Amazon Roboter könnten sich schon 2019 durch Kundenwohnzimmer bewegen


Smart Home – das bedeutet heute eine Mischung aus Sensoren, Schaltern und Lautsprechern, die uns auf Zuruf oder per App die eine oder andere Aufgabe abnehmen. Smart Home bedeutet heute aber auch noch, dass man seinen eventuell per App zubereiteten Kaffee immer noch selbst von der Maschine abholen muss. Amazon könnte – vielleicht nicht für das Holen des Kaffees – eventuell eine Lösung parat haben.

Laut Bloomberg arbeitet Amazon seit mehreren Jahren an Heimrobotern. Roboter selbst sind nicht neu für Amazon, in Versandlagern werden solche bereits eingesetzt. Sie sollen aber nichts mit den Robotern für das Zuhause der Kunden zu tun haben.

Generell scheint recht unklar, welche Funktionen ein Heimroboter von Amazon haben könnte, möglich ist auch, dass es quasi nur ein Räume überwindender Echo-Lautsprecher ist. Das allerdings wäre wohl etwas wenig für ein Gerät, das so durch Wohnungen navigieren können soll, wie es selbstfahrende Autos machen.

Amazon soll diese Heimroboter aber bereits dieses Jahr bei Mitarbeitern testen, schon nächstes Jahr könnten sie dann auf Kunden losgelassen werden. Spannend wird natürlich sein, was die Roboter können werden. Etwas mehr als eine Staub saugende Alexa sollte da schon drin sein.

Einen Namen gibt es für das in Labs126 entstehende Projekt auch, Amazon hat sich bei den alten Römern bedient. „Vesta“ ist die keusche Hüterin des heiligen Feuers, als Göttin von Heim und Herd. Vielleicht wird es ja doch was mit Kaffee holen.

Wir werden sehen, ob wir dieses Jahr noch einmal von Vesta hören. Labs126 hat neben Geschichten wie dem Fire Phone auch schon den ein oder anderen Verkaufsschlager für Amazon hervorgebracht, vielleicht kommt der nächste ja in Form eines Roboters.

Mal ins Blaue gefragt, welches Feature müsste ein Heimroboter haben, um bei Euch einziehen zu dürfen?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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18 Kommentare

  1. Smart. Wenn Alexa dich nicht mehr im Wohnzimmer belauschen kann, dann schleicht sie dir eben bis zur Schlafzimmertür hinterher.

    Die Konsumschafe haben den Schuss noch nicht gehört.

  2. Treppen steigen, putzen, Geschirr abräumen Spülmaschine bestücken. Waschmaschine bedienen.

  3. stiflers.mom says:

    @Tom: kannst du mir mal erklären wie Alexa jemanden belauscht ? danke

  4. Auf jeden Fall schön wäre saugen, Staub wischen, Fenster putzen vielleicht noch aufräumen. Mal sehen was kommt. Mittlerweile glaube ich ist Amazon das nächste große Ding zuzutrauen. Wer hätte das noch vor einiger Zeit gedacht? Alexa ist immer noch ungeschlagen im Smarthome.

  5. Ein keuscher Heimroboter kommt mir nicht ins Haus.

  6. stiflers.mom says:

    @Indy: also genauso wie dein Smartphone, Smart TV, Laptop, usw.

    • yep. Das große Risiko sind hier die Apps, die ohne Zugriff auf das Microphone nicht funktionieren wollen. Siehe Facebook, WhatsApp & Co

    • Ihr immer mit eurem Whataboutism. Bei Android kann man den Apps die berechtigung entziehen auf das Mikrofon zuzugreifen. Bei den smarten Wanzen nicht.

      • Das ist natürlich kompletter Unsinn deinerseits. Das jeweilige Mikrofon ist bei den „Wanzen“ sogar noch viel einfacher durch einfachen Tastendruck abschaltbar.

  7. Ja aber natürlich…

    Der immerzu lauschende „Home Assistant“, das „ich weiß imemr wo du bist“ Smartphone, der Staubsaugerroboter mit WLAN und Cloud Zugriff, die Indoor „Überwachungskamera“ mit Cloud Anbindung (und mikrofon und, und, und.) .

    Jetzt dann auch noch der „smarte“ Roboter für Zuhause, der zufällig die Tür von innen abschließt, wenn er hört das ich jetzt losfahre mein Waschpulver doch bei E**** zu kaufen anstatt gefälligst nen bescheuerten Button zu drücken damit mir die Umbre… ääh Amazon ein neues Paket schicken kann.

