Corona-Warn-App: Nach einer Woche knapp über 12 Millionen Downloads

Vor einer Woche wurde die Corona-Warn-App veröffentlicht. Das Robert-Koch-Institut hat nun die aktuellen Downloadzahlen veröffentlicht. Hierbei spricht man von 11,8 Millionen Downloads auf den beiden Plattformen Android und iOS. Die Downloadszahlen steigen also, wenn auch langsamer als viele erwartet hätten. Dennoch rein prozentual auf Deutschland gerechnet sicherlich ein guter Wert, wenn die Downloadszahlen auch den Nutzern entsprechen würden – sprich: Die App könnte ihre Wirkung erzielen.

Schaut man sich die erste Woche im Rückspiegel an, dann ist alles wie immer. Nutzer mit älteren Systemen beschweren sich, dass sie Außen vor bleiben, des Weiteren gibt es trotz aller Aufklärungsarbeit immer noch Menschen, die die App als unnütz, unnötig oder gar als Schnüffel-App abtun. Laut einem Sprecher der Bundesregierung sei es aber so, dass rund 85 Prozent aller Smartphones in Deutschland kompatibel seien. Mal schauen, wann für die iOS-Nutzer ein Update nachgelegt wird, die bekommen ja ab und an die Meldung „COVID-19-Kontaktmitteilungen werden in dieser Region möglicherweise nicht unterstützt“ zu sehen. Bleibt zu hoffen, dass die App ihren Nutzen zeigt, wenn Anwender dazu übergehen, ihre Krankheit In-App zu bestätigen.

Jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie.

Update: Über 12 Millionen sind es nun.

Zum Download der Corona-Warn-App:
Corona-Warn-App für iOS
Corona-Warn-App für Android

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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110 Kommentare

  1. Wer hier Datenschutzbedenken hat (und durch die Benutzung von Android / iOS seine Daten freiwillig in die Hände eines privaten, amerikanischen Konzerns gibt), sollte sein Smartphone besser direkt abgeben und auf ein Nokia 3110 wechseln.

    • Ich bin mit meinem Brick sehr zufrieden. Den Akku muss ich ca. alle 4 Monate aufladen, Bluetooth für die Freisprecheinrichtung im Auto hat es, man kann damit MP3s und Radio hören, Nachrichten empfangen und versenden klappt auch. Leider kann die Corona App darauf nicht installiert werden und ich finde kein unterstütztes Smartphone mit einer ähnlichen Laufzeit, also muss ich wohl auf die App verzichten.

    • Elim Garak says:

      Genau wegen dieser Bedenken habe ich zum Beispiel Bluetooth die meiste Zeit aus. Es würde also keinen Unterschied machen, ob ich die App installiere oder nicht. Den Ärger mit Bluetooth fange ich mir aber nicht ein.

      • Welche Bedenken? Warum Ärger? Akkulaufzeit??

        • Bluetooth ist nicht sicher. Je nach Android Version/Chipsatz sind div. Lücken vorhanden.

          • Welche Lücken sind in aktuellen Versionen von Android (sprich Stand Juni 2020) vorhanden?

            • Um es vorweg zu nehmen, auch ich halte die „Sicherheitsbedenken“ wegen möglicher BT-Implementierungsfehler für absolut überzogen, aber diese Frage von Dir würde ich besser nicht stellen, denn dann müßte man frage, welche Smartphones denn auf dem Sicherheitsstand von Juni 2020 wären, und da schaut es sehr, sehr mau aus!

              • Wer Smartphones kauft, die keine regelmäßigen Sicherheitsupdates erhalten, macht was falsch. Und wer dann auch noch auf die Idee kommt, sein eigenes Fehlverhalten als Ausrede zu nutzen, hat den Knall nicht gehört.

                • „Wer Smartphones kauft, die keine regelmäßigen Sicherheitsupdates erhalten, macht was falsch.“
                  Wie kann man so mit seiner eigenen Ahnungslosigkeit prahlen?

      • Welche Bedenken kann man denn bitte wegen aktivem Bluetooth haben?

        • Nicht gefixte Sicherheitslücken. Dazu kommt ein Tracking der Nutzer in z.B. Geschäften oder vor Litfaßsäulen. Selbiges bei WLAN weswegen neuere Android Version und OSX die MAC Adresse bei WLAN ändern.

          Bei der Corona App ist hingegegen wegen der ständig wechselnden Identifier und der lokalen Speicherung der Daten kein Missbrauch zu erwarten.

          • Eine sich ändernde Mac Adresse bringt dir nichts. Such mal nach Wifi Probe Requests und du wirst zu der Erkenntnis kommen dass ein aktives WiFi noch mehr über dich verrät als aktives Bluetooth.

      • Elim Garak Bluetooth macht kein ärger, das ist Einbildung von Dir. Ich nutze seid vielen Jahre Bluetooth täglich 12 Stunden und mehr. Über Bluetooth sind meine Hörgeräte gekoppelt.

    • Ich finde ja Datenschutzbedenken durchaus erstmal grundsätzlich berechtigt. Auch find ich „weil x viel schlimmer ist, darfst du dich über y nicht beschweren“ nicht sonderlich hilfreich. Wenn beides schlimm ist, sollte man über beides auch getrennt voneinander reden dürfen.

