Rechtschreibteufel:
      Das „Feckenreflektionsverfahren“ soll natürlich „Deckenreflektionsverfahren“ heissen.

    • „Eine Soundbar ist immer nur eine Notlösung“, Ja und Nein. Wir haben ein „echtes“ HT mit 7.1 zwei Projektoren (2D & 3D, Frag nicht…..) das ganze über VIELE Jahre zusammengestellt und optimiert. Wie die Zeit und meine Holde so will, HT ist Klasse aber im Wohnzimmer soll man ja auch gucken können. Fing dann vor vier Jahren mit einem 65″ Sony an (TV Ton, gar nicht mal sooooo schlecht) und nach einem Umbau im Wohnzimmer habe ich bewusst (ok, wollte keine Scheidung) auf das ganze „Gedöns“ verzichtet und einen Arc mit Sub (nach ein paar Wochen) verbaut. Ich behaupte mal, ich habe ein gutes Gehör und natürlich ist der Klang im HT besser, aber ich befürchte der Vorteil wird fast dahin sein sollte ich noch ein paar Rears dazu gesellen (Holde stemmt sich noch dagegen) aber auch so schon ist die Soundbar sensationell (der Preis ist es aber auch). Es werden auch wirklich komplexe Sound Szenarien im Raum abgebildet allerdings braucht man tatsächlich den Sub dazu, nicht wegen des Wums sondern Sonos entlastet damit den Soundbar der die frei gewordenen Chassis anders nutzt (habe den Vergleich vorher, nachher). Unterm Strich bleibt: Soundbar mit Rears und Sub zieht (fast) gleich außer man gibt absurde Summen für x.x Anlagen aus und man hat nicht den Stress mit Armdicken Kabelsträngen, Bedienung etc. pp.

      • Thomas Müller says:

        Das sehe ich auch so, meine Situation war ähnlich zu Deiner. Ich hatte eine sehr gute 5.1 Anlage mit riesigen Lautsprechern die meiner Familie nicht mehr optisch zugesagt haben.

        Ich hatte die Wahl zwischen einer Bose 900 und einer AMBEO von Sennheiser. Ich habe mich für die Bose entschieden und die 900€ für die nackte Soundbar investiert. Das Ergebnis war ernüchternd. Es wurde aber schlagartig besser als ich die Surround Lautsprecher dazu gekauft hatte. Ob ich den Sub noch hole weiß ich noch nicht, vermutlich werde ich es aber tun.

    • Die Yamaha YSP 5600 funktioniert erstaunlich gut. Die ist aber auch ein anderes Kaliber als so eine kleine LG. Was mich immer an diesen Komplettangeboten wie dieser LG stört ist, dass man immer auf den mitgelieferten Sub angewiesen ist. Diese Dinger sind meist fernab von kraftvoll und musikalisch.

    • André Westphal says:

      Ich bin z. B. auch von einem 5.1-System (große Heco Victa) mit AVR zu einer Soundbar gewechselt. Mich selbst störten die Standlautsprecher im Zimmer und mir wars auch mit den Kabeln zu nervig. Da bin ich mittlerweile mit meiner Samsung Q90R sehr zufrieden. Klar, wenn man Deckenlautsprecher hat ist das bei Atmos nochmal eine ganz andere Nummer, vor allem da man bei den Upfiring-Treibern schon sehr passend sitzen muss. Aber das Ergebnis ist schon mittlerweile sehr beeindruckend für so eine Soundbar.

      Ich würde mir aber immer nur ein Soundbar-System kaufen – also Sub und Rears sollten schon dabei sein. Für mich ist der Komfort aber echt ein großer Faktor: Via eARC läuft alles automatisch zur Bar ohne viele Kabel, Sub und Rears sind kabellos, der Platzbedarf ist moderat. Das ist einfach viel Bequemlichkeit.

      • „also Sub und Rears sollten schon dabei sein.“ Jo, allerdings gestaltet sich die Diskussion schwierig wenn man alternativ noch ein echte HT in der „Mans Cave“ hat. Ich warte noch ein bisschen ab und „auf einmal“ sind sie da 🙂

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.