    Hallo?

    Am besten erstellt der Roboter dann noch nen detailierten Grundriss für die Indoor Navigaton vom Schlafzimmer zur Toilette…

    VIKI ick hör dir trapsen… (wer ViKI nicht kennt sollte man I,Robot gucken 😉 )

  8. Weird Fish says:

    Ein Roboter kommt mir nicht ins Haus! Wenn ich an so tollen smarten Dinge wie ein Roboter denke, fällt mir sofort die Textzeile „gehts jetzt barfuß ins Bett, und da kannst du dann träumen, wie Elfen dir helfen, deinen Scheiß wegzuräumen“ XD
    Sind wir echt so faul und bequem geworden? Hausarbeit hält sogar fit. Aber fit ist man heute wohl auch nur noch dann, wenn man zwei Stunden täglich Sport mit Smartphone/SmartWatch treibt…

    • Sehr gut erkannt. Die Konsumschafe kaufen sich eine SmartWatch mit Schrittzähler, damit sie sich mehr bewegen. Und gleichzeitig kaufen sie sich eine „smarte“ Lichtsteuerung, um zu Hause noch nicht mal ihren Arsch zum Lichtschalter bewegen zu müssen. Und viele bemerken diesen Widerspruch noch nicht mal. Da hat die Hirnwäsche in Werbung und Techblogs ganze Arbeit geleistet und brave Konsumschafe erzogen.

  9. Ich frage mich, wieso auf (High)Tech-Blogs immer so viele Datenschützer posten?!?
    Ich bin im Jahr der ersten Startrek-Folge geboren und freue mich wie ein Kind, dass ich noch miterleben darf, dass eine Maschine meine Worte versteht, ohne vorher Tagelang Übungstexte einsprechen zu müssen, damit sie mich dann doch nicht versteht.
    Was würde passieren, wenn Amazon die Daten missbrauchen würde?
    Nachweislich u nur in einem Fall und nicht nur um gezielte Werbung zu übermitteln?
    Alle Datenkraken haben eine immense Verantwortung und wir können nur hoffen, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind.
    Heute ist es doch so, dass die Opfer schon im Voraus mit Datenschutzbestimmungen bestraft/gegeißelt werden, wohin gegen die Täter für eine Steuerhinterzieher-Adressen-CD Millionen von Regierungen erhalten. Wo ist da die Logik oder die Gerechtigkeit?
    Als Alfred Nobel das Dynamit erfunden hat, damit Bergarbeiter einen leichteren Job haben, hat er sicher nicht daran gedacht, dass Kriegstreiber es für Waffen missbrauchen würden.
    Wer gehört nun bestraft, der Erfinder oder der Kriegsherr?
    Als Jules Verne 1873 „Die Reise zum Mond“ schrieb/erfand, dachte er dabei sicher nicht an dass amerikanische Weltraum“Abwehr“System SDI.
    Entschuldigt, aber das ewige Jammern wird die Zukunft a la I, Robot oder Startrek nicht aufhalten oder verhindern können.
    Was ein Mensch sich ausdenkt, wird auch eines Tages real werden, weil es möglich ist.
    Jetzt kommt es nur darauf an, wozu wir unsere Fähigkeiten verwenden.
    Was wäre in der heutigen Zeit des Pflegenotstands so verwerflich daran, dass ein alter Mensch in seiner vertrauten Umgebung von einem Pflegeroboter unterstützt wird, damit er die letzten Jahre seines Lebens noch in seinem Zuhause menschenwürdig verbringen kann?
    Wo ist das Problem, dass in amerikanischen Seniorenheimen Projekte mit Alexa anlaufen, damit Senioren ohne Angehörige wenigstens eine Konversation mit einer KI betreiben können, um nicht gänzlich zu vereinsamen?
    Wenn wir also durch solche Erfindungen das Leben vieler Menschen verbessern, nicht erleichtern, können, sollten wir heute damit anfangen und nicht erst morgen, denn wir werden alle älter…
    Genug von meiner rosaroten Wölkchen Weltanschauung, ich würde mich freuen, wenn eine bewegliche Alexa mir die täglichen Standardroutinen abnimmt, damit ich mehr Zeit für „höhere“ Aufgaben bekomme. Vielleicht schreibe ich ja einen Science-Fiction Roman oder erfinde etwas gutes für die Menscheit, wer weiß…?

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