Laptop unter dem Namen von Nokia: PureBook Pro vorgestellt

Dass Unternehmen vom früheren „großen Namen“ Nokia profitieren wollen, das haben wir bei HMD gesehen, die bekanntlich Nokia-Smartphones vertreiben. Eine andere Firma vertreibt TV-Geräte und Streamingboxen unter dem Namen Nokia. OFF Global kündigte heute eine Lizenzvereinbarung mit Nokia für das Design und den Verkauf von Laptops an.

Das neue französische Technologieunternehmen besitzt eine internationale Exklusivlizenz für die Herstellung von Laptops der Marke Nokia. OFF Global plant laut eigener Aussage eine schrittweise Markteinführung, wobei die Nokia-PureBook-Laptop-Serie zunächst vermarktet werden soll in: Westeuropa, Nordafrika, Thailand und Kanada und somit bis Ende 2022 in 22 Ländern verbreitet sein wird. Heute wurde das erste Notebook dieser Serie, das Nokia PureBook Pro, im Vorfeld des Mobile World Congress vorgestellt. Die Vermarktung soll dann in den kommenden Monaten anlaufen.

OFF Global bezeichnet sich selbst als neuen Tech-Player aus Frankreich. 2020 wurde das Unternehmen erst gegründet. Vermutlich wird es auch da so sein, wie bei anderen Herstellern. Einen Fertiger in Asien beauftragen, dieses und jenes Gerät herzustellen und am Ende landet der Namen Nokia auf Geräten, die aus vorhandenen Blaupausen ausgewählt wurden. Das Nokia PureBook Pro ist in zwei Versionen erhältlich und wird ab dem zweiten Quartal 2022 bei ausgewählten Händlern erhältlich sein: Nokia PureBook Pro 15.6″: ab 699 € und Nokia PureBook Pro 17.3″: ab 799€.

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2 Kommentare

  1. Ich frage mich, ob das in anderen Ländern anders aussieht, aber wie kommt man auf die Idee, mit dem Namen Nokia einen Laptop besser verkaufen zu können?
    In dem Bereich gibt’s doch tausend andere Marken, die dem normalen Menschen von den Straße eher ein Begriff sind, lieber Sony nehmen. Da würden mehr zugreifen, als zu Nokia.
    Außerdem kennen doch die „Kids“ den Namen Nokia garnicht. Alles unter 35 kennt doch „nur“ Apple, Samsung, Huawei und mittlerweile auch Xiaomi.

  2. Eine neue Laptop-Marke einzuführen, ist völliger Nonsens. So viele sind gekommen. So viele sind gegangen. Das wirkt ziemlich verzweifelt auf mich. Kann man probieren – wenn man Geld zum Verbrennen hat. Und der Name „Nokia“ zieht nicht mehr. Das ist lange vorbei.

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