      Wenn die Bedenken jedoch durch Fakten widerlegt werden, sollte man halt auch aufhören sein anfängliches Bauchgefühl weiter als Quelle der Wahrheit zu sehen. Aber davon wollen ja viele scheinbar nicht ablassen.

      • Fakten sind aber nicht geeignet um jemanden von etwas anderem zu überzeugen, eher im Gegenteil.

        • Was aber wohl daran liegt, daß die Menschheit immer ich bezogener wird und Gemeinschaftsgefühl verpönt ist. Hinzukommt, daß (die durchaus richtigen Ziele) mit political correctness manche Diskussionen unterdrückt werden, eine Auseinandersetzung mit Fakten als vermieden wird. Als Beispiel mal die Frauenquote genannt. Gute Ziel ist die Gleichberechtigung. Ob eine Quote aber wirklich hilfreich ist, darf nicht angezweifelt werden, sonst gilt man als Hinterwäldler unf Frauenfeind.
          Aber Ole Wels Kommentar hat sas eigentlich Thema, Datenschutzbedenken und Co bzw. wie man damit umgehen sollte sehr schön umschrieben.

      • Natürlich darf man keine Fehler in App X mit den noch schlimmeren Fehlern einer anderen App Y rechtfertigen. Trotzdem ist es natürlich erlaubt darauf hinzuweisen, dass man bei App X Angst vor Dingen hat, vor denen man bei App Y keine Angst hat. Ich kann jetzt zum Beispiel nicht die Standortdaten bei Whatsapp freigegeben haben und bei der CWA habe ich Angst, dass Google meine Standortdaten absaugen könnte. Zumindest darf man hier schon kritisch hinterfragen.

  2. Hier läuft sie auch. Dabei konnte ich am Anfang die App nicht starten, es gab Fehlermeldungen. Erst Neustart des,Smartphones half

  3. „… des Weiteren gibt es trotz aller Aufklärungsarbeit immer noch Menschen, die die App als unnütz, unnötig oder gar als Schnüffel-App abtun.“

    Tja, das ist so eine Sache. Ich gelte im Freundes- und Kollegenkreis ja durchaus als Aluhutträger (ist für mich eher ein Kompliment als eine Beleidigung). Da es bei uns in letzter Zeit sehr wenig zu tun gab, haben ein paar Kollegen (und ich) uns die Apps und den Code angesehen. Wir kamen zum gleichen Schluss wie der CCC und andere Aluhutträger-Kollegen: Geil, wenn man mal die Experten zu Rat zieht, kann eine solche App datenschutzkonform werden, wären alle Apps so, hätte ich nichts gegen eine digitale Krankenakte usw. Wie man es dreht und wendet: Der Vorwurf, da sei eine Schnüffelapp am Werk, ist tatsächlich hirnrissig, dass es, trotz Aufklärung und Transparenz, dazu kommt, ist traurig und bis jetzt hörte ich diesen Vorwurf auch nur von Menschen, die einfach keine Ahnung haben.

    Davon unberührt bleiben Probleme mit der Sicherheit von Bluetooth, von denen ich wenigstens bei vielen nicht mehr ganz frischen Android-Telefonen weiß. Dazu die Frage, ob man ein Handy überhaupt mit Google Diensten haben will, aber dazu kann die App nichts.

    Bleibt die Frage nach dem Nutzen. Ich arbeite selbst mit Techniken wie Bluetooth, zwar nicht, um Kontakte zu tracken, aber in technisch ähnlicher Weise. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das am Ende funktionieren soll, trotz aller Aufklärungsarbeit und dem Wissen um die Funktionsweise. Klar ist, je weniger mitmachen, desto geringer ist die Chance, dass die App etwas bringt, daher mache ich natürlich mit, ich wäre sehr froh, wenn ich meine Bedenken widerlegt bekomme. Und da ich kein Problem mit dem Datenschutz sehe, frage ich mich einfach, wo das Problem ist. (Akkulaufzeit ist auch kein Problem).

    Wenn man mal davon ausgeht, dass die App mit ihrer Funktionsweise etwas bringt, bleibt noch die Frage, was mir das persönlich bringen soll, wenn die App mich warnt oder wenn sich tatsächlich auf anderem Wege herausstellt, dass ich infiziert bin: Ich muss das in der App nicht angeben (auch da wieder, warum sollte ich es nicht tun, aber die Möglichkeit besteht nun mal), ich kann eine Warnung der App ignorieren und selbst wenn ich sie nicht ignoriere, habe ich keinen Anspruch auf einen Test, selbst wenn ich mit der App zum Testzentrum oder Hausarzt fahre und sage: Teste mich. So lange das aber so ist, bringt die App vor allem eins: Verunsicherung, wenn man gewarnt wird. Das sich jeder in freiwillige Quarantäne begibt, der eine Warnung der App bekommt, glaube ich nicht.

    Also, natürlich mache ich mit, alleine um ein Zeichen zu setzen, dass hier etwas richtig angegangen wurde und ich das unterstützen will, ob und wie das etwas bringen soll, muss mir die Realität leider noch beweisen.

