Garmin vívoactive 3 Music: Fitness-Wearable vorgestellt

Der Hersteller Garmin hat mit dem neuen Fitness-Wearable vívoactive 3 Music ein neues Produkt vorgestellt. Erhältlich ist das Armband ab diesem Monat und kostet stolze 329,99 Euro. Wie der Name schon andeutet, so liegt der Fokus auf der Musikwiedergabe – unabhängig vom Smartphone. Außerdem unterstützt die vívoactive 3 Music Garmin Pay für bargeldlose Bezahlung vom Handgelenk aus.

Garmin rühmt sich entsprechend damit der erste Wearable-Anbieter in Deutschland zu sein, „der diese mobile und bankenunabhängige Bezahltechnologie vollständig freischaltet„. Das bargeldlose Bezahlen funktioniert in Zusammenarbeit mit den Partnern VIMpay & Mastercard. Laut Garmin passen zudem ca. 500 Musikstücke auf den internen Speicherplatz der vívoactive 3 Music. Viel ist das zwar nicht, aber immerhin ein Anfang. Außerdem beherrscht die Fitness-Smartwatch dank 15 vorinstallierter Sport-Apps die Überwachung des Trainings bei etwa dem Joggen, Radfahren, Yoga oder sogar Schwimmen.

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Video-Link: https://youtu.be/0UsUGJL1PjE

GPS ist natürlich an Bord. Zudem könnt ihr mit der Garmin vívoactive 3 music individuelle Workouts und Trainingspläne verwalten sowie euer Fitnesslevel mit VO2max-Tests erfassen. Entsprechend ist auch ein optischer Pulsmesser integriert. Verbindungen zu Kopfhörern nimmt die Fitness-Smartwatch direkt via Bluetooth auf. Wer den Streamingdienst Deezer nutzt, kann sogar seine Offline-Playlisten auf Wunsch direkt auf die Garmin vívoactive 3 music übertragen.

Das Wearable ist wasserdicht und auch zum Schwimmen geeignet. Bei aktiver Bluetooth-Verbindung zu einem Smartphone kann das Armband auch Benachrichtigungen anzeigen. Im Grunde handelt es sich bei der Garmin vívoactive 3 music um eine Abwandlung der bereits erhältlichen vívoactive 3. Das ältere Modell hat aber auf den lokalen Speicherplatz für Musik verzichtet.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Die Änderung von Edelstahllünette bei der normalen Vivoactive 3 ohne Musik zu dem gewölbten Glas über die gesamt Vorderseite sehe ich hier sehr negativ in Bezug auf Glasbruch und Kratzer. Beim Sportuhrtester Rizknows ist auch direkt am ersten Tag des Testens das Glas bei der Vivoactive 3 Music zu Bruch gegangen, hier zeigt er es im Video:

    https://youtu.be/dauxqPWbx60?t=9m1s

  2. Wolfgang D. says:

    Ich schätze immer mehr die reine Knopfbedienung meiner FR645, gegenüber der vorigen VA3. Dass Garmin noch eine Variante davon herausgebracht hat, ist etwas verwunderlich. Aber es verlangen wohl viele Leute nach einer Player/Tracker Kombination, außer mir.

    • Off-Topic – Ich stehe genau zwischen der wahl der VA3 oder die FR645 – aktuell nutze ich eine FR235.
      War bei die „nur“ die art der Bedienung ausschlaggebend um von der VA3, die ja ebenfalls recht aktuell ist, auf die FR645 zu wechseln?

      • Bin zwar nicht der usrpsrüngliche poster, aber ich bin auch von der 235 auf die va3 und jetzt auf die 645 music gewechselt. Wenn dir das Laufen ernst ist, kann man die va3 eigentlich vergessen. Essentielle Sachen, die der va3 fehlen, die die 645 hat:

