DKB führt Strafzinsen für zu viel Guthaben ein

Ende Oktober machte das Banking-Unternehmen N26 eine Ansage und teilte mit, dass man Strafzinsen (auch Negativzinsen oder Minuszinsen) für zu viel Guthaben einführe. Ab 50.000 Euro ist man da mit einem Strafzins von 0,5 Prozent p. a. bei N26 dabei. Anfang November folgte dann die ING Deutschland. Deren Konto ist für Personen kostenlos, die ein Guthaben bis zu 100.000 Euro aufweisen. Für Kontoguthaben über 100.000 Euro (auch beim Tagesgeldkonto) berechnet man ein Verwahrentgelt in Höhe von 0,5 Prozent p. a. Diese Regelung gilt aber nur für die Neukunden.

Jene sind nun auch bei der DKB betroffen. Die DKB informiert ebenfalls ihre Kunden über das ab sofort gültige neue Preis- und Leistungsverzeichnis. Auch hier sind 100.000 Euro Guthaben die Grenze. Wird jenes überschritten, werden auch bei der DKB 0,5 Prozent p. a. Verwahrentgelt fällig – wobei mir bei dieser Sache das klare Wort „Strafzinsen“ durchaus besser gefällt. Bei der DKB gilt der Strafzins bei zu viel Guthaben beim DKB-VISA-Tagesgeld, für Guthaben auf dem Girokonto sowie für Guthaben auf der DKB-VISA-Card.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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89 Kommentare

  1. Ab wann gilt das – sofort? Gilt es ab 100.001 für die gesamten 100.001-Euro – oder nur für alles über 100.000? In der Fußnote steht, dass dies nur für neugeschlossene Verträge gilt – damit nicht für Bestandskunden, oder? Weiß da jemand mehr?

  2. Der Begriff „Strafzinsen“ ist total daneben. Niemand wird hier für irgend etwas bestraft. Jeder hinterlegt sein Geld freiwillig bei einer Bank, und jeder darf es auch in sein Kopfkissen stopfen.

    • Du hast nichts, einfach gar nichts verstanden.

    • Oliver Müller says:

      Nein, der Begriff trifft zu. Früher gab es Zinsen dafür, dass die Bank mit meinem Geld gearbeitet, sprich Geld verdient hat. Davon hat der Geldgeber einen kleinen Teil abbekommen.

      Das ist immer noch so, die Bank arbeitet mit meinem Geld, verdient damit, und ich soll auch noch dafür bezahlen? Wenn Banken anfangen das für Bestandskunden einzuführen ist das für mich ein Grund, die Bank zu wechseln.

      • Das sehe ich genauso. Und trotzdem hat das nichts mit Strafe zu tun.

      • > Das ist immer noch so

        Nein, ist es nicht. Die Banken verdienen schon lange nicht mehr so viel Geld mit den Einlagen wie früher. Ganz im Gegenteil haben die Banken für die Einlagen der Kunden kaum noch eine Verwendung, insbesondere da die Einlagen die ausgegebene Kreditsumme weit übersteigen. Folglich lasten diese auf dem Zinsergebnis. Deswegen versuchen die Banken die Kunden über diese Verwahrentgelte zu provisionsreicheren Geldanlagen (hauptsächlich den eigene Broker-Angeboten) zu bringen.

        • Natürlich verdienen die Banken nicht mehr so viel Geld mit den Einlagen der Kunden. Aber anzunehmen, sie würden gar nichts mehr damit verdienen, ist m.E. doch an der Realität vorbei. Die Jahresberichte jedenfalls weisen nach wie vor hohe Gewinne aus. Nicht mehr so hoch wie früher, aber dennoch durchaus einer Erwähnung wert.

        • Sagen wir mal so, Banken baden nicht mehr so sehr in Geld wie dies früher der Fall war, und können sich nicht mehr unbegrenzt Glaspaläste bauen. Aber am Hungertuch nagen tun sie ebenfalls noch lange nicht.

      • Über 100.000€ sollte ohnehin niemand auf dem Girokonto liegen haben, da die Einlagensicherung nur bis 100k€ greift. Das Geld gehört sinnvoll angelegt, dann verdient man nämlich auch noch daran – nichts anderes macht die Bank.

