beyerdynamic Xelento wireless: High-End-Kopfhörer mit aptX HD für 1.199 Euro

Der deutsche Hersteller beyerdynamic bringt mit dem Xelento wireless einen neuen High-End-Kopfhörer auf den Markt. Es handelt sich, wie der Name andeutet, um ein Bluetooth-Modell, das auch aptX HD unterstützt. True Wireless bietet das Modell aber noch nicht, denn die beiden Ohrstöpsel sind noch durch ein Verbindungskabel verbunden.

beyerdynamic rühmt sich mit den Xelento Wireless durch moderne Treiber sowie die Fertigung von Hand mit diesen Kopfhörern die Brücke zwischen „den bequemen Alltagslösungen und den edlen Luxushörern“ zu schlagen. Das spiegelt sich allerdings auch im Preis wider. Denn die Xelento Wireless sollen 1.199,00 Euro kosten. Auf seiner Website listet beyerdynamic die Xelento Wireless bereits. Im Handel sind sie ab sofort zu haben.

Damit der Klang auch bei den kompakten Kopfhörern für unterwegs stimmt, nutzt beyerdynamic seine selbst entwickelten Tesla-Treiber, die auch in den kabelgebundenen Xelento remote Verwendung finden. Außerdem setzt man die Technik Mosayc by Mimi Defined zur Klangpersonalisierung ein. Jene Technologie hat der Hersteller auch schon für seine beiden Modelle Aventho wireless und Amiron wireless eingespannt. Dafür führen die Kopfhörer quasi mit der Hilfe der MIY App einen Hörtest durch und erkennen die Besonderheiten eures Gehörs, um sie anschließend bei der Wiedergabe auszugleichen.

Dank aptX HD und AAC wiederum können die Xelento wireless trotz drahtloser Übertragung 24-bit-Signale in voller Auflösung entgegen nehmen. Telefonieren könnt ihr mit dem neuen Kopfhörer von beyerdynamic ebenfalls, denn es sind freilich auch Mikrofone integriert. Zudem steckt im Kabel eine kleine Fernbedienung, um die Lautstärke zu regeln. Eine Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden stellt beyerdynamic in Aussicht. Bei leerem Akku könnt ihr den beyerdynamic Xelento Wireless auch alternativ wie einen kabelgebundenen Kopfhörer verwenden.

Damit auch die Ergonomie passt, legt man Passstücke in sieben verschiedenen Größen bei. Zusätzlich liehen auch Formschaum-Aufsätze bei. Mir persönlich erscheint das Design der beyerdynamic Xelento wireless etwas altbacken, aber der Hersteller visiert damit ja auch angesichts des Preises nicht unbedingt eine jugendliche Zielgruppe an, sondern Menschen, die fest im Berufsleben stehen und es sich leisten können für (hoffentlich) guten Klang unterwegs auch eine Stange Geld auszugeben.

Technische Daten: Xelento wireless

  • Wandlerprinzip Dynamisch, Tesla
  • Akustische Bauweise Geschlossen
  • Frequenzgang 8 – 48.000 Hz
  • Impedanz 16 Ohm
  • Kennschalldruckpegel 110 dB (1 mW / 500 Hz)
  • Klirrfaktor < 0,2 %
  • Baugröße In-Ear
  • Übertragung Bluetooth
  • Übertragungsrate 48 kHz/24 Bit
  • Fernbedienung & Mikrofon Universal 3-Knopf
  • Akkulaufzeit bis zu 8 h
  • Gewicht (ohne Kabel) 7 g
  • Lieferumfang Bluetooth-Anschlusskabel, steckbar (MMCX) mit Fernbedienung, Mikrofon und Akkupack, Klinken-Anschlusskabel 1,3 m / steckbar (MMCX) mit Fernbedienung und Mikrofon, 3,5 mm Klinkenstecker, 4-polig, Ladekabel USB-A auf Micro-USB, 7 Paar Ohrpassstücke aus Silikon, 3 Paar Ohrpassstücke von Comply, 1 Paar Ersatz-Schutzgitter, Etui zur Aufbewahrung, Clip für Akkupack, Kabelclip, Kurzanleitung
  • Unverbindliche Preisempfehlung 1.199,00 Euro

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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29 Kommentare

  1. Du hast ausversehen doppelt auf die 1 gedrückt und ne 1 zu viel geschrieben………

    Das soll bestimmt 199 heißen ;-p

    1199 Euro, pffff

    Mal abgesehen davon das die in meinen Augen nicht wireless sind da immer noch ein Kabel vorhanden ist müssten die für den Preis von selbst in mein Ohr fliegen wenn ich pfeife *lol* 😀 😉

    • Ich dachte auch zuerst ich hab mich verlesen.
      Aber es wird sicher ein paar Verrückte geben die sich das Ding kaufen.

      • Und natürlich werden die paar Käufer auch einen entscheidenden Klangunterschied, selbst zu sonst schon anderen sehr guten Kopfhörern feststellen bzw. heraushören 😉

        Ja ne, is klar *lol*

  2. Sowas brauchen Diskokids im Bus auf den Weg zur Schule unbedingt.. 😉

  3. Ich muss ja sagen, dass ich schon mehrere Hundert Euro für Kopfhörer (egal welcher Art) zu viel finde. Der Audio-Markt ist in den letzten 10 Jahren um so vieles teurer geworden und gleichzeitig kommt immer mehr aus China und hat vermutlich Produktionskosten, die um ein vielfaches billiger sind als noch vor 10 Jahren.

    • Sehe ich auch so. Grundsätzlich gefallen mir AirPods auch ganz gut, oder vergleichbares von einem anderen Hersteller, aber bei den aktuellen Preisen deutlich über 100 Euro für Kopfhörer bin ich auch raus.

