Epic Games Store vorgestellt: Konkurrenz-Angebot zu Steam

GOG hat einen, Discord ebenso – und die Größe am Markt dürfte wohl Steam sein. Ein Store für Apps und Spiele. Und nun legt Epic Games (die Macher von Fortnite) nach. Die haben den Epic Games Store offiziell vorgestellt. Bald werde man den Epic Games Store eröffnen. Der Store wird mit einer handverlesenen Auswahl von Spielen auf PC und Mac starten, dann wird er sich im Laufe des Jahres 2019 breiter für andere Spiele sowie für Android und andere offene Plattformen öffnen.

Der Epic Games Store wird nach den folgenden Prinzipien funktionieren: Alle Entwickler verdienen 88%.
Entwickler erhalten 88% des Umsatzes. Es gibt keine Stufen oder Schwellenwerte. Epic nimmt 12% ein. Und wenn Entwickler die Unreal Engine verwenden, übernimmt Epic die 5%ige Engine-Gebühr für den Verkauf im Epic Games Store. Entwickler steuern ihre Spielseite und ihren Newsfeed selber. Es wird keine Werbung oder Cross-Marketing von konkurrierenden Spielen auf der Seite geben. Laut Epic sind Spiele aller Art willkommen, die Engine ist hierbei egal.

Tja, mal schauen, was da 2019 passiert.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Interessanter, wenn auch seltsamer Zug.
    Was man dort nicht wird finden können: Games von Ubisoft, EA, CDPR

  2. Sorry aber was bedeutet „Und wenn Entwickler die Unreal Engine verwenden, übernimmt Epic die 5%ige Engine-Gebühr für den Verkauf im Epic Games Store.“?

    (Außerdem ist der 88%-Teil doppelt 🙂

    • Epic Game ist Entwickler der Unreal Engine. Diese wird von externen Entwicklern in Lizenz benutzt. Lizenznehmer (ihre Kunden) bekommen jetzt Vorzugskonditionen, wenn sie ihre Spiele über diesen Shop verkaufen.

      • Was hat das mit Vorzugskonditionen zu tun?
        Die 5%Engine-Gebühren werden nur mit den 12% des Game-Stores verrechnet. Lizenznehmer haben somit auch keinerlei Vorzüge gegenüber Entwickler, die z.B. eine eigene Engine nutzen und somit auch „nur“ die 12% des Game-Stores bezahlen.

        • Der Vorzug ist, dass sie die Unreal Engine geschenkt bekommen, da sie in den 12 % enthalten sind. Die Kosten der anderen Engines sind in den 88% drin, für Store und Engine bezahlen sie also mehr.

  3. Wenn dieser Store so gut funktioniert wie der Launcher, geht das Ding in Flammen auf. Epic Games schafft es ja nicht mal, mich ein Spiel deinstallieren zu lassen, für welches sie die Server abgestellt haben (Paragon)…

  4. Ist mir relativ wurscht… ich hab meinen Account bei Steam. Wer da nicht verkauft, bekommt mein Geld nicht. Ganz sicher registriere ich mich nicht bei jedem Hinz und Kunz mit meinen persönlichen Daten.

  5. Nein danke. Steam reicht mir.

    Es nervt, dass mir jeder größere Hersteller aus Hier zwangsweise noch zusätzlich seine eigene proprietäre Vertriebsplattform/DRM/Spyware-Software aufdrücken will, um selber abzusahnen. z.B. Ubisoft Uplay, EA Origin, Blizzard battle.net usw. Das müllt einem nur mit redundanter, aber proprietärer Software die Platte voll. Dieser Müll ist schlimmer als Bloatware.

    Epic hat sich schon unbeliebt gemacht, weil sie Fortnite nicht über Google Play angeboten haben, sondern nur im Eigenvertrieb, und deshalb unzählige Fortnite-Kiddies die Sicherheitseinstellungen ihrer Smartphones abschalten ließen.

  6. So ein unnötiger scheiß als ob es nicht genug eigene stores gibt (uplay origin steam…) Nein die Fortnite Idioten die sowieso nix hinbekommen machen noch einen eigenen… Das braucht die Menschheit

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