Kamera-System von Athena Security nutzt KI zur Waffen-Erkennung

Die Begriffe Machine Learning und künstliche Intelligenz sind mittlerweile in aller Munde. Manchmal ist die Nutzung der Technologie sinnvoll, manchmal auch nicht. Zu den meiner Meinung nach sinnvolleren Einsatzszenarien gehört das folgende Beispiel. Athena Security hat ein Kamera-System entwickelt, welches unter Nutzung von KI in der Lage ist, zu erkennen, ob eine Person eine Waffe trägt und sofort die Polizei alarmiert. Vor allem an Schulen und öffentlichen Plätzen ist ein solches System mehr als nützlich, Beispiele für Amokläufe gibt es leider zur Genüge. An der Archbishop Wood High School in Warminster, Pennsylvania ist das System bereits installiert.

Sobald das System eine Waffe entdeckt, schickt es die Informationen in die Cloud und von dort dann zu dem Besitzer des Gebäudes und/oder den entsprechenden Behörden. Die Polizei kann bei Events auch auf einen Stream zugreifen und das Geschehen in Echtzeit beobachten. Weiterhin kann das System auch in weitere Sicherheitssysteme integriert werden.

Das Unternehmen behauptet, dass die Waffenerkennung zu 99 Prozent zuverlässig ist und falsche Alarme somit unwahrhscheinlich sind. Weitere Informationen zum System findet ihr direkt bei Athena Security.

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Video-Link: https://youtu.be/E5cfMP2i4jU

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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4 Kommentare

  1. Ja, geil, bitte alles (und jeden) überwachen! In Amerika könnte man so ein System dann auch gleich mit einer Selbstschussanlage koppeln.

    PS: Dieses Pressefoto ist ja auch zu geil.

  2. Bin auch absolut gegen Überwachung, aber könnte das nicht Vorteile haben, wenn das ganze System lokal und nicht auf den Herstellerservern ausgeführt wird? Man müsse die Aufnahmen dann nicht immer speichern, sondern nur wenn was erkannt wurde. Natürlich unter der Voraussetzung dass nicht zufälligerweise „Trainingsbilder“ und andere „Statistiken“ übermittelt werden.

  3. An wann kann man ein System eigentlich als KI bezeichnen? Da wird doch nur nach vorgegeben Mustern gesucht. Eine KI lernt für mich was dazu oder sehe ich das falsch? KI ist für mich was anderes.

  4. Athena …
    Wieso fällt mir da jetzt so ganz spontan der gleichnamige Cloud-Dienst von Amazon ein ?
    https://aws.amazon.com/de/athena/
    Und eine Kamera die nur Bilder in eine Cloud-Plattform streamed(und dort wird dann die
    eigentlich Arbeit gemacht) ist ja nun weissgott keine Raketenwissenschaft.

    Sieht für mich eher nach viel Schaumschlägerei aus.

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