      • mblaster4711 says:

        i10 TWS gibt’s für ca €40 in der Bucht, sehen aus wie AirPods, Dose lasst sich Wireless laden.

        Mehr wie 100€ für ein Kopfhörer ist rausgeworfenes Geld.

        • Wenn ich schon lese das Beyerdynamics mit Airpods verglichen werden – das sagt schon alles.
          Zum Thema „mehr wie 100€ ist rausgeworfenes Geld“ –> Sagt ihre euch das auch bei Autos/Fernehern/Handys? Denke jeder kann selbst entwscheiden wie viel einem etwas wert ist und die i10 TWS klingen für mich schlimmer als die Kopfhörer, die vor x Jahren bei meinem Sony K800i dabei waren…

        • Dann hast du wohl keinen Anspruch an guten Klang.

          • Anspruch und Wirklichkeit liegen meist auseinander. Finds immer lustig wenn leute ihre 128er MP3s auf 500€ Kopfhörer anhören 😀 Leute, es geht um das Ausgangsmaterial/Quelle (Vinyl, CD, Blu-Ray,… und dann mindestens umwandlung in FLAC/Lossless), nicht um den Kopfhörer. Außerdem lassen alle großen Firmen in China produzieren, von den Bändern laufen dann die gleichen Kopfhörer (oder was auch immer) und werden dann nur anders lackiert, gelabelt usw. Aber wer sein Geld aus dem Fenster werfen will, bitte.
            Wer meint hier einen Unterschied zu hören, der erkennt sicher auch den Unterschied zwischen Bier und alkoholfreiem Bier. Und nimmt Placebos

            • Also Bier und alkoholfreies Bier lässt sich nun wirklich einfach unterscheiden.

            • Die beste Möglichkeit für besseren Klang liegt aber bei den meisten am Ende der Wiedergabekette, d.h. bessere KH oder Lautsprecher.

              Und sicher kann man alkoholfreies Bier leicht erkennen. Es schmeckt weniger nach Alkohol und unterscheidet sich auch sonst im Geschmack, ganz einfach weil es anders gebraut wird.

  4. Wie gut, dass bei mir bisher noch keine In-Ear-Kopfhörer perfekt saßen, egal in welcher Größe die Stöpsel waren. So habe ich bei Over-Ear doch eine beträchtliche Auswahl an guten Kopfhörern, die bei meinen Ohren sicher keinen nennenswerten Nachteil im Klang haben zu sagen wir mal 4-5x teureren Kopfhörern wie diesen.

  5. öööhh – nöööö
    keine Eins zu viel…
    puuuhh… wer kann sich sowas leisten????

    • Da gibt es eine Menge Leute die sich sowas leisten können, die viel interessantere Frage ist wer sich sowas leisten will. Ich denke der Anteil dürfte äußerst gering sein.

    • phrasemongerism says:

      Gutverdiener ohne große Verpflichtungen.

    • Also leisten könnte ich mir das schon, aber ich wüsste nicht wieso…das sind BT Kopfhörer die sind sicher weit weg von dem Preis der da verlangt wird. In der Hinsicht reichen mir die Huawei Freebuds 2 Pro völlig aus, die supporten HWA. Wenn ich da mehr brauche nehme ich lieber die OverEar von BeyerDynamic zu hause und die haben sicher einen besseren Sound und kosten weitaus weniger 😀

  6. Die Zielgruppe scheint hier nicht zu sein…

  7. Die können mehr wie normale in ear, Kaffee kochen bestimmt auch lol

  8. Dann doch eher die Dyson Tischlampe. Wenn ich von denen drei nehme, bekomme ich sicher noch Rabatt.

  9. Vor allem bei _dem_ Preis dann nur Standard-Ohrstücke – da sollte man erwarten daß eine beim Hörgeeräte-Akustiker maßgefertigte Otoplastik mit im Preis inbegriffen ist. Sonst machen in-Ears für echte Klangqualität bei hervorragendem Tragekomfort eh keinen Sinn. Und das kann man auch wesentlich preisgünstiger haben .

  10. Das ist doch total clever. Die Dinger sieht man. Mehr braucht es nicht, um ein Angeberprodukt auf den Markt zu bringen. Egal wie die sich anhören. Es geht darum, dass Menschen glauben, dann bewundert zu werden, weil sie sich es leisten konnten.

    Das ist der Webergrill für die Ohren.

  11. Micro-USB und Kabel. Für 11,99€ aus China wäre das OK, ansonsten ein doppeltes No-Go!

  12. Markus Eyrich says:

    Also ich habe direkt das gleiche gedacht. 1200€ aus welchem Grund ? Selbst wenn die Dinger bei Vollmond von Jungfrauen auf Einhörnern gefertigt werden, bleibt es ein paar cm Kabel und ein bisschen Elektronik…Ich behaupte jetzt mal in der Herstellung keine 50€. Was ist das ? 10000% Marge, oder was soll das für ein Witz sein ?

  13. Das Ding muss ja der Wahnsinn sein für 1.200€. Für den Preis müsste es wirklich perfekt in allen belangen sein.

    Aber schon bei Specs sieht man die Kompromisse – Micro USB im Jahr 2019? Soll das ein Scherz sein?

    • Viel schlimmer: 24/48 ?!

      Welcher Hirntote nimmt sich ein DSD File oder 192/24 kodierte Musik, spielt sie über einen adäquaten DAP mit zeitgemäßem DAC ab, um den Output dann verkrüppelt über die Luft in die Plastikwandler (die Bauform limitiert halt) eines 1200 Tacken teuren InEars zu schicken? Gesundheit. YMMV.

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