        – Knöpfe (so viele male hat bei der va3 die Bedienung mit geschwitzten Fingern versagt. Der sideswipe ist auch unbrauchbar)
        – Keine Laufsensoruntrstützung (nur bei Indooraktivitäten verwendbar oder wenn man gpa ausschaltet). Bei der 645 kann man auswählen ob man pace und distanz vom footpod haben will, auch wenn das gps läuft.
        – automatische runden zeigen nur die zeit an. Bei der 645 2 felder frei belegbar.
        – kein akustisches signal (piep), man muss sich also ganz auf die vibration verlassen
        – keine von den firstbewt sachen, wie training effect usw.
        – die eingebauten datenfelder haben ein blödes layout im vgl zur fr. (Kein wirklichen manko, da ich sowieso diy datafield benutze)
        – aktivität löschen ist direkt unter aktivität speichern. Zusammen mit dem touchscreen ist das recht „gefährlich“. Bei der 645 sind menüpunkte dazwischen.
        – kein metronom, was sehr nützlich ist bei der 645, wenn man mit bestimmter kadenz laufen will.
        – keine strava livesegmente (sehr motivierendes feature bei der 645, gibt außerdem glaube ich 90 tage strava premium gratis mit der 645)

        Das sind so die wichtigsten Punkte, die mich zum Umstieg bewegt haben, es gibt aber durchaus noch mehr

        • Danke für die Zusammenfassung deiner Punkte!

          In verschiedenen Kommentaren hab ich leider auch schon von der „unbedienbarkeit“ mittels touch gelesen,… dachte immer „so schlimm wirds schon nicht sein“

          Aber ich entscheide mich vermutlich auch auf die FR645 – DANKE

      • Wolfgang D. says:

        @Marcel „„nur“ die art der Bedienung ausschlaggebend“
        Im Prinzip, ja. Ich hasse mittlerweile diese inkonsistente Bedienung mit Wisch Dreh (egal ob Lünette oder Sidescroll) Drück bei Uhren, weil ich da immer durcheinander komme. Die FR935 war mir zu groß vom Gehäuse, der sichtbare Screen ist soweit gleich. Bei der 645 ist der schwarze Rand minimiert und der Lünettenring schmaler, toll gelöst.

        Hab aber gemerkt, das Display „ohne Touch“ ist für meine Augen viel besser ablesbar (bei gleichem Ziffernblatt, DigitStorm). Akkulaufzeit ist bei der FR (nur 24h Tracking, no sports, sparsame Benachrichtigungen, einige Alarme und Timer) an die 12-15 Tage, VA3 waren 8-9 möglich.

        • Ja, hatte bei einem Lauf am frühen Morgen die VA3 sowie die 645 an. Dazu noch eine Sonnenbrille. Die 645 konnte ich problemlos ablesen (Beide ohne die Beleuchtung angeschaltet zu haben), die VA3 nicht mehr. Der Touchscreen Digitizer scheint mir um die 20% Helligkeit zu schlucken

  3. Sorry ich benutze weiterhin meinen SansaClip mit Rockbox und SD Slot für MP3 Wiedergabe (habe sogar noch ein paar auf Halde weil die für Hörbücher einfach genial sind). Zum Radfahren habe ich noch einen Edge 820 von Garmin am Lenker befestigt. Der Preis von dem Ding ist ja wohl ein schlechter Witz. Aber über Preise von Apple Watches meckern.

    • Wolfgang D. says:

      @3Daniel „über Preise von Apple Watches meckern“
      Die ist mit ihrer lächerlichen Laufzeit und dem nur beleuchtet ablesbaren Display tatsächlich völlig überteuert. Obwohl, eigentlich hat keiner gemeckert.

      Mein Sansa C250 gammelt schon seit ewigen Zeiten in der Ecke, war noch nie der große Fan von mobilen Playern. Schlepp schon genug Zeugs herum.

      • Der SansaClip hat wie im Namen einen Clip. Den kann man einfach am Brustgurt des Fahrradrucksacks festclippen und mit normalen Kabelgebundenen in Ears (Bose Sport rutschen tatsächlich nicht raus) betreiben. Ich fahre natürlich nicht auf der Straße und höre auch keine Musik sondern Hörbücher oder „Die Zeit“ Artikel (gibt es tatsächlich ist aber kostenpflichtig). Man kann den Player durch die Knöpfe blind bedienen (wie auch im Auto) das ist ein riesen Vorteil.

  4. Als Uhr ist die VA3 echt gut, aber als Fitness tracker eher zweite Wahl

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