Der Wacom Bamboo Stylus – Ein Stift für das iPad

Viele halten einen Stift für das iPad für unnötig oder vermeidbar, jedoch kann er in manchen Situationen ganz hilfreich sein. Angenommen man ist unterwegs und möchte sich gerne einige Dinge skizzieren oder sich schnell eine Einkaufsliste „halb-analog“ schreiben, dann geht es teilweise dank Wurstfingern nicht so gut. Es passt einfach nicht viel Inhalt auf das knapp 10″ große Display. Dafür hat sich Wacom eine tolle Lösung einfallen lassen. Der Waccom Bamboo Stylus.

Ich hatte den Stift einige Tage im Test und kann sagen, dass der Stift wirklich gut in der Hand liegt. Er ist nicht zu schwer vom Gewicht (20g), hat eine austauschbare Stiftspitze und ist ganze 12cm lang. Was ich an dem Stift mag ist, dass er keine breite Spitze hat. Diese ist nur 6mm breit und scheint gummiert zu sein. Es lässt sich damit wirklich bequem schreiben und zeichnen. Der Kaufpreis liegt bei 29,90 und der Stift ist in allen Farbvarianten erhältlich, die zu iPad Smart-Covern passen.

Was mich etwas störte war die App, die Wacom empfiehlt. Laut dem Hersteller eignet er sich perfekt zum Zeichnen mit Bamboo Paper. Die App wurde nur leider nicht an das neue iPad Retina Display angepasst. Das finde ich etwas nachlässig vom Hersteller, da das neue iPad schon länger auf dem Markt ist. Zum Übergang könnt ihr die App Paper verwenden. Diese ist mit einem Pinsel kostenfrei. Weitere kosten jeweils 1,59€.

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19 Kommentare

  1. ich persönlich finde von allen getesteten iPad-Stiften den „Jot Pro“ am besten. Ein Konzept welches ohne dicke Gummispitze auskommt. Damit kann man wirklich präzise und klein schreiben.

  2. Schau dir mal dieses schicke Stück an 🙂

    http://www.studioneat.com/products/cosmonaut

  3. Hi kannst du mir sagen was der für eine Batterie braucht. Oder benötigt der Stift gar keine?
    Danke Hans

  4. Wacom = keine Batterie.

  5. Der Jot Pro hats gestern geschafft mein iPad zu zerkratzen.. Bloß Finger weg von dem Teil! War anfangs auch noch begeistert…

  6. Also ich hab den Bamboo Stylus schon seit ca 08.2011 im Einsatz und finde ihn schon echt gut. Schon allein wegen der relativ dünnen Spitze. Ich benutze den Stylus zusammen mit Upad (zum Mitschreiben und Zeichnen) und iAnnotate (markieren in PDFs)an der FH.

    Bamboo Paper ist meines erachtens das App mit dem besten Schriftbild – aber leider für mich nicht sehr brauchbar.Ich persönlich finde es nicht schlimm wenn ein app noch nicht ans dolle new Ipad display angepasst ist.

    just my 2 copper

  7. @myuu: Hast du da genauere Angaben? Display vorher gereinigt wegen Staub etc? Sammelt sich „Dreck“ an der Stiftspitze und wird übersehen? Woran kann es gelegen haben?

  8. Macdefcom says:

    Ich weiß nicht, wie ihr das so macht, aber bislang war ich von solchen Stiften auf dem iPad immer enttäuscht. Ich zumindest lege beim Schreiben meinen Handballen auf dem iPad ab und schreibe nicht „aus der Luft“, halt so, wie auf normalem Papier auch. Leider erkennt das iPad dann des Öfteren meine Handfläche als Eingabeort, worauhin das Schreiben mit der Stiftspitze kurzzeitig unterbricht und an der Stelle meiner Handballenauflage ein Punkt oder sonstige Kritzeleien entstehen. Bin ich anatomisch anders veranlagt als ihr ;)???

  9. Ich habe den Bamboo Stylus auch kurz genutzt; seit dem liegt er in der Ecke …

    Wer einen schwarzen Bamboo Stylus für 15 Euro haben möchte soll sich bei mir melden …

    Gruß,
    Stephan

  10. @Macdefcom
    Für solche Fälle haben die meisten guten Notizapps eine Handballen-Funktion integriert. Schau mal nach, ob das bei den von dir verwendeten Apps nicht auch irgendwo der Fall ist. Man kann quasi einen Bereich „ausziehen“, der dann meist abgedunkelt dargestellt wird und von der App nicht beachtet wird, selbst wenn du mit der Hand, dem Stift oder sonst was dort herum hantierst 😉

  11. Warum kaufen? Selber bauen für 50 Cent Materialkosten!

  12. Ich hab den Bamboo Stylus für mein Transformer Prime geshoppt und muss sagen, dass er mir gar nicht gefällt…

    man muss viel zu doll aufdrücken, und das ist dann fast so ungenau wie mit dem Finger.

    keine Ahnung,. ob das mit dem iPad anders ist, aber grundsätzlich kann ich den nicht empfehlen….

