Amazon stellt Musikspeicher-Abonnements ein

Amazon bietet seit langem einen Musikspeicher an. Schon bevor man einen eigenen Streaming-Dienst aus der Taufe hob, konnte man bei Amazon eigene Tracks hochladen und diese streamen. 250 Titel konnte man kostenlos bei Amazon hochladen, wollte man bis zu 250.000 Titel in die Cloud zu Amazon laden, so wurden jährlich 24,99 Euro fällig.

Diese Möglichkeit wird es in Zukunft nicht mehr geben. Bestehende Abonnements werden laut Amazon beibehalten, werden aber in Zukunft nicht mehr angeboten. Sollte man das Abonnement kündigen, so muss man natürlich auch daran denken, die eigene Musik herunterzuladen.

Alle eure Amazon Music-Einkäufe bleiben weiterhin kostenlos gespeichert, importierte Musik, die das Limit von 250 Songs überschreitet, wird hingegen entfernt. Die verbleibenden 250 Songs werden ein Jahr nachdem das Abonnement ausgelaufen ist, entfernt.

Alternativen für eigene Songs? Sicherlich jeder Cloud-Anbieter, der gut und günstig Speicherplatz anbietet. Dazu ein Player, der aus der Cloud abspielt. Oder natürlich weiterhin Google Play Musik. Kostenloser Speicher für 50.000 eigene Songs.

(danke Niclas!)

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

34 Kommentare

  1. Also sind die freien 250 Slots bald auch weg?

  2. Also um zusammenzufassen:

    Amazons Prime Video App kann nicht auf chromecast streamen. Ich muss also einen fire Stick haben um direkt auf den Fernseher streamen zu können. Oder Apple TV, dort ist die App auch ordentlich gemacht und man sieht direkt ob ein Film enthalten ist oder extra gekauft werden muss. Was aufm

    Sie verkaufen keine Google Hardware weil Sie ihre eigenen Dienste pushen wollen.

    Bald ist YouTube vom fire stick weg.

    Jetzt das.

    Ich bin sehr investiert in Googles Ökosystem und wollte davon etwas wegkommen aber ganz ehrlich, Amazon macht es mir echt schwer.

  3. Und wie höre ich dann meine Musiksammlung auf den ganzen Echos?

    Habe erst vor kurzem die ganze Wohnung mit Amazon ausgestattet.
    Bereue ich langsam, glaube mit Android fährt man besser.

  4. Oha, auf Amazon darf man sich wirklich nicht verlassen.

  5. Na toll, hab ich diese Woche erst abonniert und jetzt bis gestern 25.000 mp3 hochgeladen.
    Wollte zur nächsten Fälligkeit von Google Music zu Amazon Unlimited mit zusätzlichem Speicher wechseln. Soviel zu meinem Plan… 🙁

  6. Der Witz ist eigentlich, dass man es weiterhin abonnieren kann. Aber ich würde dann mal schätzen, dass in spätestens einem Jahr Schluss ist.

    @Nickelig: Ja, steht jedenfalls so in der Mail von Amazon.

  7. Deliberation says:

    So ein Mist! Wegen der Möglichkeit, die eigene Musik hochzuladen, habe ich mich erst kürzlich für ein Amazon Music Unlimited Abo entschieden. Letztlich, weil ich dann alles, gestreamte und eigene Musik bei einem Anbieter gebündelt habe. Und nun das.

    Ich sollte halt auf mich selber hören, wenn ich sage, dass Amazon das kundenunfreundlichste Unternehmen ist, das es gibt. Aber solange sie (auch durch mich) weiterhin Erfolg mit ihren Entschlüssen haben, werden sie weiterhin ihren Egotrip durchziehen (Kunden ohne Angabe von Gründen das Konto entziehen, die Communities schließen, Geräte zurücknehmen statt zu reparieren (nicht jeder will das), Einkaufskonditionen von Marktplatz-Verkäufern einfordern, um nur ein paar Beispiele zu nennen).

  8. Smarthome: ich lerne welches Gerät was mit welchem Sprachbefehl wie macht (manchmal). Und auch wann. Und das alles nachdem ich mit Zusatzgeräten (z.B. Ikea Fernbedienung) durch die Wohnung „gekoppelt“ habe. Dimmer mit dem Schraubenzieher gehen Wechselschalter getauscht und das alles in diversen Apps auf dem Smartphone konfiguriert wurde. Am Ende spielt Google meinen hochgeladene und auf CD gekaufte Musik nicht, vom NAS macht es sowieso keiner und Multiroom kostet so viel wie eine Privatband.
    Also Smarthome habe ich mir anders vorgestellt.