    Und, ach ja: Ein Kumpel berichtete, dass er die App auf seinem Firmenhandy nicht installieren darf. Das finde ich auch mal witzig.

    • Darf oder kann dein Kumpel die App nicht installieren? Vielleicht hindert ihn etwa ein (iOS ?)Management Profil an der Installation und ein Admin müsste die App nur freigeben?

      • Ne, hat die Firma einfach so festgelegt: Die haben eine White-List von Apps, die aufs Handy dürfen, beispielsweise steht da MS Office drauf, WhatsApp nicht, die Corona Warn App auch nicht. Auf Nachfrage wurde gesagt, es würde geprüft.

    • Wie schon unter der letzten App-News geschrieben zweifle ich auch die Funktionsweise der App stark an.

      „Auch wenn die Abstandsmessung wohl im Vorfeld eine Machbarkeitsstudie erfahren hat möchte ich die Wirksamkeit doch stark anzweifeln. Etliche unterschiedliche Sender und Empfangsgeräte mit eigener Funkwellen-Ausbreitungs-Charakteristik, unterschiedlichen Pegeln und Antennen. Noch dazu etliche Störquellen, Hindernisse, indoor, outdoor, Glasscheiben oder Signalreflexionen. Noch dazu bewegen sich Sender und Empfänger und stehen nicht still.

      Das bekommt man mit keinem Algorithmus geglättet. Die App produziert am laufenden Band falsch positiv und falsch negativ Kontakte. Die Wirksamkeit dieser App wird stark überschätzt. Eine Kameraüberwachung mit Gesichtserkennung ist da sicherlich effektiver, aber wer will das schon?“

      Deswegen stimmt diese Aussage von Caschy „Jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie.“ für mich einfach nicht. Weil die App nicht so solide funktioniert wie es propagiert wird.

      • Da es bisher kaum Praxiserfahrungen mit diesem Verfahren gibt, ist auch deine Aussage zum Großteil theoretischer Natur. In der Tat ist BT-Tracing sicher kein Allheilmittel. Wie es sich aber in der Praxis schlägt sollte schon ausprobiert und abgewartet werden.

        • Stimme dir zu das es nur theoretisch ist. Aber es ist ein Aspekt der so gut wie keine Beachtung findet. Man schaut auf open source, Diskriminierung und Datenschutz (was ja auch gut ist) oder auf Akkuverbräuche und Gerätekompatibilitäten aber vergisst das technische Grundprinzip dahinter. Dabei macht es schon einen Unterschied in welcher Hosentasche ich mein Smartphone habe und ob es Kopfüber dabei hängt. Es wäre schön wenn man in der App die ausgetauschten Token sehen würde um sich selbst ein Bild über die Funktionsweise zu machen.

          • Naja – die technische Seite wird schon auch diskutiert – nur eben nicht unbedingt in der Öffentlichkeit. Datenschutz, sogar Open Source und dessen Vorteile kann die Allgemeinheit noch verstehen, wenn es aber um Charakteristika verschiedener Antennen, Durchdringungsvermögen elektromagnetischer Wellen oder Dämpfung von Signalen geht wird es schon schwieriger. Ich denke eine Diskussion in breiter Öffentlichkeit wäre nicht sonderlich zielführend. Ein guter Einstiegspunkt für dich wäre da aber sicher das Github – auch solche Dinge werden dort diskutiert.

            Die gesendeten und empfangenen Beacons _kann_ die App nicht darstellen, da das Handling komplett innerhalb des ENS stattfindet. Was sie darstellen könnte wäre, dass überhaupt etwas empfangen wird, wie es bspw. mit der App BeaconScope möglich ist – sowas wird auch im Git bereits diskutiert.

            • Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe mich mal versucht bei Github zurecht zu finden (als Laie nicht so einfach) und immerhin ein interessantes Dokument gefunden aus dem im Prinzip hervorgeht, dass das „Signalrauschen“ über die Messdauer geglättet wird. Also unter 10 Minuten wird sowieso alles verworfen und das kann sich sogar bis zu 45 Minuten ausdehnen. Interessant war auch die Aussage: „eine Smartphone-Hülle kann dazu führen, dass der Abstand doppelt so groß erscheint, wie er tatsächlich ist.“ Naja und dann verschwindet das Smartphone noch zusätzlich in einer Handtasche und wird vom Körper verdeckt…darauf wollte ich ja hinweisen.

              Außerdem sehr interessant ist die Tatsache das immer nur ein Kontakt gewertet wird. Also angenommen man hat am Tag drei mal 8 Minuten Kontakt zu unterschiedlichen Infizierten, dann wird die Zeit nicht zusammenaddiert. Dieser Fall ist vermutlich auch extrem unwahrscheinlich und betrifft eher Personen die sowieso Systemrelevant sind.

              • Ach, falsch übersetzt. Das mit den 45 Minuten war ein Beispiel. Es kann sogar bis zu 60 Minuten ausgedehnt werden.