  13. Ich habe auch schon einige Stifte ausprobiert und bin letztendlich zur Einsicht gekommen, dass das iPad einfach nicht dafür gemacht ist (was ich schon vorher wusste). Meine Handschrift sieht mit diesen klobigen „Wachsmalkreiden“ furchtbar aus und ich schreibe deutlich langsamer als auf echtem Papier – egal welcher Stift oder welche App.

    Meine Lösung: Normaler Stift und Papier + Evernote und Handy. Alle was ich notiert habe fotografiere ich als Notiz in Evernote und ab geht’s. Einfach, schnell und effektiv. Für den Anschaffungspreis der Eingabestifte hätte ich schon über 1 Jahr Evernote Pro bekommen …

  14. Hallo Leute,
    ich habe jetzt auch schon paar dieser Stifte ausprobiert und bin eigentlich zu dem gleichen Ergebis wie mein
    Vorschreiber Markus gekommen.
    Ich habe festgestellt, daß diese Gummispitze schnell „stumpf“ wird. Fühlte ich zu Anfang des Kaufs leicht vorne drüber, glitt man richtig, wie auf Eis. Nach längerer Benutzung (2-3 Monate) verlor die Spitze plötzlich diese Glätte und man hatt fast ein Radiergummi auf dem Display. Ich habe verschiedene ausprobiert.
    Es kann natürlich daran liegen, daß ich nur solche Billigprodukte bei Auktionen erworben hatte. Vielleicht sind ja die teuren echt besser? Wenn ich dann noch von einer austauschbaren Spitze lese – hatten meine nicht.
    Liegen Ersatzspitzen bei? Dann hat es bestimmt auch seinen Grund warum diese austauschbar sind.
    Vielleicht wegen diesem „Trocknungseffekt“.

    Übrigens bin ich auch wieder zurück zum Papier gegangen. Ich schreibe auf diesen Apps echt auch zu langsam und zu groß, und ich habe verschiedene dieser Apps ausprobiert.
    Ich habe „Board“, „ASU light“, „DukePen“ und auch dieses „Bamboo Paper“
    Ich habe mir übrigens auch bei solch einer Auktionsplattform ein Echt günstiges Dictaphon gekauf, um während meiner Autofahrten schnell mal eine Idee festzuhalten, als auf diesen Apps.
    Diese schreibe ich dann schön Zuhause ab.

    Ich hatte auch mal diese umworbene Diktat-App installiert, damit ich was aufs IPad draufsprechen kann und
    es dann gleich in Schriftform habe. Ist noch zu unausgereift und erst recht nicht bei lauter Umgebung nicht zu nutzen.

    Das waren nun meine Ausführungen, auch gleich etwas abschweifend……..

    Servus!
    Ich nutze übrigens immer noch das IPad2 und bin völlig zufrieden damit.
    Meine Name ist John Deere und ich fühle mich wohl.

  15. Benutze seit zwei Jahren den Just Mobile AluPen und bin damit sehr zufrieden. Ist etwas günstiger als der Bamboo Stylus, ist dicker und damit angenehm zu halten, grade mit etwas größeren Händen. Die Gummispitze zeigt in der ganzen Zeit kein Abrieb. Eignet sich hervorragend für kurze Notitzen und Skizzen.

  16. Ich bin ebenfalls ein stolzer Besitzer eines dieser Stifte. Wenn man eine Gipsarm trägt, wie ich die letzten sechs Wochen, ist der Stift, samt eines iPad 2, eine wirkliche Hilfe um die notwendigste Kommunikation über www zu betreiben.

    Allerdings eignet sich dieser Stift überhaupt nicht zum Zeichnen. Eine Breite von 6mm ist einfach zu breit – es müssen schon 1 oder 2mm sein, um wirkliche gute Grafiken oder Zeichnungen auf einem Tablet damit zu erstellen.

  17. Benutze den Wacom Stylus schon über 1 Jahr – für mich die Nr. 1 unter denen mit einer „Gummispitze“: der Stift ist – relativ – schmal, so dass das Auge (im Unterschied zu dickeren Stiften) einigermaßen gut sehen kann, wo man ansetzt. Von Abrieb habe ich nichts bemerkt, Druck muss ich auf meinem iPad2 keinen anwenden.
    Tolle Apps (einschließlich Handballenauflage, Zoom-Funktion, Schriftglättung, Speichern in Evernote usw. usw.) sind „Notes Plus“ und „UPad“, schöne Zeichnungen (Karikaturen, kleine Skizzen) „Sketch Club“ und „ArtRage“.
    In den nächsten Tagen müsste ein Jot Pro bei mir eintreffen, den habe ich mir mal zum Vergleich bestellt.

  18. Ich habe von Wacom das Intous 4(gibt nun schon das 5-er mit multi-touch und wireless, hrrr). Das ist ein Spitzentablet. Auf ein iPad Zeichnen/Malen habe ich immer als zu stümperhaft empfunden, vorallem mit dem Finger.
    Wer Freihandzeichnen will, könnte sich ja mal das Inkling von Wacom anschauen: Zeichnen auf Papier, das gescant wird und direkt in Layer an den PC übertragen werden kann. Das ist ziemlich genial.

  19. mh ja ganz cool eigentlich(:
    30 euro bisschen Teuer

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