    • Der Begriff ist absolut zutreffend. Du wirst dafür „bestraft“ dass Du der Bank unnötig Kosten verursachst indem Du so hohe Summen auf Deinem Girokonto parkst.

      • Welche Kosten verursache ich denn damit ab dem ersten Cent über den 100.000 €?
        Das würde ich echt gerne mai wissen. Es ist reine Buchgeld, gibt’s also nur in den Datenbanken und ich kenne keinen einzigen Datentyp mit einer Schwelle von 100.000, sodass man oberhalb von diesem Wert einen größeren Datentyp braucht.
        Der Aufwand für Rechnungsstellung, Bücher, etc ist für alle Summen gleich.

        • Sie haben leider nicht so ganz verstanden, dass die Banken auch Zinsen dafür zahlen müssen, wenn sie die Gelder bei der EZB parken. Es wird nichts anderes gemacht, als diese Gebühren an die Kunden weiterzugeben. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie die Bank wechseln. Viel Spaß dabei. Auf kurz oder lang wird dies überall eingeführt werden, solange sich nichts am Status Quo ändert.

    • Thomas Höllriegl says:

      Es fährt auch jeder freiwillig zu schnell. Der Begriff mag juristisch nicht so genutzt werden, im allgemeinen Sprachgebrauch finde ich das Wort aber aussagekräftig.

  3. Laut Fußnote: „Das Verwahrentgelt gilt für alle neu abgeschlossenen Verträge.“

    • Bedeutet also auch, wenn ich 3 Konten besitze und als Kunde über 100.000€ besitze, werden die Zinsen fällig oder?

      Und nicht ab 100.000€ pro Giro-/Tagesgeld/Gemeinschaftskonto?

      • Nein. Wie du dem verlinkten Preisverzeichnis entnehmen kannst, musst du ab 100.001€ je auf dem Girokonto, auf der Visa-Karte sowie auf dem Tagesgeldkonto bezahlen. Alle werden aber einzeln betrachtet.

  4. „Strafzinsen“ find ich auch besser. Wer über 100.000 außerhalb der gesetzlichen Einlagensicherung bei einem Institut bunkert gehört auch bestraft. 😉
    Aber ganz im Ernst, wenn das ein paar Sparer vor Geldverlust bei Bankenpleiten bewahrt ist das eigentlich eine gute Sache.

    • Was bist du für ein Spinner? Wieso gehört es bestraft, wenn jemand mehr als 100.000.- auf dem Konto hat. Bist wohl ein Neidischer aus dem Arbeiterlager? Keine Ahnung wie es aussieht. Armer Schlucker.

      • hallo AHDS oder so ähnlich – es ging dem von Dir so dummdreist kritisiertem Kommentator um das einlagensicherungsgesetz Das garantiert Einlagen bis zu einer höhe von 100.000 Euro gegen Verlust z. B. durch Bankpleiten. Wer also mehr als 100.000 euro „in einen topf“ wirft hat ein erhöhtes Risiko Geld bei einer Pleite des institus zu verlieren. Daher war der kommentar völlig sachgerecht, wenn auch mit der formulierung „wer mehr als 100.000 euro bei einem Institut anlegt gehört bestraft“ etwas pointiert formuliert. um solche Formulierung als pointiert zu bewerten muß man eine gewisse grundintelligenz und Sprachkompetenz haben. oder man beschipft die Leute eben . kenne da noch ne schöne Frage für Sprachkompetenz-Abfrage: kennst Du den Unterschied zwischen kostenlos und umsonst?“ na ich habe die schule kostenlos besucht, du umsonst.

      • Lies nochmal was er geschrieben hat, dann atme tief durch und lies es nochmal.
        Vielleicht erkennst Du dann, dass er recht mit seiner Kernaussage hat, dass es schlicht und ergreifend dumm ist über 100.000 Euro bei einem Institut zu bunkern, weil nur bis zu dieser Summe die gesetzliche Einlagensicherung greift.

      • Thomas Höllriegl says:

        Interessante und aussagekräftige Antwort. Auf die Idee, dass man höhere Summen investiert und nicht auf einem Bankkonto verschimmeln lässt, kommen Leute dann nicht, wenn sie mit solchen Summen nicht in Berührung kommen.

