Apple soll an eigenem AR/VR-Headset arbeiten

Wie man bei CNET vermeldet, soll auch Apple bereits an einem eigenen Headset arbeiten, mit dem sich sowohl AR- als auch VR-Inhalte wiedergeben lassen sollen – ein ähnliches Prinzip, wie man es aktuell ja anderswo auch mit der sogenannten Mixed-Reality versucht. Die Aussagen basieren auf einer einzigen Quelle, einer Person, die mit den aktuellen Entwicklungsfortschritten vertraut sein soll.

Doch Apple wäre nicht Apple, wenn man nicht doch versuchen würde, den bisher auf dem Markt oder auch in der Entwicklung stehenden Headsets eins auszuwischen und dem eigenen Produkt am Ende das eine oder andere Feature aufdrückt, das es von der Masse abheben soll. Und so heißt es von CNET, dass Apples Headset je Auge satte 8K als Auflösung bieten soll. Außerdem soll es außen angebrachte Sensoren besitzen, die die Umgebung abtasten. Anstatt überall lange Kabel herumliegen haben zu müssen, können sich spätere Käufer des Headsets darüber freuen, dass sich das Gerät mit einer dedizierten Box über ein sogenanntes 60 GHz WiGig-Netz verbinden soll. Die Box übernimmt dabei dann allem Anschein nach die notwendigen Berechnungen, die sie dann zum Headset streamt.

Ein 5-Nanometer-Prozessor von Apple soll die Box dafür befeuern, wobei der entsprechende Chip noch nicht bekannt sein soll. Einen Codenamen für das Gerät gibt es angeblich auch schon. So soll das Headset intern als T288 gehandelt werden. Eine Bestätigung zum Gerät seitens Apple steht natürlich noch aus. Dennoch heißt es, dass das Headset schon 2020 veröffentlicht werden soll.

Sollte sich alles bewahrheiten und Apple schafft es, ein kabelloses Headset mit den oben genannten Specs zu liefern, so dürft ihr mich (sollten die Inhalte dann passen) als Interessenten betrachten. Natürlich muss dann auch der Preis stimmen, aber seitdem ich das erste Mal eine Oculus Rift auf der Rübe hatte und mich die Immersion bereits nach wenigen Sekunden erwischt und umgehauen hat, bin ich auf der Suche nach einem Headset in dieser Qualität, allerdings ohne Kabel. Aber da wird ja bald noch mehr in diese Richtung passieren – nicht nur bei Apple 😉

via The Verge 

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Ich warte schon sehensüchtig auf das Oculus Santa Cruz. Wenn alles so funktioniert, wie bisher bekannt, dann sehe ich in diesem Gerät das erste, dass alle negativen Argumente eines VR-Headsets beseitigt und auch alles erstes die Möglichkeit für eine massentauglich Verbreitung hat.

  2. Noch vor einiger Zeit hätte ich Vorfreude darauf gehabt. Meine Begeisterung für Apples neue Geräte schwindet von Produkt zu Produkt. Ankündigungen ohne dass die Produkte kommen, ständige Verschiebungen und dann nicht annähernd so wie man es erwartet hätte. Mal sehen was da Apple letztendlich bringen wird, ich werde sowieso, wenn überhaupt, frühestens bei Gen 2 zuschlagen, der Gen 1 Käufer ist meist der dumme bei Apple. Nur bei einem Produkt kann man auf jährliche und pünktliche releases sicher sein, dem iPhone, die Cashcow von Apple.

    • Laber laber laber.
      AirPods super, iPhone X ein Traum, Apple Watch S3 läuft und läuft (bis zu 3 Tage mit einer Ladung, trotz Mobilfunk). Der HomePod war von Beginn an falsch konzipiert und kam/kommt viel zu spät. Hier hat eben Amazon die Nase vorn. Google bietet auch nur unwesentlich mehr zum Beispiel obwohl sie das Feld der KI und der persönlichen Assistenten eigentlich beherrschen müssten aufgrund der unschlagbaren Datenmengen, die man über die Suchmaschine und Milliarden-Android-Smartphones sammelt.
      Wo ist in deinen Augen der Käufer einer ersten Generation eines neuen Apple-Produkts „der Dumme“? Apple Watch 1 war im Vergleich zur S2 eine Enttäuschung, aber schon damals der Konkurrenz überlegen. Das letzte Mal wirklich der Dumme war der Käufer des ersten iPhones 2007 ohne 3G und Videofunkion etc.
      Apple totzureden ist längst viel langweiliger, als es neue Produkte von Apple überhaupt noch sein können. Wenn man sich erhofft, jedes Jahr von Innovationen überwältigt zu werden, kann man sich ja bei der ach so spannenden Konkurrenz umsehen.

      • Überlegen? Hier spricht wohl nur der eingeschfleische Fanboy.

      • AirPods: günstig und keine direkten Mitbewerber in Bezug auf Optik und Funktionen

        iPhone X: etwas zu teuer, wirklich tolles Smartphone, FaceID in der 1. Generation leider etwas zu langsam

        HomePod: klanglich und optisch toll, aber zu teuer dafür dass es nur mit AppleMusic funktioniert.. hätte wie AirPods dann eher ein viel besseres Preis/Leistungsverhältnis gebraucht, wenn es darum geht die Kunden zu Apple Music zu bringen. AirPlay II verspätet sich, somit derzeit kein Multiroom. Siri auch zu schlecht im Vergleich zu Alexa.

        @Legomio Es sind viel weniger Produkte verspätet als du wahrscheinlich glaubst. Vielmehr erwartet die Presse gewisse Produkte zu einem bestimmten Termin und es kommt dann nicht, ohne jedoch dass Apple was angekündigt hat. Wirklich verspätet sind zb Homepod und Airpower.

        @Geneo:
        Ich hatte das erste iPhone und ich war nicht der Dumme. Das iPhone war den Mitbewerben so überlegen, dass eine Videokamera oder 3G nicht wichtig waren. Damals gab es sowieso keine gute Datentarife, so dass ich es hauptsächlich im Wlan genutzt habe und die Videocam brauchte ich da echt noch nicht. Zudem war das iPhone so begehrt dass ich es am Ende mit Gewinn verkaufen konnte. Die Applewatch 1 war aber wirklich viel zu langsam, was teilweise noch durch Software Updates behoben wurde. Dafür dass die Uhr nach 2 Jahren kaum noch zu gebrauchen ist, war der durchschnittliche Neupreis viel zu hoch.

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