Devolo mit HomeKit verheiraten

Das Thema Smart Home boomt. Das überrascht manchmal, gibt es doch so viele Schrott-Lösungen und Eintagsfliegen auf dem Markt. Auf der anderen Seite gibt es dann Lösungen, die in ihrem eigenen Universum gut arbeiten, allerdings nicht mit anderen Elementen kompatibel sind. Muss man mit leben, wird sich nicht ändern. Oftmals gibt es allerdings Workarounds über Schnittstellen. So konnte ich beispielsweise Devolo über eine Schnittstelle mit IFTTT bekannt machen und über ein Maker-Applet mit Amazon Alexa nutze ich den Spaß nun. Nur eins von vielen Beispielen.

Aber es gibt auch die Lösungen, die etwas mehr Bastelei voraussetzen. Beispielsweise das Verdrahten von Devolo-Elementen mit Apples HomeKit. Normalerweise zwei Dinge, die sich nicht miteinander verstehen. Will man aber basteln, so könnte dies möglich sein, die Open Source-Lösung „homebridge-devolo“ soll es möglich machen.

Hierbei handelt es sich um ein  Homebridge-Plugin für Devolo Home Control-Elemente. Unterstützt werden hier unter anderem der Bewegungssensor, der Feuchtigkeitssensor oder aber auch der Tür- und Fensterkontakt. Nutzt man einen Raspberry Pi (am besten mit Raspian) und Homebridge, so kann man mit homebridge-devolo die jeweiligen Elemente ansprechen, direkt über die Home-App in Apples HomeKit-Universum. Solltet ihr also dahingehend mal Lust verspüren, so behaltet das Projekt ruhig im Auge.

(danke nico!)

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

6 Kommentare

  1. Kenne mich 0 mit raspberry aus. Ein Tutorial wär der Knaller! Wer kann helfen? Am besten erstmal mit einem „Homebridge installieren“ Tutorial.

  2. Ich frag mich nur, wozu braucht man den ganzen Kram. Ich habe gerade meine Homematic-Sachen alle wieder verscherbelt, weil ich zu der Erkenntniss gekommen bin das eine astrologische Schaltuhr im Schaltschrank ausreicht mit eine handvoll Fritz!Dect 200/210. Über alles andere muss man sich nur ärgern. Dann gehen irgendwelche Funktübertragungen nicht, dann muss ich immer Batterien tauschen in vielen Aktoren. Es ist ganz toll das ich irgendeinen Lautsprecher sagen kann das meine Wohnzimmerlampe auf 30% gedimmt werden soll. Aber einen Sinn und Zweck solcher Sachen sehe ich nicht. Außer hohe Anschaffungskosten, Stromverbrauch und ständig irgendwas laden oder Batterien zu tauschen.

  3. @Jens Ich fühle mich magisch angezogen vom Thema Smart Home, frage mich aber auch immer, ob es nicht nur Spielerei ist. Das Thema Hue hat mich lange kalt gelassen, je mehr ich aber drüber lese, desto mehr will ich es haben – obwohl ich nicht weiß, wozu.

  4. Ich bin durch Zufall auf Smart Home gestossen.

    Initial war das Problem, dass nach der Geburt in meinem Flur (6m lang) permanent das Lich (Halogen-Schiene mit insegsamt 220W) brannte. Unser Elektriker hatte uns damals von einem Treppenhausautomaten abgeraten, da sich dort nur eine feste Zeit einstellen läßt. Und seitdem ich KInder habe, weiß ich dass eine feste voreinstellbare Zeit immer zu kurz oder zu lang ist. Ferner reagiert der Automatat nicht, wenn man schwer bepackt ins Haus kommt.

    Also ein Begungsmelder…..der aber nicht den ganzen Flur abdecken konnte. Je nach dem wo man im Flur war, funzte es wie gewünscht und mal stand man plötzlich mit seinem Kind im Dunkeln :-(. Zwischenzeitlich habe ich das Halogensystem auch durch ein LED-System ersetzt.

    Also zwei Bewegungsmelder….aber wie verbinden..mit einem Smart Home. Nunmehr regeln seit gut zwei Jahren zwei Bewegungmelder das LIcht im Flur und alle sind glüchlich. Die noch vorhandenen Schalter könnte ich auch demontieren.

    Mittlerweile habe ich meine elektrischen Rolladen, Garagentor und Heiz-Thermostate ins System gebracht. Kann nun für jeden Raum ein individuelles Heiz-Programm erstellen ohne in den Menüs des Thermostaten herumfuchten zu müssen. Einfach super….

    Ideen was man mit Smart Home machen kann kommen, wenn man sich mit demThema beschäftigt. Ja es ist auch eine Spielerei 🙂

  5. Also meine Hue-Lampen möchte ich nicht mehr missen – beim Arbeiten lieber kaltes Licht, beim Relaxen eher warmes Licht sowie die Möglichkeit zu Dimmen. Zudem dann mit der Logitech Harmony einfach das Licht ausschalten – finde ich sehr bequem. Anfangs noch über bestimmte Farben bei den Hue-Birnen geärgert, kommen unterschiedliche Farben derzeit fast gar nicht mehr zum Einsatz. Der Hue-Bewegungsmelder in der Küche ist ganz nett – manchmal stört es aber, wenn man sich gerade für Kerzenschein entscheidet und der Bewegungsmelder das Licht anstellt, sich das Licht beim Vorbeilaufen anschaltet (gut, da könnte man den Sensor anders platzieren) oder bei weniger Bewegung in der Küche (z. B. beim Lesen) das Licht dann ausgeht – was sonst ja praktisch ist.

    Das praktischste bei den Homematic-Thermostaten ist eigentlich die Kopplung mit den Fenstersensoren. Nachts wird die Temperatur nur noch leicht abgesenkt, ansonsten passiert da nicht viel, da es ja eher mehr ins Geld geht, die Temperatur stark abzusenken.

    Schaltbare Steckdosen: Bleiben bei mir meist trotzdem an, weil es fast immer ein Gerät gibt, das durchgehend Strom benötigt, oder der Komfort bei deaktivierter Steckdose verloren geht (TV und Harmony Hub brauchen als Beispiel grob 30 Sekunden, ehe die überhaupt einsatzbereit sind). Und meine Partnerin immer zur Steckdose laufen zu lassen, um diese anzuschalten, muss auch nicht sein. Die Messung des Stromverbrauchs finde ich da eher interessanter – wenngleich das teuerste Faktor die smarten Steckdosen selbst sind.

    Letztlich sehe ich Smart Home auch nur als Spielerei. Aber ich spiele gern 🙂