                • Ja, wie gesagt – BT-Tracing ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss – aber es ist im Moment das Beste, das wir haben. Es kann sich am Ende als vollkommen nutzlos herausstellen oder als äußerst nützlich – sehr wahrscheinlich aber irgendwo dazwischen. Dennoch sind die Praxiserfahrungen Gold wert – um das System anzupassen und zu verbessern und Hinweise zubekommen was anders gemacht werden müsste – auch in Hinsicht auf eine mögliche zweite Welle oder weitere Pandemien in der Zukunft.

                  Insofern ist Caschys Aussage „Jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie.“ – sowohl für die aktuelle Pandemie als auch für die technische Weiterentwicklung des Systems absolut korrekt.

                  • Mit dieser Blickweise muss ich dir da absolut zustimmen.
                    Dreist wie ich bin unterstelle ich aber mal dass Caschy die Nützlichkeit nicht in Frage stellt.

                    Danke dir für das gute Gespräch – ist bei dem Thema ja leider eine Seltenheit.

                    • Ebenso – ist in der Tat nicht üblich, dass man sich in Kommentaren sachlich austauschen kann – also auch Danke an dich!

            • BeaconScope mußte ich sofort mal ausprobieren. Scheint so als ob einer unserer Nachbarn die Corona-Warn-App installiert hat. Finde ich super. Sind alles junge Leute. BeaconScope gibt die Entfernung hier gerade wechselnd zwischen 9,4 m und 13,8 m aus. Ich kann natürlich nicht wissen ob sich das Handy bewegt. Ich werde heute abend mal schauen wie genau das Handy meiner Frau verortet wird, falls ich das Signal zuordnen kann.

              • Dazu solltest du aber wissen, dass die Abstandsermittlung in BeaconScope nicht zwangsläufig der der Corona-App entsprechen muss. Du kannst also nicht direkt darauf schließen welche Beacons von der App in die Risikoermittlung einbezogen werden.

                • Schlechter als bei BeaconScope sollte die Abstandsermittlung der Coronapp hoffentlich nicht sein. Daher müßte hier zumindest die Größenordnung ähnlich sein..ist meine Vermutung. Nö ich will hinterher nix bemeckern. Nur interessehalber mal schauen, was angezeigt wird.

      • Falsch negativ: durch „Störquellen, Hindernisse, indoor, outdoor, Glasscheiben oder Signalreflexionen“ sicher möglich, aber bei dem Abstand über den wir hier reden wohl eher vernachlässigbar (denn wenn kein Bluetooth durchgeht durch die Glasscheibe, dann auch kein Virus wahrscheinlich)!

        Falsch positiv: wie soll das denn gehen? Denkt sich die App dann den Beacon-Code selber aus?

        • Die Funkwellen gehen durchs Glas, die Viren nicht. Und um die ganzen Störquellen auszublenden reagiert die App vielleicht eher etwas zu überempfindlich. Also bei optimalen Verhältnissen wird der Token zb auch schon bei 5 Metern Abstand ausgetauscht. Da wüsste ich gern mehr über die Funktionsweise.

          • Falls es noch jemanden interessiert, im anderen Kommentar angesprochenen Dokument stehen dazu auch Details. Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es bei 8 Meter Entfernung schon einen Token. Aber 0,5 Meter für 9 Minuten neben einem Infizierten höchster Weiterverteilungsklasse aufhalten gibt keinen Token. Also meine Befürchtungen bezüglich falsch positiv und falsch negativ wurden leider bekräftigt.

        • Es reicht doch schon das einfache Beispiel: Schicht im Betrieb, alle Handys hängen Reih und Glied im Spint und sie haben über Stunden einen geringen Abstand, dabei haben sich die Eigentümer der Handys an dem Tag nie gesehen. klar, man könnte das Handy ausschalten, es kann aber einfach zu falsch positiven Meldungen kommen. Zu Hauf.

    • Wenn keiner bei der App mitmacht, bringt dir die App gar nichts. Ansonsten ist der Nutzen für einige etwas schwer zu verstehen, weil er nicht direkt auftritt. Kann man sich vorstellen, wie bei einem Torrent. Da ist es auch unverständlich, warum es Sinn macht, dass ich Daten uploade, während ich gar nichts runterlade. Ich hab ja meinen Part schon. Wenn aber keiner Daten hochläd, dann funktioniert das ganze Netzwerk nicht, bzw. ein paar wenige werden stark belastet, weil sie Bandbreite für alle bereitstellen müssen. Machen hingegen viele mit, lassen den Torrentclient im Hintergrund laufen, profitieren ganz viele von schnelleren Downloads und einem breiteren Angebot. Letztendlich ich dann auch wieder, weil das ganze Netzwerk geiler läuft. Aber ich führe halt nicht zurück, wenn ich Datei Y super herunterladen kann, dass es daran liegt, dass ich Datei X in den letzten Jahren zur Verfügung gestellt habe. Ich sehe die Auswirkungen ja nicht direkt sondern nur unabhängig von Zeit und Datei.