    • Thomas Müller says:

      Und wie kommst Du darauf? Meine Frau und ich verdienen das in 3 Monaten zusammen. Es ist gar nicht so einfach so viele verschiedene Konten bei unterschiedlichen Banken aufzumachen.

      • GooglePayFan says:

        Wenn du nicht der gleichnamige Fußballspieler oder Börsenunternehmer bist, dann bezweifle ich einfach mal stark, dass du ein Bruttoeinkommen von über 30.000€ im Monat hast 😉

    • GooglePayFan says:

      Es gehört ja nicht nur bestraft, wenn man Geld außerhalb der Einlagensicherung bunkert, sondern auch wer so viel Geld herum liegen lässt ohne es zu investieren um sein Einkommen zu erhöhen…

      So wenig Finanzverständnis kommt doch sonst nur bei unserem Finanzminister vor…

  5. Alleine schon wegen der gentrifizierten * Schreibweise würde ich mir eine andere Bank suchen…

    • Was für ein selten dämlicher Kommentar.

    • Jonas Wagner says:

      Gendern bzw. Gendersternchen ≠ Gentrifizierung

      Aber auch das was du gemeint hast: Dummer Kommentar

    • Stimme die absolut zu! Dieser sinnlose Genderwahn ist einfach zum Kotzen.
      Selbst vielen betroffenen geht es zu weit. Aber die Linken Spinner müssen ja gleich wieder für alle reden und dem Rest ihre Ansichten aufdrücken. Und wenn es nicht passt sieht man gut in Leipzig was sie davon halten

      • So wie du scheinbar für alle anderen sprechen möchtest? Vielen Betroffenen geht das zu weit? Interessant…da scheinst du ja sehr viele zu kennen.
        Und was Gendersternchen nur mit Linken und vor allem Leipzig zu tun haben, weißt vermutlich auch nur du.

      • Sprache verändert sich.

        Vermutlich würden Sie von vielen Deutschen vor 100 Jahren mit Ihren Schreibstil auch nur Verachtung ernten („versifter Kommunist“).

    • Thomas Höllriegl says:

      Ich hasse dieses die Sprache verkrüppelnde Gendering auch und verwende es selbst nicht, aber was bleibt denen anderes übrig? Wenn sie den Leuten zumuten, die Mehrzahl als geschlechtsneutral aufzufassen, überfordern sie die Kampfemanzen und Gleichstellungsfanatiker. Dann gibt es Prangerstrafe in den Medien und faule Eier für jene die nicht sexistisch denken.

      • Ganz einfach. Ich bleibe bei den alten Formen und wer sich plötzlich auf den Schlips getreten fühlt hat Pech. Für ein paar Spinner werde ich nicht die allgemein gültige Rechtschreibung über den Haufen werfen!

  6. Wer 100.000 Euronen auf dem Konto hat, dem tun die „Strafzinsen“ bestimmt auch wenig weh. Das ist bewusst provokativ und pauschal formuliert. Ich weiß. Kann sicherlich Ausnahmen geben. Freue mich auf eine Gegenmeinung.

    • Naja… Früher gab es mal Zinsen für Geld, mit dem die Bank arbeiten konnte und durfte.
      Dann viele Jahre lang solche „Alibi-Zinsen“ in Höhe von 0,025% oder ähnlich lächerlichen Werten.
      Nun aber soll man für seine Liquidität 0,5% zahlen? Ich persönlich finde das ziemlich happig.

      Das Geld in Anlagen wie Immobilien oder Grundstück zu stecken ist halt keine option, wenn man kurzfristig Zugriff auf höhere Beträge benötigt oder haben möchte. Unters Kopfkissen stecken hilft auch nicht – außer man möchte das Bargeld dann per Kurier zum Empfänger schicken 😀

      • Ist dir eigentlich klar, warum die Zinsen so niedrig sind? Ich persönlich bin froh, dass es so ist und fahre damit insgesamt sehr gut.

        Einfach Schulden machen, dann hat man keine Probleme mit niedrigen Zinsen. 😉

        • Das glaubst du doch selbst nicht, oder im Ernst? Den Mist höre ich schon seit knapp 8 Jahren. Dann mach mal schön Schulden, die du nie mehr zurückbezahlen kannst. Das kann irgendwann unschön enden. Einfach so weiter machen und dann aber bloß die Klappe halten. Von mir gibt es nichts zur Rettung deiner persönlichen Pleite. Da habe ich schon vorgesorgt.

