HTC One X9 – Leaks verraten fast alle technischen Daten

HTC-One-X9-Poster-LeakIn den letzten beiden Wochen gab es ja mehr und mehr Gerüchte über das kommende One X9 von HTC, scheibchenweise erreichten uns die Neuigkeiten zu dem neuen Phablet Smartphone aus dem Hause HTC und so allmählich wird es konkreter: Die chinesischen Behörde für Kommunikationstechnik, TENAA, hat das Gerät nun nicht nur reichlich fotografiert, sondern auch ein paar genauere Informationen über die Hardware in und am Gerät veröffentlicht, wie die Kollegen von Android Authority berichten.

HTC soll bei dem 5,5 Zoll großen Gerät die rückwärtige Optik vom HTC A9 beibehalten, während ein dicker Kritikpunkt bei bisherigen HTC-Geräten nach oben wandern soll: Das Branding mit dem Logo, das uns in vielen vorherigen Geräten immer wieder gestört hat und nun Platz für die kapazitiven Tasten machen soll. Dazu sollen sich 2 GB RAM, 16 GB Speicher mit Unterstützung für Micro SD-Karten, eine 13 Megapixel Haupt- und 5 Megapixel-Frontkamera gesellen, während man bei Fragen bezüglich des genutzten Prozessor wohl noch weiterhin die Glaskugel polieren kann: Aktuell redet man nur von einer Vierkern-CPU mit 2,2 GHz, während diverse andere Quellen im Netz schon mal einen MediaTek X10 bzw. X20 oder den kommenden Snapdragon 820 mit in die Waagschale werfen – Genaueres wird man hier wohl bald noch erfahren (wobei HTC-nahe Quellen behaupten, dass der X20 oder der 820 nicht in den nächsten sechs Monaten verbaut werden).

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In Sachen Maßen soll das X9 übrigens 153,2 mm x 75,9 mm x 7,99 mm groß sein und 174 Gramm auf die Waage bringen. Wer die Optik des Gerätes vielleicht schon einmal beim Nexus 6P oder Lenovo PHAB Plus gesehen hat, darf darüber spekulieren, ob HTC sich wieder Inspirationen von anderen Stellen geholt hat oder – wie man behauptet – der erste Hersteller war, der diese Art von Smartphone-Optik samt Wertigkeit überhaupt erst auf den Markt gebracht hat. Aber das ist meiner Meinung nach bei den heutigen Geräten eh immer schwierig zu sagen. Auch hier wird sich also bis zur Veröffentlichung noch einiges tun und natürlich sind sowohl regionale Unterschiede möglich, ebenso wie die Frage, auf welchen Märkten das Gerät überhaupt erscheinen soll. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

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Digital Native, der trotzdem gerne das Mittelalter erlebt hätte und chronischer Device-Switcher. Multimediafreak. England-Fan. Freier Autor & Tech Blogger. Hobbyphilosoph. Musik-Enthusiast. Querdenker. Zyniker. Hoffnungsvoller Idealist. Gladbacher Borusse und hauptberuflicher IT-Consultant.

9 Kommentare

  1. Mit max. 4,7 Zoll -> Auto-buy

  2. „Phablet“…
    Als solches wäre es vielleicht vor zwei-drei Jahren bezeichnet worden.
    Heutzutage ist es ein durchschnittlich großes Smartphone.
    Die ewig gestrigen sollten vielleicht endlich akzeptieren, das die Zeit der Amöben und Mäusekino Screens <5", vorbei ist.
    Und das ist auch gut so.

  3. Oliver Pifferi says:

    @vel2000 – „ewig gestrige“ sind bei mir andere Dinge bzw. Gruppierungen (nur mal so), aber per Definition darf man – auch ohne Deine ausdrückliche Erlaubnis – Smartphones ab 5 Zoll durchaus so nennen: https://de.wikipedia.org/wiki/Phablet 😉

  4. Der ursprüngliche Wikipedia Eintrag ist steinalt und stammt aus der Zeit, als das durchschnittliche SM 3.5″ groß war..
    Man beachte dieses Zitat:
    „…die im Jahr 2010 Bekanntheit erlangte…die sich von der Größe her stark von den geläufigen Smartphones und ihrer Bildschirmdiagonale von typischerweise 3,5 Zoll unterschieden“
    PS: DU darfst die Geräte natürlich nennen wie DU willst, Phablet ist trotzdem schon lange überholt. 😉

  5. Oliver Pifferi says:

    Und genau DAS ist das schöne an der Meinungsfreiheit 😉 !

  6. Ich stimme da vel2000 zu. Ab 6-7″ Zoll würde ich es Phablet nennen aber du Oliver kannst es natürlich nennen wie du möchtest 😛

  7. Oliver Pifferi says:

    Ach Leute, wenn es Euch denn zufriedener stimmt – besser so 😀 ?

  8. Die Frage ist doch eher, ob sich dieses lediglich als weiteres unter vielen anderen 5+ “ Kloppern positioniertes Gerät in irgendeiner Form einen nennenswerten Marktanteil sichern kann.
    Ob man nun lieber größere oder kleinere Geräte mag, ist Geschmackssache, trotzdem ist es doch so, dass sich alle Hersteller mit ihren Flagschiffen kaum unterscheiden, und sich, abgesehen von Sonys Z3 compact, keiner traut, auch andere Displaygrößen und damit andere Marktsegmente zu bedienen.