Amazon Music: Alexa kann nun auch in Deutschland durch die Zeit reisen und Playlists bestücken


Bei der Nutzung von Sprachassistenten sind oftmals nicht mal die Funktionen selbst ausschlaggebend, ob man sich damit anfreunden kann. Vielmehr kommt es auf das Verständnis an. Muss ich einen Befehl dreimal unterschiedlich wiederholen bis er verstanden wird, hat sich das für viele schon erledigt. Deshalb arbeiten die Entwicklungsabteilungen der Assistenten auch stetig daran, die Assistenten zum besseren Zuhörer zu machen.

Amazon legt heute mit neuen Sprachbefehlen für Amazon Music nach, die von Alexa ab sofort verstanden werden. Ganz unbekannt sind die neuen Möglichkeiten nicht, in den USA sind sie bereits seit knapp drei Wochen verfügbar. Man kann Alexa nun auch in Deutschland nach Musik befragen, die man schon einmal gehört hat. Außerdem ist es ab sofort möglich, via Alexa Playlisten zu erstellen und zu bestücken.

Folgende Möglichkeiten gibt es in Sachen Playlists:

  • „Alexa, erstelle eine neue Playlist”
  • „Alexa, erstelle eine neue Playlist mit dem Namen ‚Guten Morgen‘”
  • „Alexa, füge diesen Song zu einer neuen Playlist hinzu”
  • „Alexa, pack den Song auf meine ‚Work-Out‘ Playlist”

Um ältere Musik zu aktivieren, stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • „Alexa, spiel Wanda-Songs, die ich gestern gehört habe.”
  • „Alexa, spiel Musik, die ich letzten Samstag gehört habe“
  • „Alexa, spiel Hip Hop, den ich vor zwei Wochen gehört habe”
  • „Alexa, spiel Pop Songs von Rihanna, die ich länger nicht gehört habe”
  • „Alexa, spiel Playlists, die ich ewig nicht mehr gehört habe”
  • Wer nicht weiß, was er fragen soll, kann sich auch einfach mit dem Befehl “Alexa, spiel Musik, die ich länger nicht gehört habe” von Alexa in die Vergangenheit zurückversetzen lassen

Nette Möglichkeiten, falls man gerade mal nicht so richtig weiß, was man hören soll. Toll ist natürlich auch das Playlist-Feature, so kann man die guten Songs dann auch gleich auf eine Liste packen. Funktionen, die Ihr mit Eurem Echo Speaker nutzen werdet?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. sayhelloto says:

    Ich frage mich langsam, ob bei Amazon einige Features vergessen wurden, nach Deutschland zu bringen, z. B. Entertainment-Skills und benutzerdefinierte Listen oder Brief- und Follow-up-Modus.

  2. Amazon Music? Niemals!!! solange Alexa sich bei Albumwünschen in Richtung Spotify taub oder blöd anstellt und bei in Spotify integrieren Hörbüchern oder -Spielen auf audible verweist, ist Amazon Music für mich kein Thema. Amazon macht da gerade einen richtig MIESEN Job! ich bin in der Hinsicht sehr enttäuscht.

    • Sehe ich auch so. Die Spotify-Integration ist teilweise so unglaublich schlecht, dass man dahinter nur Absicht vermuten kann. Wenn so ein Lautsprecherassistentending mir Nutzen bringen soll, dann muss es mich in meiner Medienumgebung unterstützen, nicht ich mich daran anpassen. Wenn ich absolutes Vendor-Lock-in will, kann ich gleich zu Apple gehen.

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