      • Man kann sein Geld ja auch auf mehrere Kreditinstitute verteilen. Dann umgeht man das Verwahrentgelt.

    • In welchen Universum tun 0,5% NICHT weh? Diese Pauschalisierung ist genau so dämlich wie dein Kommentar darüber.

    • Ah ja und wie soll man sonst sein Eigenkapital sparen um einen gescheiten Kredit fürs Eigenheim zu bekommen?

    • Glaube mir auch Menschen die nicht ihr ganzes Geld für sinnlosen Kram direkt ausgeben, sondern sparen, sind wenig erfreut darüber, wenn sie statt der früher üblichen 4-5% Zinsen plötzlich neben der jährlichen Inflation (was faktisch schon ein Negativzins und eine Geldentwertung ist) zusätzlich auch noch fürs parken des Geldes Strafzinsen zahlen müssen.

      Wobei man es in dem Fall ja auch einfach umgehen kann, indem man solche Summen eben nicht auf einem Girokonto parkt.

  7. Der Altschauerberger says:

    100.000 auf dem Konto sind nicht viel. Das wären nun 500 Euro jährlich an extra Gebühren, was unnötig ist.

    Ich finde es schade, dass mal wieder die leistungsträger bestraft werden.

    • > 100.000 auf dem Konto sind nicht viel. Das wären nun 500 Euro jährlich an extra Gebühren, was unnötig ist.

      Du musst das Verwahrentgelt nur für den Betrag über dem Limit bezahlen. Auf 500€ extra Gebühren kommst du also erst, wenn du da 200.000€ liegen hast. Außerdem werden Giro, Tagesgeld usw. einzeln betrachtet.
      Wenn du so viel Geld da einfach herum liegen hast solltest du dringend mal zum Finanzberater gehen, dass ist nämlich absoluter Blödsinn. Und es ist gut, dass die Banken die damit verbundenen Kosten nun auf den verursachenden Kunden umwälzt.

      > Ich finde es schade, dass mal wieder die leistungsträger bestraft werden.

      Blödsinn. Die Leistungsträger haben nicht so viel Geld auf dem Girokonto herum liegen sondern den Großteil investiert.

    • Was sind denn Leistungsträger?

      • Das sind die Menschen die effektiv ihre Firma und die Gesellschaft voran bringen.
        Quasi das Gegenteil der, ich bin gegen alles und Bedenkenträger Fraktion.

        Und ja man möge mir verzeihen, das ist absichtlich etwas überspitzt formuliert.

        • Wolfgang D. says:

          @elknipso „effektiv ihre Firma und die Gesellschaft voran bringen“

          Interessante Verbindung, könnte so auch von der KP China stammen. Stimmt dennoch nicht, da die Ziele von Unternehmen und „die Gesellschaft“ eben nicht identisch sind.

  8. Ich wünschte ich hätte das Problem

  9. Es ist eine Frechheit dem Bürger neben Kontogebühren horende Zinsen für Geldbesitzer zu berechnen. 50k und 100k sind nichts bei normal wirtschaftenden Haushalten bei den unrealistischen Immobilienpreisen Standard. Der Bürger bekommt so immer weniger Ausweichmöglichkeiten eine Schande. Ab 1 Mio könnte man darüber reden ab da wäre Immobilienparken möglich oder andere Investitionen. Schulden machen? Aber aber jeder vernunftbegabte wird sich hier sich tunlichst Minimum 50k zurückbehalten und nicht bis zum Limit sich einer Bank ausliefern. Ich sehe das auch so, das Leistungsträger somit wieder mal die Schere zw. Arm und Reich aus der Mittelschicht finanzieren sollen. Schande sowas!

    • Welche Kontogebühren bei der DKB meinst du denn?

      > Ab 1 Mio könnte man darüber reden ab da wäre Immobilienparken möglich oder andere Investitionen.

      WTF?! Investitionen sind erst am 1 Mio möglich?! Du solltest dich ganz dringend über Investitionsmöglichkeiten informieren…

    • Was zur Hölle sind Leistungsträger? Was ist das denn für ein Unwort?

