Essential ist auf der Suche nach Investoren, kein Essential Phone 2, Verkauf nicht ausgeschlossen


Mit dem Essential Phone wollte der als Vater von Android bekannte Andy Rubin die Smartphone-Welt erneut auf den Kopf stellen. Wie soll man sagen, so richtig erfolgreich war der Ansatz nicht. Zwar hat das Essential PH-1 durchaus seine Fangemeinde, aber der große Wurf ist es nun einmal nicht. Bloomberg hat nun berichtet, dass Essential den Nachfolger des Smartphones gecancelt hat und Essential auch zum Verkauf stünde. Allerdings dürfte das nicht automatisch das Aus für Essential bedeuten, denn ein Verkauf ist offenbar nur eine der Optionen.

Andy Rubin selbst hat sich via Twitter geäußert:

We always have multiple products in development at the same time and we embrace canceling some in favor of the ones we think will be bigger hits. We are putting all of our efforts towards our future, game-changing products, which include mobile and home products.

Das klingt weder nach Verkauf, noch nach Aufgabe – und so liest es sich auch in der Mail, die Andy Rubin intern bei Essential verschickt hat. The Information liegt diese Mail vor. Darin heißt es, dass Essential nicht geschlossen wird, man aber auf der Suche nach Investoren ist und auch ein Verkauf eine Option darstellen würde. Momentan arbeite mit Banken zusammen, um an Investorengelder zu kommen.

Aber Andy Rubins Aussage ist dennoch zu entnehmen, dass es eben nicht wie geplant läuft. So hat man bis heute nicht wieder etwas von Essential Home gehört, einem Smart Home Hub, der großen Wert auf Privatsphäre legen sollte. Geht es nach Rubin, wird es aber auch weiterhin neue Hardware von Essential geben, eben gerade im Bereich Smart Home und Mobile, auch wenn man eben einmal ein Projekt wieder einstellt.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Black Mac says:

    “… und auch ein Verkauf eine Option darstellen würde.”

    Was möchten die denn zu verkaufen? Essential hat …

    – keinen grossen Namen, der zieht
    – keine exklusiven Funktionen
    – kein wertvolles Patent-Portfolio
    – keine bahnbrechenden Technologien
    – keinen grossen und treuen Kundenstamm
    – keine Software, die einmalig ist

    Wert des Unternehmens = Null (minus Schuldenberg).

    • Wolfgang D. says:

      +1
      Halt viel warme Luft, zu völlig überhöhten Preisen. Dazu noch Produktionsprobleme und Bugs. Rechtzeitig mit Eröffnung des EU Shops wird dann die Pleite verkündet, passt doch. Jetzt muss sich Herr Rubin ein neues Spielzeug für den Zeitvertreib suchen.

    • Es wurden schon Milliarden an Dollar für weniger gezahlt :).

  2. Wo ist euer Test dieses Smartphones?

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