      Und so ist es auch bei der Corona-Warn-App. Du merkst einfach nicht, dass du nicht angesteckt wurdest, weil alle bei der App mitgemacht haben. Du bleibst gesund, weil die Menschen dank App bei irgendjemand anderen (Arbeitskollegen, Bekannten vom Bekannten, etc.) die Infektionskette unterbrochen haben, bevor du infiziert wurdest. Keine Chance. Mit einer zentralen App hätten wir solche Auswertungen machen können. Da hätte man sagen können, Bert wurde dank der App gewarnt und positiv getestet. Seine Kontakte waren alle negativ. Du, als Kontakt dieser Kontakte, kannst dich glücklich schätzen, dass Bernd aus dem Verkehr gezogen würde. Aber so. Wenn die App dir nutzt (im Sinne von du wirst nicht infiziert), dann bleibt sie immer auf grün.

    • Christian says:

      Das ist doch mal ein sinnvoller und guter Kommentar. Kannst du den Punkt „Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das am Ende funktionieren soll, trotz aller Aufklärungsarbeit und dem Wissen um die Funktionsweise.“ ausführen?

      Danke Dir

  4. Leider nuckelt die Lösung im Iphone ordentlich am Akku.
    Im Standby zeigt mein Iphone 11 pro 74% für „Health“ an.

    • Die Health App hat aber nichts mit der Corona Warn App zu tun.

    • Und einmal in den Kontext gesetzt? Ok, die App verbraucht 3 mal so viel Strom im Standby, wie normal im Standby. Wie viel reine Standby-Zeit kriegst du aus deinem Handy normal? Und wie viel Prozent verbraucht der Standby von deiner Akkukapazität in welcher Zeit? Und wie läuft dein Standby ab? Bist du viel in WLAN-Netzen oder häufig auf der Autobahn? Nutzt du viele Apps, die im Standby Daten abfragen oder laufen bei dir nur die vorinstallierten Apps und automatische Synchronisation ist dir ein Greuel? Sind WLAN, Bluetooth, GPS, mobile Daten aus oder an?

      Ohne dieses Wissen kann es auch einfach nur heißen: oh mein Standby braucht 0,1 % des Akkus pro Stunde und jetzt braucht er 0,4 %. Ich komm jetzt nur noch rechnerisch 250 Stunden hin statt 1000.

    • Hier darf man nix negatives zum Akkuverbrauch anmerken. Ist ja schlimmer als der Kult um die heilige Greta…

  5. Es wird hier immer von „Downloads“ gesprochen. Aber gibt es auch Zahlen, wer die App auch wirklich nutzt und nicht gleich wieder runtergeworfen hat?

  6. Wurstbrot says:

    Zumindest kann man mit einer App wie „beacon scope“ (Android) nachvollziehen wieviele Leute um einen rum die Corona Warn App haben und das sind zumindest bei mir im Büro einige.

    • Sagt es nicht nur etwas darüber aus welche Geräte Bluetooth aktiviert haben und ihre Beacons senden? Also meine Heizkörperthermostate müssten da zb. auch auftauchen.

      • Ja, aber die vom ENS gesendeten Beacons werden mit der UUID 0xfd6f gesendet – exklusiv. Ergo kann man nach UUID filtern und sieht nur noch die ENS-Beacons. BeaconScope macht das vollautomatisch und zeigt dir an welche Beacons zu welchem Service gehören.

    • Nice. Man muss ein bisschen aufpassen, dass man mit dieser App Menschen nicht diskriminiert.

    • Christian says:

      Verstehe ich das richtig, dass ich so rausfinden kann, wer die App installiert hat und wer nicht? Es steht ja auch eine Distanz dabei. Ich kann also an den Handys vorbei gehen und einzeln feststellen, ob die App auf dem Handy ist?

    • Wurstbrot Ne kann man nicht, wie kommst du darauf? Ich habe hier 4 Androiden mit aktiver Corona App im Zimmer liegen und in der von dir erwähnten App werden nur 2 beacons detectet. Du bist da auf dem falschen Tipp Wurstbrot.

      • NanoPolymer says:

        Ich hoffe die vier Geräte sind nicht alle deine ich warte aber erst mal auf deine Antwort ab bevor ich daraus was ableite.

        • Familienangehörige und ich hab 2 Handy, habe aber nie beide gleichzeitig mit. ein billig Handy ist immer am Rollstuhl. Wenn ich mit den Hunden Unterwegs bin bleibt das 1000€ Handy daheim.

  7. Staatstrojaner ohne mich..

  8. 11,8 von 83 Mio. Die Verbreitung würde ich eher als homöopathisch bezeichnen. Kann mir auch nicht vorstellen, dass die 15 Mio bei der gegenwärtigen Situation geknackt werden, da brauchts mindestens eine 2. Welle oder schlimmeres. aber mit ca. 15% Verteilung sind wir (wie bei so vielem) im europäischen Mittelmaß, was die Warnapp-Nutzung betrifft.

    • Du weißt was homöopathisch bedeutet [_].

    • Nene, „homeöpathisch“ wäre das nichtmal wenn’s 0 Bundesbürger und nur ein… Kanadier installiert hätten… 😉
      Ich finde den Anlauf besser, als ich vorher gedacht hätte. Und die Werbekampagne läuft gefühlt ja auch noch an. Also abwarten. Vielleicht hilft die Nummer in Gütersloh zumindest da ja auch ein wenig :-/
      Was als „Performance“ Zahl deutlich interessanter wäre als Installs/Einwohner wäre für mich Installs (oder noch besser: User)/mögliche Zielgruppe (Also nutzter von in Frage kommenden Devices)…

      • Mit 15% hätten wir bei weitem nicht die erste Potenz erreicht (die Urtinktur ist auch schon verdünnt)
        D1 wäre 5%.
        Wenn allerdings nur 6 Leute in Deutschland die App installiert hätten, hätten wir „D9“ erreicht.