      • Na Leute die meinen als einzige Leistung zu erbringen und ohne die nichts laufen würde.
        Manager und anderes gesocks, welches für unnötige Meetings ordentlich Geld bekommt.

        • Der Nächste der nur Müll redet. Das Linke Lager schlägt heute wieder zu.

          • Der nächste der nur Müll redet. Was hat das mit linkem „Lager“ zu tun?

          • Gib Dir keine Mühe.
            Nach meiner persönlichen Erfahrung sind Leute die so Kommentare wie „Mimimi“ (alleine der Nickname ist schon bezeichnend, das aber nur am Rande) an den Tag legen Menschen die zu einer Selbstreflektion nicht in der Lage sind.
            Es ist ja auch wesentlich einfacher sich selbst immer nur in der Opferrolle zu sehen und gegen „die da oben“ an seinem Stammtisch zu hetzen, statt sich mal ehrlich zu fragen ob man nicht vielleicht selbst an seiner misslichen Lage schuld ist.

        • Ganz ehrlich, ich empfinde tiefes Mitleid für Menschen mit einer derart beschränkten Weltsicht wie Du diese hier offenkundig an den Tag legst.

      • Leistungsträger sind eigentlich die Leute, die die Infrastruktur, Gesundheitswesen, Lebensmittelversorgung usw. für wenig Lohn am Laufen halten.
        Das ist eine ähnliche Sprachfälschung wie „Arbeitnehmer“. Dieser nimmt keine Arbeit, sondern leistet sie.

        • Exakt so ist es, ohne die „Leistungsträger“ und die viel zitierte „Mittelschicht“ wäre in diesem Land kein Wohlstand und kein Geld vorhanden, was man mit einem sozialen Grundgedanken großzügig verteilen könnte.

      • Das sind zum Beispiel Pflegekräfte, Lehrer und Erzieher, also eher Menschen die das genannte Problem nicht haben.
        Man kann sich einfach fragen welche Berufsgruppen beim verschwinden richtig schmerzen würden und welche niemandem auffallen würden. Pro-Tip, Leute die andere mit dem Begriff Linke diffamieren wollen, gehören in der Regel zur letzteren.

    • Wow, „bei normal wirtschaftenden Haushalten“. Wie fernab von der Realität sind Sie denn? Ist Ihnen schon noch klar, dass das durchschnittliche Netto in Deutschland bei rund 2100 Euro liegt? Und diese Menschen rund vier Jahre für einen solchen Betrag arbeiten müssten, ohne gleichzeitig etwas auszugeben?

  10. Bei den Kommentaren mancher vermutlich junger Leute hier kann man nur den Kopf schütteln. Keine Ahnung von Geld und was in Zukunft noch auf sie zukommen wird. Aber sag das mal einem von denen, dann pöbelt er gleich los. Wem nicht zu helfen…

  11. Ich sehe da bei der DKB nach wie vor kein Problem, wenn man < 300.000 EUR hat. In dem Preisverzeichnis steht ganz klar

    – für Guthaben auf dem Girokonto ab ab 100.000,01 EUR
    – für Guthaben auf der DKB-VISA-Card ab 100.000,01 EUR
    – für DKB-VISA-Tagesgeld ab 100.000,01 EUR

    Alle 3. Kontenarten hat der normale DKB-Kunde eh kostenfrei immer mit dabei und so lassen sich bei der DKB 300.000 EUR ohne "Verwahrentgelte" parken. Das ist deutlich mehr, als bei den anderen Banken.

    Aber eins ist klar, die restlichen Banken werden auch noch nachziehen.

    • Blacky Forest says:

      Und das als Neukunde. Bestandskunden betrifft das gar nicht.

      • @Klaus
        Absolut richtig, dass wird so gesehen ab 300.000€ ein Problem. Weiterhin muss man auch das kostenlose Depot berücksichtigen, da kann man dementesprechend in Aktien umverteilen, was man auch eher machen sollte als so viel Geld auf dem Girokonto zu parken.

        @ Blacky Forest
        Bestandskunden trifft das gar nicht?
        Wo hast Du das her?

  12. Warum wird man bestraft, wenn man soviel Geld auf dem Konto hat?

    • Weil es der Bank kosten verursacht. Risikoarme / -freie kurzfristige Anlagemöglichkeiten gibt es kaum noch. Also muss die Bank das Geld bei der EZB parken. Und diese hat halt ein Negativzins.