  9. Wo steht das bei Amazon? Leider lässt sich keine Quelle finden…

  10. @Stefan:
    Kennst du Subsonic? Das kann vom NAS spielen (ich nutze für meines Openmediavault):
    http://www.subsonic.org/pages/index.jsp

  11. @Stefan
    Synology NAS können bald von Alexa über die Audiostation gesteuert werden. Die Beta läuft schon. Wenn man ein entsprechendes Gerät hat ist die Cloud doch überflüssig. Bei diesen einfach NAS von WD oder Seagate geht das natürlich nicht.

  12. Und jetzt noch das ganze ohne das Amazon weiss, welche Musik ich gerade von meinem NAS abspielen will. Solange die Sprachsteuerung noch zentral über externe Server laufen muss, bin ich da sehr skeptisch.
    Musik wird noch per CD gekauft und selbst digitalisiert. Solange CD´s häufiger billiger sind als der Digital Download, sowieso.
    Opensource Codierung (Vorbis – im ogg Container) kann Amazon ja immer noch nicht.
    So gibts kein Codes Wir War, kein verstecktes DRM oder sonstigen Blödsinn.
    Danach kann es einfach auf jeden x beliebigen Player transferiert werden.

  13. Fallen die 250 Lieder auch weg? Muss ich meine „eigene“ Musik dann mit dem Standard Player auf dem Handy abspielen? Und für Amazon Musik die Amazon App?
    Wenn das so ist dann ne Danke.

  14. Puh, ich hoffe Google zieht nicht nach und stellt die Aktion komplett ein.

  15. Also ich nutze mein eigenes NAS

  16. Oh. Wie MeSche hoffe ich auch, dass google da nicht nachzieht. Ich habe fast meine gesamte Musiksammlung dort hochgeladen und nutze sie so mittels der google play music App absolut problemlos auf meinem Handy oder via Chromecast. Wäre ein herber Verlust.

  17. Mich würde auch interessieren, ob die 250 Titel weg fallen. Weiß das zufällig jemand?

  18. Kann das bitte einmal jemand genauer erklären?
    Ich habe KEIN Abo, nutze nur die 250 kostenlosen Titel, die ich über Echo 2 abspiele.
    Fallen diese 250 kostenlosen Titel auch weg und wenn ja, wann genau?
    Vielen Dank.

  19. Ich tippe, daß Google es auch mit der Zeit einstellen wird. Google ist ja bekannt dafür, dass die nicht lange fackeln 🙁 Aber OK.. ein NAS gibt es für unter 100 Euro… wozu sollte man seine Musik unterwegs *streamen* sollen? Bei den kleinen Datenpaketen in Deutschland?

  20. @jjkklj: bei dem Google Angebot ist ja nicht das mobile Streamen der entscheidende Faktor. Da ist das tolle, dass ich in der App mir einfach zuhause die Platten oder Playlisten zuhause aussuche und sie auf dem Smartphone speichere. Somit kann ich unterwegs hören, ohne mobile Daten zu verbrauchen. Bin ich in einem Wlan, wird der Schalter „Nur heruntergeladene“ umgelegt und ich habe somit bei Bedarf Zugriff auf alle meine Musik und könnte diese z.b. über bluetooth oder Chromecast abspielen. Das ist wie ich finde ein ziemlich gutes System.

  21. So ist das, wenn man sich komplett auf einen Konzern wie Amazon und Konsorten einlässt. Vertrags- bzw. Dienstleistungssicherheit gibt es da nicht. Der Anbieter gibt ALLE Regeln vor. Mann könnte auch sagen, friss Vogel oder stirb. Mich hat immer genervt, dass ich ein Internet fähiges Device benötige um meine Musik zum Beispiel beim Training oder in der Sauna abzuspielen. Ich nutze daher seit Jahren Yamaha Musiccast Hardware um meine Musik von einem Synoloy NAS im ganzen Haus zu streamen. Für unterwegs kopiere ich meine Musik auf den Player meiner Wahl ( iphone, ipad, Fiio X1). Aus die Maus, ich geben die Regeln für meine Musik vor.

  22. Gibt es hierzu weitere Informationen? Finde dazu nichts im Netz bzw. bei Amazon. Werden bestehende Abos auslaufen oder einfach nur keine neuen mehr angenommen?
    @Carsten oder @Niclas: woher habt ihr die Infos ?