    • In Schwaben feiert man es als Erfolg, dass man von 500 Personen 8 Partypeople vorm Richter führt. Aus dieser Sichtweise sind 11 Mio nicht schlecht. Nicht jeder hat ein Phone

    • Manche Wissenschaftler haben die Theorie aufgestellt, dass man bei dieser Verteilung mit der App als alleinige Maßnahme zur Kontaktverfolgung ca. 7 % der Infektionen einer Welle verhindert (also die Gesamtanzahl der Infizierten 7 % geringer ausfällt). Wären also 3,8 Millionen Menschen, die in Deutschland wegen dieser App nicht angesteckt würden, wenn die zweite Welle bis zur Herdenimmunität (66 %, 54,78 Mio. Menschen) durchrollt.

  9. NanoPolymer says:

    Finde die Zahl ja beachtlich und ich kenne keinen der sie installiert hat. Auf Arbeit keiner. Privat von alt bis Jung keiner. Auch mal im TeamSpeak gefragt nur absagen. Frage mich wo sich diese 12 Mio verstecken. Wenn ich mich trauen würde dann würde ich ja auch mal auf der Straße random fragen xD Vielleicht wäre eine Aufschlüsselung nach Bundesland gut. Wobei über Internet kommen die alle verteilt aus Deutschland. Mal gucken ob da noch eine genaue Aufschlüsselung kommt.

    • Frage mich eher, warum das in deinem Umfeld niemand installiert hat? Bei mir sieht es genau andersherum aus – Familie, Freunde, alle die ich fragte bejahten eine Installation.

      • Ist bei mir auch so.

      • NanoPolymer says:

        Keine Ahnung. Vielleicht weil die generell nicht so was mit Technik am Hut haben oder eher einfach strukturiert sind?

        • Naja, ich frage dich – kenne deine Leute ja nicht ^^ Meine Eltern sind definitiv nicht technisch bewandert – sie haben mich halt gefragt was die App macht und ob es sinnvoll wäre sie zu installieren. Bei meinen Freunden gab es ebenso ein paar, die mich konsultiert haben, die meisten haben es aber von sich aus installiert. Wurdest du konsultiert und wie war deine Empfehlung?

          • NanoPolymer says:

            Das war schon eine Aussage. Die Frage war dann ob das der Grund dafür sein kann. Aber eher nicht wenn sie bei dir auch nicht so technisch affin sind. Gefragt hat keiner, aber auch sonst war das kein Gesprächsthema.
            Wenn einer Fragt geb ich weder eine Empfehlung dafür noch dagegen. Ich sag nur mein Standpunkt dazu und dann soll man selber entscheiden.

    • Schätze ist so eine Filterblasen-Frage. Zeig mir die 5 Leute, mit denen du am meisten zu tun hast, und ich sag dir, was für ein Mensch du bist. Also logisch.

      Wenn mich Menschen fragen: soll ich die App installieren, dann sage ich halt ja. Das wird bei deinen Kontakten nicht so der Fall sein, deswegen tendiert auch deren Umfeld nicht dazu die App zu installieren und du kannst keinen kennenlernen, der sie hat.

  10. Also ich habe (zum Glück) keine Google Play Dienste auf dem Handy. Ja, die App selber ist unbedenklich was Datenschutz angeht.
    ABER für die App müsste ich mir die Google Play Dienste installieren. Und die sind datenschutztechnisch gesehen eine Vollkatastrophe. Demnach werde ich die App leider nicht nutzen, solange keine unabhängige Implementierung der Schnittstelle rauskommt.

    • Das ist genau einer der wenigen tatsächlich echten Kritikpunkte. Ich kann die App selber auch nicht nutzen, da ich ein Android-Smartphone ohne Google-Dienste verwende.

      Da sind aber die Hersteller der Android-Smartphones dran schuld, die es nicht schaffen, zeitnah Updates zu liefern (und die Verbraucher, die so einen Mist kaufen), weshalb Google gezwungen war, die Funktionalität in die Play-Dienste auszulagern.

      Ich hoffe ja, dass es auch noch eine Implementierung direkt in AOSP geben wird.

    • Genau, ich hätte auch gar nichts dagegen, wenn alle, die auf die Paly Dienste verzichten, auch auf die App verzichten. Das ist total gut nachvollziehbar. Ich kenne in meinem Freundeskreis (viele als Aluhutträger verschrieben) genau drei, die keine Play Dienste verwenden, eben aus den genannten Gründen. Einer davon hat tatsächlich sein /e/ runtergeworfen und Android installiert, damit er die App nutzen kann, bleiben also zwei. Ich kenne aber unzählige, die Angst vor der App haben, die aber allesamt WhatsApp, Facebook, Google, App des Ausweises, Bezahlen via NFC, usw. nutzen. Die haben sogar eine Alexa zu Hause stehen. Das ist irgendwie seltsam.

