Amazon lässt US-Kunden Alexa in Beispiel-Smart-Homes ausprobieren

Amazon testet in den USA aktuell in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Lennar Corp. ein neues Projekt: Kunden können in Beispiel-Wohnumgebungen die Sprachsteuerung Alexa testen. Ihr könnt euch das Spielchen im Grunde wie bei Ikea vorstellen: Die potentiellen Käufer gehen quasi in das voreingerichtete Zimmer und können dort mit Amazons digitaler Assistentin herumexperimentieren. Dadurch erfahren die Interessenten aus erster Hand, wie man mit Alexa etwa das Licht regeln oder Bestellungen aufgeben kann.

Die Idee ist ein schlauer Kniff, da Amazon ja nunmal selbst nicht großflächig Filialen eingerichtet hat. Viele Kunden wollen Produkte, dazu zählen auch Smart-Home-Anwendungen, erstmal antesten, bevor sie den Geldbeutel zücken. Das geht nun eben in den Amazon Experience Centers, die in 15 US-Städten zum Erproben von Alexa einladen. Laut Amazon sei es aber nur zweitrangig die Verkaufszahlen in die Höhe zu treiben. In erster Linie wolle man den Anwendern die Option einräumen sich über Alexa zu informieren und Erfahrungen mit der Sprachsteuerung zu sammeln.

So gibt Amazon zu Protokoll, dass es für alle Beteiligten gut sei, wenn die Nutzer die Zusammenhänge im Smart Home verstehen und ein Gefühl für interessante Produkte und Anwendungsgebiete entwickeln. Davon profitiere nicht nur Amazon, sondern der Markt für Smart-Home-Produkte im Allgemeinen.

Leider hegt Amazon für Deutschland wohl keine ähnlichen Pläne. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Gerade die eher als konservativ und skeptisch geltenden Deutschen wären ja ideale Kandidaten, um sich mit Sprachsteuerungen / digitalen Assistenten und Smart-Home-Hard- und -Software in derlei Experience Centers für sich zu erkunden.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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