  23. Tja… die Krux mit den Cloud-Systemen.

    Die Anbieter sollten bald mal einsehen, dass sie durchaus größere Kundenkreise generieren könnten, wenn Sie „Konkurenzsysteme“ nicht einfach strikt aussperren würden.

    Ich habe zwar Amazon Prime, und würde auch liebend gerne mal den ein oder anderen Film über Amazon beziehen, allerdings sehe ich es nicht ein, mir dafür speziell einen FireTV stick zu kaufen – obwohl ich schon einen ChromeCast habe.

    Dann greife ich lieber nach wie vor auf GooglePlay und Netflix zurück – schade – Amazon verschenkt hier schlicht und ergreifend Einnahmen.

    Solange die Anbieter auf teufel komm raus Ihr eigenes „Ding“ machen wollen, wird es immer nur Insellösungen geben.
    Und damit wird Potential verschenkt.

    Am Ende fährt man wohl doch besser, wenn man sich seine eigenen Systeme selber baut…

  24. dieser blog ist an den Haaren herbei gezogen es wird keine Quelle erwähnt und in kein anderen Forum wird dieser Thema erwähnt also ich glaube diesen ganzen schmarn nicht bis es seitens amazon bestätigt wurde sowas sollte auch nicht veröffentlicht werden wenn es keine Quelle dazu gibt so einfach können gerüchte in die Wlt gesetzt werden

  25. @David: Ich hab ihm Rahmen der anstehenden Verlängerung eine „Informations-E-Mail“ erhalten in der das steht & beim Support nachgefragt der das bestätigt hat.
    Ist ja nicht so, dass Amazon dafür bekannt wäre neue Features (oder den Wegfall) per Pressemitteilung anzukündigen.

  26. Immer wieder „Lustig“/traurig. Amazon macht sich Tag für Tag gerade immer unbeliebter. Ich dachte, die wollen immer glückliche zufriedene Kunden.

    Geht es Amazon denn irgendwie schlecht, dass es solche Massnahmen ergreifen muss?

    Sehr sehr sehr seltsam, was hier in letzter Zeit mit und über Amazon wieder passiert.

  27. Na toll, ich habe gerade erst letzte Woche den Onlinespeicher gebucht, um Stream On von der Telecom im Auto nutzen zu können. Blöd, wenn ich jetzt auf ein totes Pferd gesetzt hätte.

    Wie sieht das denn nun aus? Werden bestehende Verträge in Zukunft weiter laufen bis zur Kündigung oder werden die auch fallen gelassen? Dazu gab es hier immer noch keine eindeutige Aussage.

  28. Ich checks irgendwie nicht?!

    Was genau fällt jetzt weg? Nur der kostenlose Service 250 Lieder für sich hochzuladen oder grundsätzlich diese Funktion auch wenn ich Abonnent von Amazon Music Unlimited bin?

  29. Ich habe fast den Eindruck, Caschy war mit der Meldung etwas voreilig! Keine überprüfbaren Quellen und mir wurde das Ende des Angebotes bislang von Amazon – auf Nachfrage – auch nicht bestätigt. Tatsächlich empfiehlt Amazon über Twitter Kunden sogar noch die Möglichkeit des Music Storage.

  30. Bezogen auf die kostenfreien 250 Titel bedeutet das nun, wenn ich es richtig verstehe:

    Solang ich Prime Mitglied bleibe, habe ich weiterhin uneingeschränkt und dauerhaft diese 250 kostenfreien Titel, die ich jederzeit ändern kann, entfernen andere hinzufügen etc. pp. bis zu 250 Titel.
    Daran ändert sich nicht.

    Erst wenn ich keine Prime Mitgliedschaft mehr habe oder diese kündige, fallen diese 250 Titel nach einer Zeit weg.

    Ist das so richtig verstanden?

  31. Danke Claus, endlich mal eine Handfeste Aussage. Meion Abo bleibt also bestehen, solange ich es nicht kündige. Nach Kündigung gäbe es keine Möglichkeit mehr dieses zu erneuern.

    Da bin ich ja froh, dass ich es gerade noch abgeschlossen habe, denn ohne wäre für mich der Funktionsumfang von Alexa schon deutlich eingeschränkt. Vor allem, da das Abo bei mir gerade iTunes Match ersetzt und ich zum Streamen gerade erst sogar einen Echo Dot + Mifi im Auto verbaut habe.

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