Deutsche Telekom: StreamOn Gaming macht Spiele ohne Anrechnung aufs Volumen möglich

Die Deutsche Telekom wird ihr Angebot in Sachen StreamOn weiter ausbauen. Es werden bald nicht mehr nur Videos und Musik ausgewählter Partner nicht auf das im Vertrag enthaltene Volumen angerechnet, auch Spiele werden einfließen. Dies geht aus Unterlagen hervor, die uns vorliegen. StreamOn Gaming ist ab 21.08.2018 buchbar.

Zitat:

Mit StreamOn Gaming spielen die Kunden ihre Lieblings Online-Games unterwegs ohne das Datenvolumen des Tarifs zu verbrauchen. Und das beste: StreamOn Gaming ist in allen aktuellen Young Tarifen kostenlos zubuchbar. Mit StreamOn Gaming wird der Datenverkehr von mobilen Spielen teilnehmender Gaming-Partner nicht auf das Datenvolumen angerechnet (Zero-Rating).

Voraussetzung ist, dass die mobile App des jeweiligen Partners genutzt wird. Zubuchbar in den seit 04.04.2017 buchbaren MagentaMobil S, M, L, L Plus und Family Card S, M L Tarifen. Auch in den jeweiligen for Friends und DTAG Tarifen sowie im Complete Premium. In den Young Tarifen bereits ab MagentaMobil XS kostenfrei buchbar. StreamOn Gaming ist zusätzlich zu den anderen StreamOn Optionen zubuchbar und miteinander kombinierbar. Grundpreis: 2,95 € (brutto) (kostenfrei in den MagentaMobil XS, S, M, L Young Tarifen)

Nicht buchbar in:
MagentaMobil Tarifen mit dem Zusatz 1. und 2. Generation
Family Card Tarifen mit dem Zusatz 1., 2. und 3. Generation (bei der Family Card gibt es eine Generation
mehr als bei MagentaMobil).

Zum Start der Option nehmen diese Gaming-Partner teil: Asphalt 8, Asphalt 9, Big Farm, Clash of Clans, Clash Royale, Disney Magic Kingdoms, Dungeon Hunter Champ., Elvenar, Empire: Four Kingdoms, Forge of Empires, Fortnite, Need for Speed No Limits, Pokemon Go, Real Racing 3, World of Tanks Blitz und World of Warships Blitz.

Der Kunde kann sich ab 22.08.2018 über die Webseite www.telekom.de/streamon jederzeit über die aktuell teilnehmenden Gaming-Partner informieren.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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21 Kommentare

  1. Für mich komplett uninteressant – wo bleibt Twitch Streaming via SteamOn?
    Das wäre mal etwas feines von der Telekom.

  2. Was für ein Aufwand an Technik, Paketüberwachung und was weiss ich noch alles. Warum macht man es nicht einfach, gibt es auf, am laufendem Band die Netzneutralität zu penetrieren und gibt den Kunden unbegrenzte, bezahlbare Flatrates mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten (z.B. 3,6,12,20 usw… Mbit/s). Das ganze Kasperle-Theater könnte man sich sparen… Stattdessen geht es typisch deutsch. Klein-klein und schön bürokratisch-piefig.

    • Das war auch mein Gedanke. Und das mit den Geschwindigkeiten wird ja schon praktiziert, die günstigen Discount-Tarife sind im LTE-Netz fast alle auf 50Mbit/s und darunter gedrosselt.

    • Unbegrenztes Datenvolumen zu verschiedenen Geschwindigkeiten mit entsprechenden Preisen wäre eine sehr tolle Idee. Mir würden 25-50 Mbit/s total reichen. 300 Mbit/s und begrenztes Datenvolumen sind einfach sinnlos.

    • Du sollst aber dein inkludiertes Volumen schnell durchblasen und dann Pakete nachbuchen.

  3. Sebastian Niemann says:

    Und da geht sie, die Netzneutralität. Ganz still und leise.

    • Hat nix mit Netzneutralität zu tun.

      • Doch genau damit hat es was zu tun. Alle Dienste, die nicht über StreamOn gehen, nutzen ein Netz 2. Klasse. Zum ersten ist es nur bestimmten Kunden vorbehalten und zum zweiten nur großen Diensleistern, die sich diesen Spaß leisten können.
        Es ist also vom Netz-Provider, Vertrag und von der Liquidität des jeweiligen Dienstleisters abhängig und somit in keinster Weise mehr neutral.

        • Nö, hat’s nich. Für die Partnerdienste fallen keine Kosten an. Die müssen sich das nicht leisten können, die melden sich einfach an. Und warum sollte der Rest über ein Netz 2. Klasse gehen? Es ist lediglich so dass Verbrauchern für Traffic, der von Partnern kommt, nichts berechnet wird.
          Wenn die Telekom gegen Bezahlung bestimmte Dienste bevorzugt behandelt dann würde morgen die Bundesnetzagentur vor der Tür stehen.
          Der Telekom geht’s um Kundenbindung. Deren Angebot war ja schon immer beschissen. Aber in letzter Zeit tut sich ein bisschen was. Ich denke mal es gibt immer weniger Kunden mit überteuerten Zweijahresverträgen.

  4. In anderen Ländern gibt es bezahlbare Flats, die machen diesen Quatsch hier überflüssig. Scheinbar ist genügend Bandbreite ja vorhanden sonst würde so ein „Angebot“ ja nicht technisch möglich sein.
    Aber scheinbar lässt sich der Typische Kunde noch fröhlich weiter melken 🙂

    • @Namerp:
      Du kennst aber schon die Gründe für die hohen Flat-Preise in Deutschland bzw. warum die so teuer sind im Vergleich zu unseren Nachbarländern?

  5. Würde man sich so viel Überwachen: 1. würde man eine Menge Geld für Strom und Server sparen, 2. wäre viel mehr Bandbreite vorhanden, 3. wäre viel mehr Geld vorhanden um echte Flats anzubieten. Mögliche Stufen wären, 2MBit (für Chats), 10MBit (für den Versand von Urlaubsbildchen), 25/50MBit (für Bilderversand und kleine Videokonferenzen, 250+MBit für Firmen, Serbstständige und Photografen

  6. Wer so ein wegzoll unterstützt, ist feind des freien internets!

  7. Habe mir schon einen Termin für den 21.08. eingestellt um das gleich zu buchen.
    Doppeltes Volumen mit Magenta One, Stream on Musik/Video/Games. Die Telekom gefällt mir immer besser. Jetzt noch Stream on Facebook/Twitter/Instagram und ich bin versorgt 🙂

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