  11. Hier. Plus meine Eltern und im Freundeskreis.
    Schließe doch bitte nich von deiner Filter-Blase auf den Rest des Landes.

    • Das war als Antwort auf @NanoPolymer gedacht, hatte ich mich wohl verklickt..,

    • Dito. Meine Eltern, meine Schwester, ihr Mann, und die meisten Freunde und Kollegen nutzen die App. Bei den Leuten die ich kenne die die App nicht nutzen sind technische Hindernisse (Smartphones ohne Google-Dienste und in wenigen Fällen auch zu alte Smartphones) der Grund.

      Ich bin sehr froh, dass sich in meinem Familien-, Freundes-, Bekannten- und Kollegen-Kreis ausschließlich vernünftige Leute befinden.

    • NanoPolymer says:

      Hab ich auch nicht. Das war eine nüchterne Erkenntnis das ich schlicht keinen Kenne und das nicht mal bezogen auf mein engen Familienkreis. Das es bei anderen anders zu sein scheint muss ja so sein sonst hätten wir keine 12 Mio oder die Zahlen sind Murks.

  12. Ich nutze die App nicht und möchte sie auch nicht nutzen.
    Ich glaube zum Beginn der Pandemie wäre die Nutzung noch am sinnigsten gewesen.
    Ist ein schwieriges Thema finde ich, man wird halt auch direkt als Aluhutträger abgestempelt, wenn man nicht gleich mit dem Strom schwimmt.
    Ich meine die Kurve ist bereits vor dem Lockdown am abfallen gewesen, die Maskenpflicht kam deutlich später und auch ohne sind die Zahlen deutlich gesunken.
    Daher ist mein empfinden einfach, dass es sich bei dieser App um eine nette Idee handelt, die aber viel zu teuer gewesen ist. Was da an Millionen rausgehauen wurden.
    Frage mich, wie kleine App Hersteller das hinbekommen wenn sie eine App entwickeln, mit nicht mal 4 stelligen Beträgen in noch kürzerer Zeit. Aber nun gut.

    Einen viel größeren Schaden hat doch die Wirtschaft genommen. Das Ausmaß davon werden wir erst noch so richtig zu spüren bekommen.

    Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, eine App wird daran auch nichts mehr ändern.

    Jeder der sie benutzen möchte, darf und soll dies gerne tun. Aber eben auch respektieren, wenn es Menschen gibt, die dies nicht tun wollen.

    • Dass die Infektionen schon vor dem „Lockdown“ (das war nicht mal wirklich ein Lockdown, wenn wir das mal mit anderen Ländern vergleichen) runtergegangen sind lag nicht zuletzt daran, dass sich die Bevölkerung bereits vorher selbst größtenteils aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen hat – da flimmerten nämlich schon die Bilder aus Italien in sämtlichen Nachrichten. Dass die Infektionszahlen auch so niedrig blieben ist letztendlich dem „Lockdown“ und auch den Masken zuzurechnen. Wie schnell es gehen kann sieht man jetzt gerade im Kreis Gütersloh und natürlich weiterhin in Ländern wie Brasilien.

      Ebenfalls ist die App nicht einfach eine kleine App. Zusätzlich dazu wurde eine Server-Infrastruktur geschaffen, z.B. damit Verifikationscodes direkt von den Laboren mit herausgegeben werden können. Ebenfalls werden mehrere Hotlines betrieben. Kannst ja mal schauen was für Repositories es auf Github so gibt. Spoiler: Es sind 12: https://github.com/corona-warn-app

    • „man wird halt auch direkt als Aluhutträger abgestempelt, wenn man nicht gleich mit dem Strom schwimmt.“

      Nö, eigentlich nicht. Vor allem hier hat man den Aluhut abbekommen, wenn man unsachlich seltsame Theorien zum Zweck dieser App verbreitet hatte und selbst dies war eher selten der Fall. Für ein einfaches „ich mach nich mit“ gabs hier eher noch Nachfragen nach den Beweggründen.
      Und App ist nicht gleich App. Für einen Sprinter zahle ich auch mehr als für einen Fiat 500 und es gibt Gründe dafür. Für eine App ohne Sever-Infrastruktur, ohne iOS+Android und ohne diese Masse an Menschen, die darauf problemlos zugreifen soll, zahle ich natürlich auch deutlich weniger.

    • Man kann die privaten Maßnahmen sehr gut an den Hamsterkäufen nachvollziehen:
      https://www.focus.de/finanzen/boerse/konjunktur/ausmass-der-hamsterkaeufe-nicht-nur-klopapier-zahlen-zeigen-wie-sich-deutsche-fuer-die-corona-krise-eindeckten_id_11812000.html
      Hier hast du ab dem 27.01. schon mal erste überdurchschnittliche Einkäufe von Desinfektionsmitteln, ab dem 17.2. geht es in nicht mal einer Woche durch die Decke. Da waren schon alle auf Vorsicht eingestellt, haben Selbstschutzmaßnahmen ergriffen und dadurch die Übertragung eingedämmt. Gut 2 Wochen später ca. 16.03. senkte sich der R-Wert auf 1.

