Android-ROM CopperheadOS vor dem Aus?

Das Projekt CopperheadOS darf von kritischen Nutzern sicherlich noch mehr unter die Lupe genommen werden. Die in Toronto, Kanada, ansässige Firma Copperhead Security ging 2015 an den Start und wollte sich durch ein besonders auf Sicherheit bedachtes Android-Betriebssystem auszeichnen. Google-Apps sucht man in CopperheadOS vergebens, des Weiteren gibt es zusätzliche Anpassungen in Sachen Sicherheit und Datenschutz.

Das Unternehmen finanzierte sich wohl durch den Vertrieb von Smartphones mit vorinstalliertem CopperheadOS. Nutzer konnten sich an den Quellen bedienen und ihre Smartphones auch mit dem Alternativ-ROM ausstatten, allerdings wurden nicht viele Geräte unterstützt, so zählt man bisher Pixel, Pixel XL, Nexus 5X, Nexus 6P, Pixel 2 und Pixel 2 XL.

Offenbar haben sich die beiden Anteilseigner an der Firma Copperhead Security stark überworfen, sodass einer vom anderen gefeuert wurde. Der Gefeuerte, der gleichzeitig auch Lead-Entwickler von CopperheadOS ist, hat diese Informationen nach Außen getragen, sodass man an allen Orten mit Android-ROM-affinen Nutzern derzeit Diskussionen zum Thema findet.

Hackernews, Reddit, Twitter – überall wird über die Thematik diskutiert. Während die meisten der online geposteten Details eher einseitig sind, scheint es ziemlich klar zu sein, dass das Projekt mit dem Weggang von Micay gefährdet ist, da er für den Großteil des Codes in CopperheadOS verantwortlich ist – auch wenn die Gegenseite das Gegenteil behauptet.

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caschy

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Ein Kommentar

  1. Schon schade. im ersten Release wurde noch das S4 unterstützt. Danach viel es raus. Mangels unterstützter devices dann uninteressant geworden.

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