Honor View 10 vorgestellt: High-End kommt Anfang 2018 für 499 Euro

Am 5.12 hat Honor bei seinem „Max your View“ Event in London das Honor View 10 für Europa vorgestellt. Eigentlich ein Gerät, das wir als Honor 9 Pro erwartet haben. Ein offizieller Verkauf startet bei uns im Januar 2018. Das Honor View 10 wird in einer Version in zwei Farben auf den Markt kommen. Und das zu einem Preis, der sich mit 499 Euro durchaus sehen lassen kann, immerhin erhält man eine Konfiguration mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher.

Das Display wird wie erwartet im 18:9-Format und mit 6 Zoll Diagonale sein, der Fingerabdrucksensor ist dabei dann doch erstaunlicherweise auf der Vorderseite verblieben, ist unter dem Glas platziert.

Im Inneren des Honor View 10 werkelt ein Kirin 970, dessen acht Kerne mit bis zu 2,4 GHz takten und somit ganz schön Dampf mit sich bringt. Der integrierte NPU (gleiche KI wie beim Huawei Mate 10 Pro) soll auch hier für mehr Leistung und Bedienkomfort sorgen. Bei den Kameras setzt das Honor View 10 auf eine Dualkamera mit 20 + 16 Megapixeln, mit einer f/1.8 Blende.

Die Selfie-Cam an der Front hat beachtliche 13 Megapixel und der derzeit üblichen f/2.0 Blende. Beim Akku setzt man auf 3750 mAh inkl. SuperCharge der Dank des intelligenten Powermanagent der EMUI 8 dicke für über einen Tag ausreichen sollte. Das Honor View 10 wird ab Werk mit Android 8.0 Oreo und der EMUI 8.0 ausgeliefert und ist somit auf dem aktuellsten Software-Stand in Sachen Betriebsystem.

Ein Flaggschiff-Phone mit KI zum Mittelklasse-Preis? Das sieht nicht schlecht aus für Nutzer, die sich 2018 ein neues Smartphone zulegen möchten, aber nicht allzu tief in die Tasche greifen möchten, oder?

Technische Daten Honor View 10:

Software: Android 8.0
Display: IPS, 5,99 Zoll mit 1.080 × 2.160, 403 ppi
SoC: HiSilicon Kirin 970 (Octa-Core mit bis zu 2,36 GHz)
RAM: 6 GB
Speicher: 128 GB (+microSD)(Dual-)
Hauptkamera: 16,0 MP (f/1,8) / 20,0 MP (f/1,8)
Frontkamera: 13,0 MP (f/2,0) WLAN: 802.11 a/b/g/n/ac
Bluetooth: 4.2 LE
Weitere Standards: USB 2.0 Typ C, NFC, Infrarot
SIM-Karte: Nano-SIM, Dual-SIM
Akku: 3.750 mAh, fest verbaut
Größe (B×H×T): 74,5 × 157,0 × 6,97 mm
Gewicht: 172 g
Preis: 499 Euro, verfügbar ab 2018

Über unseren Gastautor:

Torsten Schmitt

Baujahr 1976 – Früh im Internet, nie rausgekommen. Ein Ge.erd: Halb Geek, halb Nerd // Schreibt ziemlich viele Dinge ins Netz // Chefpilot bei dronecamp.de & Pixelaffe.de // Freelancer für alles Digitales.

Twitter: @Pixelaffe
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Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

8 Kommentare

  1. Also bei Honor und Huawei blicke ich langsam nicht mehr durch. Die bringen doch mittlerweile wöchentlich neue Geräte raus, die sich für den Laien (wie mich) kaum noch unterscheiden.

  2. Klingt interessant. Bin auf die Tests gespannt.

  3. Wenn der Preis sich bei 400 einpendelt und die Tests das versprochene halten, bin ich dabei.

  4. Für den Preis bekomme ich auch ein OP 5T.

  5. 499 Euro empfinde ich nicht als Mittelklasse-Preis…

  6. @basti

    Hier hoffentlich mit besserer Camora als beim op5t. Hab meines weiter verkauft.

  7. Und die wichtigste Frage: hat es einen Klinken-Anschluss ?

  8. Hab grad den Nachfolger für mein LG G5 gefunden. Endlich wieder ein Gerät mit Infarot 😀

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