    • Weil es deutlich sinnvollere Möglichkeiten gibt, sein Geld zu „lagern“. Auf dem Konto verliert es durch die natürliche Inflation langfristig einfach an Wert.

      Kann hierzu das gemeinnützige Portal http://www.finanztip.de empfehlen. Dort erhält jeder leicht verständlich Infos, wie man seine Finanzen unabhängig von prämienorientierten Beratern managt 🙂

      • Jetzt weiß ich endlich, bei manchen Kommentaren, warum ich mich als Niedriglöhner verstehe. In 2 Jahren Arbeit, seit meiner Hartz-Zeit, habe ich knapp 5000€ auf meinem Girokonto aufgebaut. Und das nur weil ich so weitergelebt habe wie sonst auch. Wenn ich jedoch lesen muss, wie man hier über 100.000,00€ auf einem Girokonto streitet… dann will ich endlich in einen Konzern mit Tarifvertrag und das bis zu meiner Rente.

    • Weil es die Bank Geld kostet wenn Du soviel Geld auf dem Girokonto parkst.
      Gefällt mir persönlich auch nicht, früher gabs 4-5 Prozent Zinsen für Geldanlagen im Minimum, aber dafür gibt es mittlerweile halt auch Kredite für Häuser für 1-2 Prozent und das mit einer Zinsbindung von 30 Jahren.

      Meine Eltern hatten noch Zinsen von fast 15% (kein Tippfehler) für ihren Kredit bezahlt.

  13. Ich verstehe die ganze Aufregung gar nicht. Wer über 100.000 Euro auf dem Girokonto lagert, wo es ohnehin so gut wie keine Guthabenzinsen mehr gibt, dem ist doch ohnehin nicht zu helfen. Da gibt es heute andere Möglichkeiten, bei denen man trotzdem fast genauso schnell wieder an sein Geld kommt.

    Und wenn man dann auch noch sieht, dass die Tagesgeld-, Giro- und VISA-Konten getrennt betrachtet werden und man so 300.000 Euro lagern kann….. Und das Ganze auch noch nur für Neukunden gilt. Dann verstehe ich die Aufregung noch weniger.

  14. Die Frage ist doch auch:
    wie sieht es im internationalen Vergleich aus?
    Gibt es so etwas auch auf anderen Kontinenten, oder sind wir Europäer mal wieder die Deppen?
    Es ist doch wohl klar, dass den europäischen Regierungen, dieses „Dilemma“ in die Hände spielt:
    sie können jetzt Schulden ohne Ende machen, ohne das es etwas kostet. Jedenfalls keine Zinsen.
    Die Zeche zahlen dann die folgenden Generationen.
    Keine Zinsen, oder sogar Negativzinsen bedeuten schlicht Geldentwertung.
    Glück hat, wer rechtzeitig in Edelmetalle investiert hat. Schaut euch mal den Kursverlauf von Rhodium und Palladium an.
    Da konnte man in den letzten Jahren (wenn man rechtzeitig gekauft hat) richtig Reibach machen.
    Jetzt noch einzusteigen wäre natürlich Blödsinn.
    Und lasst euch gesagt sein:
    Die Banken haben selbst Null Ahnung. Meine Bank empfahl mir doch tatsächlich noch Ende 2019 Wirecard Aktien.
    Hatte aber glücklicherweise die Berichte der FT dazu ernst genommen und dankend abgelehnt.

  15. Friedhofsblond says:

    Moin,
    irgendwie bin ich hier im falschen Film — Ihr könnt Luxusprobleme haben!
    Wer so viel Geld hat und 100.00€ auf dem Giro/Visa o.ä. hat, ist selber schuld und weiß nicht wie man mit viel Geld umgeht.
    Ich wäre froh 10% davon auf dem Giro zu haben 😉

  16. Soooo eine lange Diskussion um einen Thraed mir sooo wenig Inhalt (Information).
    – Kopfschütteln –

    • Genau dasselbe dachte ich mir auch eben.
      Scheint ja viele Leute zu betreffen… Anscheinend arbeite ich im falschen Beruf. Zumindest die meisten hier scheffeln offenbar so viel Geld nach Hause, dass sie von dieser Thematik potentiell betroffen sind.

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