ARD: Ab 8. Januar Neuerungen beim HbbTV-Angebot


Fernsehen heißt heute nicht mehr nur Fernsehen. Das Internet macht sich auch im TV breit, neben der normalen, linearen Übertragung gibt es so immer mehr Zusatzdienste. Verteilt werden jene auch über HbbTV, sofern das Empfangsgerät also einen entsprechenden Receiver besitzt, kann man mit diesem auch die Zusatzinhalte empfangen.

Im Fall der ARD ist so der direkte Zugang zu den ARD-Mediatheken, EPG, ARD Text, individueller Untertitelung und vielen weiteren Services möglich. Ab dem 8. Januar wird die Startleiste neu gestaltet. Nutzer können dann noch schneller zu den Inhalten springen, die sie interessieren. Aufgerufen wird die Startleiste mit dem roten Button auf der Fernbedienung, mit dem gelben Button kommt man dann direkt zum ausgewählten Inhalt.

Die Navigation durch die Inhalte erfolgt durch die Pfeil- und OK-Tasten der Fernbedienung, also so wie man es auch erwarten würde. Gleichzeitig teilt ARD mit, dass 2019 die Startleiste auch barrierearm wird, indem sich Einstellungen speziell anpassen lassen. Weitere Infos zu HbbTV der ARD gibt es auf dieser Seite.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. @Fraggle

    Statt dessen lieber die Privaten sehen. Da muss man ja nichts zahlen. Wird alles über die Werbung finanziert, die jeder über seinen Einkauf bezahlen muss, egal ob er RTL, SAT1, Pro7 … guckt oder nicht. Mit jedem Einkauf nicht nur die Managergehälter bezahlen, sondern auch die Aktionäre bedienen. Bildungsfern-sehen pur.

    • Ne, aber stattdessen gerne nur 10€ im Monat für Radio und ARD/ZDF zahlen.
      Alles andere mit Werbung subventionieren oder verschlüsseln und ebenfalls in einem Abo à la Netflix anbieten.
      Ich bin gerne bereit, für ein unabhängiges und überparteiliches Angebot zu zahlen und bin mir der Relevanz auch bewusst.
      Allerdings bin ich nicht bereit, für 10 weitere Sender zu zahlen, auf denen sich ARD und ZDF austoben wollen und die mir einfach als Pflicht vorgesetzt werden, während ich gleichzeitig zur Zahlung gezwungen werde.
      Ich will keine Zusatzdienste, Eigenproduktionen o.ä. bezahlen MÜSSEN.

      Als Argument für die Rundfunkgebühr anzuführen, dass die Privatsender nur noch Schund und viel Werbung zeigen, ist einfach Quatsch.

      Aber naja, Grundsatzdiskussion… und wahrscheinlich wird sich wirklich erst was daran ändern, wenn die Leute in ein paar Jahren bei 20 Sendern und 25€ pro Monat auf die Barrikaden gehen.

  2. bitte nicht vergessen, dass die öffentlich-rechtlichen von Anfang an Vorreiter in Sachen Mediathek waren. Zu Zeiten, in denen der RTL-Chef noch gesagt hat, dass TV und Internet niemals gemeinsame Wege gehen können, hat ARD und ZDF schon an der Umsetzung der Mediathek gearbeitet.
    Die Privaten haben das komplett verpennt.
    Und als man dann erkannt hat, dass man so etwas heutzutage einfach anbieten muss, hat man kurzerhand die Ö-R Sender verklagt. Man habe sich ja aufgrund der Gebühren einen Wettbewerbsvorteil verschafft! ARD und ZDF sollten doch bitte ihre Mediatheken auf das Niveau der Privaten zu dieser Zeit absenken (also de facto nichts mehr anbieten).
    Also so viel zu den hochgelobten Privaten…
    Die Klage wurde Gott sei Dank weitesgehend abgewiesen. Nur die Speicherdauer der meisten Videos wurde (leider) auf 1 Woche begrenzt.

    Also die ÖR können (natürlich auch mit Hilfe der Gebühren) eine gute Vorreiterrolle spielen und die Privaten unter Wettbewerbsdruck setzen

  3. plerzelwupp says:

    Also linear schaue ich ausschließlich die öffentlich-rechtlichen Sender (mit nur wenigen Ausnahmen) und ich hoffe, dass das Gebührenmodell auch so bleibt. Linear schaue ich hauptsächlich Nachrichten, Reportagen, oder mal einen Film – ansonsten eben Streaming, Netflix, Amazon Prime und Co.
    Die Werbung bei den Privaten und die Zusatzkosten für HD empfinde ich als nicht zumutbar.
    Was ich bei der ARD noch vermisse, ist die Altersfreigabe per Account, so wie das ZDF das vorgemacht hat, damit gesperrte Inhalte auch zu anderen Zeiten abgerufen werden können.

  4. HbbTV – fast das Einzige, was noch auf meinem 5 Jahre alten Sony an Internetdiensten funktioniert. Die Apps wie YouTube, wurden Jahr für Jahr aus dem Angebot entfernt. Als er neu war, muste ich scrollen, jetzt belegen alle Apps nur noch eine halbe Seite.
    Deswegen ist HbbTV eines der wenigen Dinge, auf die ich beim nächsten Kauf noch achten werde. Der Rest wird per FireTV o. a. nachgerüstet.

  5. Oh jetzt weiß ich warum seit gestern bei ARD immer wieder (alle 20min) der rote Knopf „Startleiste einblenden“ angezeigt wird und sogar mit einem rechtsseitigen Shade das Bild abdunkelt. Hoffe das sind nur Umstellungsprobleme.
    Zudem sind auch plötzlich wieder alle Datenschutzeinstellungen im Grundzustand („gib mir all dein Verhalten“ https://www.ard-digital.de/hbbtv/hbbtv-datenschutz ). Wahrscheinlich ist das Tracking auch nach abstellen noch heftig genug, aber die ARD hätte wenigstens bei vorheriger Einstellung des Kunden „möglichst keine Daten senden“ diese auch ins neue System übernehmen können.

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