FAST: Speedtest von Netflix beherrscht nun auch Messung von Latenzen und Uploadgeschwindigkeiten

Innerhalb der vergangenen sieben Monate hätten sich die Anfragen auf Netflix‘ Speedtest FAST.com von 250 Millionen auf über eine halbe Milliarde Tests verdoppelt, so der Streaminganbieter. Bisher beschränkte sich der absichtlich einfach gehaltene Geschwindigkeitstest auf die reine Downloadgeschwindigkeit, Ping und Upload wurden vernachlässigt, da nicht für das Streaming relevant.

Da aber zahlreiche Nutzer des Dienstes angemerkt hätten, dass sie doch mehr Informationen bezüglich ihrer Internetleitung erfahren möchten, beherrscht FAST nun auch das Messen der Latenz und der Uploadgeschwindigkeit. Die Latenz (also die Zeit, die ein Datenpaket vom Client zum Server und wieder zurück benötigt) wird hierbei sowohl für belastete (loaded), als auch unbelastete (unloaded) Verbindungen gemessen. Unbelastet sind jene dann, sobald kein weiterer Traffic außer der von FAST auf der Leitung unterwegs ist. Als belastet gelten Verbindungen beispielsweise dann, wenn während eurer Interaktion noch ein Film nebenbei gestreamt oder große Datenmengen heruntergeladen werden.

via Netflix 

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Sparbrötchen says:

    Da man sich an technisch weniger Interessierte wendet und man den angedachten Einsatzzweck genau kennt, wäre es begrüßenswert, wenn nicht nur die nackten Zahlen sondern auch eine Interpretation angezeigt würde.
    z.B. eine Balkengrafik die Markierungen für die notwendigen Mindestgeschwindigkeiten für SD, HD, UHD sowie farbig hervorgehoben eine Markierung der eigenen Geschwindigkeit zeigt.

    • Da hast du sicher vollkommen Recht, dennoch solltest du deinen hiesigen Text kopieren und ihn den Entwicklern hinter fast.com zukommen lassen, meinste nicht? 😉

      • Sparbrötchen says:

        Vielleicht, aber es ist ja nicht so, daß die meine Schlaumeiereien brauchen 😉 – es wird schon einen Grund haben, warum die das nicht DAU^H^H^H endkundenfreundlicher anzeigen und wenn es nur darum geht nicht alle Feature in einer Pressemeldung zu verbrauchen.

  2. Hab die Erfahrung gemacht dass fast.com nur in erste Welt Ländern gut funktioniert. In zweite und dritte Welt Ländern ist fast.com Messung unzuverlässig und Speedtest besser.

    • Sparbrötchen says:

      Und noch ’ne Schlaumerei von mir (siehe 9:35 Uhr)

      Wenn das ganze aussagekräftig sein soll, muß der Speedtest auf den gleichen Servern (zumindest im gleichen Rechenzentrum) laufen von den aus auch gestreamt wird. Der Vorteil eines speziellen Netflix Speedtest ist ja gerade, daß man sieht wie schnell die Verbindung zu den Netflix Servern ist, um eventuelle Peering/Routing Probleme zu erkennen. Was nutzen mir 100 MBit/s innerhalb des Telekomnetzes, wenn leider beim Übergang ins Netz in dem die Netflix Server stehen, der Wurm drin ist.
      Hier sei an die damalige Anbindung der Telekom per „Klingeldraht“ an DeCIX erinnert, weil die Telekom um Geld zu sparen, auch eigentlich innerdeutschen Traffic über das Ausland routete. Da hätte der Speedtest im eigenen Netz 100 Mbit/s gezeigt und ein paar klägliche MBit/s hin zu Netflix.

      Aber das ist alles so naheliegend, daß das sicher so und nicht anders gemacht wird …

      NACHTRAG – es stimmt:
      Wenn man den Speedtest bei fast.com macht und nachsieht von wo die Testdaten geladen werden, sind das tatsächlich Netflix Server:
      https://ipv4-c378-nyc001-ix.1.oca.nflxvideo.net/speedtest/range …..

      Das Laden erfogt auch in den für Streaming typischen „Stückchen“ über zig Einzeldateien, um so das Meßergebnis dichter an die Realität zu bekommen.

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