  13. Spannender wäre eig die Zahl der aktiven Nutzer/Geräte. Die reine Downloadzahl sagt wenig über die Nutzerbasis aus, da einige die App mittlerweile gelöscht haben werden bzw. einige Nutzer die App evtl. aufgrund technischer Probleme mehrmals heruntergeladen haben.

    • Die App wird doch mit dem Konto verknüpft … „Downloads“ bezieht sich nicht auf jeden einzelnen Vorgang, sondern um die Anzahl der Konten, die damit verknüpft werden.

  14. Nachdem es eine Tönnies-Variante gibt (Rumânisch), wann gibt es die Södervariante?

  15. Was mich eher stört, ist das jedes europäische Land seine eigene App hat, statt auf eine gemeinsame zu bauen.

    • Das Framework, welches fast alle dieser Apps verwenden werden (Google/Apple Exposure Notification Service) ist kompatibel. Es müssen nur die Backends zusammengeschaltet werden. Das ist mittelfristig vorgesehen.

      Was in all diesen „Oh, das ist aber eine teure App“ Posts ausgelassen wird ist die Integration in das landesspezifische Gesundheitswesen (Überprüfung vor Upload und Integration ins Testmanagement).

      Das ist „Heavylifting“ und kann nicht „mal eben so“ europaweit gebaut werden. Das hätte Jahre gedauert.

      Du kannst Dir dazu mal „Unsere kleine Welt“ von Tim Pritlove Folge 30 („UKW030 Die Corona-Warn-App“) anhören, da sprechen zwei der Entwickler.

  16. na, da sind die Download-Zahlen pro Tag ja selbst über das Wochenende ganz schön eingeschlafen. wie zu erwarten war. aus anderen Ländern weiß man ja längst, dass selbst 30% Mitmachquote illusorisch sind.

    • Ist schon klar, dass man nicht alle erreicht und wenn man 12,2 Mio durch 82 Mio teilt, ist man tatsächlich erst bei rund 15% wenn jetzt noch die Hälfte es wegen Akkuproblemen wieder gelöscht hat noch weniger.

      Man kann aber auch zu folgendem Ergebnis kommen:

      57,7 Mio Smartphone-Nutzer in D
      85% = 49,05 Mio Geräte kompatibel
      App mit 12,2 Mio Konten verknüpft
      Also immerhin rund 25 % erreicht.

      So kann sich jeder das zurechtlegen, wie er es mag. Zumal man ja auch erstmal.schauen muss, wie den die anderen zu ihren Zahlen gekommen sind.

  17. Laut Golem.de sind die ersten Warnungen in der App raus gegangen, erste Nutzer haben ihren Schlüssel eingegeben, dass sie positiv getestet wurden. Ein weiterer Schritt zur Eindämmung. Nachdem die Zahlen wieder hoch gehen, sollte sich jeder ganz gut überlegen ob er die App installiert oder nicht. Wer möchte freiwillig anderen Menschen infizieren? Auf einen weiteren Lookdown habe ich absolut keine Lust, dann lieber diese App.

  18. Onkel Wanja says:

    Downloadzahlen sagen doch nichts aus. Auch ich habe mir die App angesehen und sie wieder gelöscht. In meinem Freundes, Kollegen und Bekanntenkreis hat diese niemand installiert. Da macht sich niemand einen Kopf um Sinnhaftigkeit, Datensicherheit oder Akkulaufzeit, die Leute interessiert das Ganze einfach nicht. Für die meisten ist das Thema Corona durch. Viel Rauch um nichts.

    • Corona ist durch? Die bist auch einer der Spinner du null plan haben und dadurch seine Mitmenschen gefährden. Onkel Wanja Eigentlich gehörst du in Dauer Quarantäne, bis ein Impfstoff da ist.

    • Das war doch hier schonmal Thema.

      In meine Freundes und Bekanntenkreis gibt es gut wie niemand, der die App nicht installiert hat.

      Könnte daran liegen, dass man in der Regel Freunde und Bekannte hat, die ein im Grundsatz nicht völlig abweichendes Welt- und Menschenbild haben.

      Warum hast Du sie denn wieder gelöscht? Welche Erkenntnis konntest Du durch die Installation gewinnen, die einen Test sinnvoll erscheinen ließen? Außer Akkuverbrauch fällt mir da wenig ein.

    • NanoPolymer says:

      Genau wegen diesem nicht sichtbaren Rauch hat man auch keine Akzeptanz bei vielen, ist halt so. Da kann man auch so viel reden wie man will. Die werden erst reagieren wenn sie klare Auswirkungen vor sich haben.

  19. Was viele nicht bedenken: Die App soll nicht den Nutzer schützen sondern dessen Familie, Freunde, Kollegen usw. Alle wollen so schnell wie möglich zurück zur Normalität aber das geht nur wenn wir das Virus kleinhalten. Die App trägt dazu ihren Beitrag. Ich möchte schon wissen ob ich in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einem Infizierten hatte um dann gegebenfalls meine Familie (Risikogruppe) und Freunde dann durch mein angepastes Verhalten zu schützen und das Virus nicht weiter zu verbreiten.

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