Amazon Kindle Voyage segnet das Zeitliche

Amazon hat den Kindle Voyage offenbar eingestampft. Zumindest ist der E-Book-Reader aktuell nicht mehr erhältlich – weder in Deutschland noch in anderen Ländern. Vereinzelt gibt es noch Refurbished-Modelle, aber ansonsten gibt Amazon an, dass der Kindle Voyage nur noch über Drittanbieter zu haben sei.

Amazon hat gegenüber TechCrunch verlauten lassen, dass der Kindle Voyage ausverkauft sei. Ein neue Fuhre scheint derzeit wohl nicht in der Mache zu sein, denn derlei gibt der Online-Riese normalerweise dann auf seiner Website an. Entweder Amazon könnte nun einen Nachfolger für den Kindle Voyage planen oder aber diese Reihe ist nun schlichtweg Geschichte. Letzteres wäre durchaus möglich, da es mit dem Kindle Oasis mittlerweile seitens Amazon eine eigene hochwertige Alternative gibt.

Werdet ihr den Kindle Voyage überhaupt vermissen? Mittlerweile bietet Amazon ja so eine ganze Bandbreite an E-Book-Lesegeräten. Da ist die Konkurrenz aus dem eigenen Hause so groß, dass der Wegfall des Voyage vielleicht gar nicht so auffällt.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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21 Kommentare

  1. Nein. Alle Paperwhite waren nie weiß, hatten Lichthöfe und Farbstiche. Zudem die Bevormundung der Nutzer durch eigene Standards, walled garden. Glo HD hingegen der weitaus bessere Reader.

    • Man muss das Geschäftsmodell von Amazon nicht mögen, aber Lichthöfe und/oder Farbstiche kann ich nicht bestätigen. Ich habe aktuell den 4. Kindle und bin mit allen sehr zufrieden.

      • Peter Brülls says:

        Naja,. paper white hatte welche und mein Voyage auch noch ein wenig, aber letzteres ist kaum wahrnehmbar bei meisten Lichtverhältnissen. Ärgerlicher ist ein heller Punkt, der sich irgendwann gebildet hat.

    • Wolfgang D. says:

      Nur dass dein Glo seit 2016 nicht mehr verkauft wird, wenn Google richtig liegt. Welche Alternative gibt es denn noch?

    • Auch bei mir keine Lichthöfe, keine Farbstiche, bin mit dem Kindle paperwhite sehr zufrieden (auch was die Auswahl an Büchern betrifft).

  2. Bin Kindle User der ersten Stunde, das ich meinen alten Kindle Keyboard 3 verkauft habe ärgert mich noch immer.
    Das ist der Reader gewesen wo es mir irgendwie am meisten Spaß gemacht hatte, da er einfach besser als alle anderen in der Hand gelegen hat. Habe mir damals den 1.Paperwhite aus den USA nach Deutschland importiert, da er hier noch nicht verfügbar war und dann vor 2 Jahr am Amazon Primeday den neuen Paperwhite in weiß für 70€ gekauft. Normale eBook-Reader hatte ich auch, aber keiner davon hatte mir wirklich gefallen, das ganze Ökosystem von Amazon finde ich da schon besser.
    Den Voyage hatte ich auch mal getestet, aber Preis/Leistung fand ich nicht so gut. Somit werde ich ihn auch nicht vermissen. Glaube auch nicht das Amazon einen Nachfolger dafür bringen wird.

    • Den Keyboard 3 hatte ich auch, habe ihn irgendwann verschenkt. Fehlende Beleuchtung und dieses ewige Rumgefummel mit Calibre, um epubs ins Kindle-Format zu konvertieren, haben mich da gestört.
      Ich habe immer mal wieder damit geliebäugelt mir einen neueren Reader zuzulegen, allerdings kam in den Punkten Haptik und Bedienung nie wieder einer an den Keyboard heran, weder von Amazon noch andere. Mittlerweile lese ich alles auf dem ipad, das hat zwar ein paar Nachteile gegenüber einem ebbok-Reader, damit kann ich aber leben.

  3. Ich habe den Voyage und stehe total auf die PagePress Funktion… wollte keine andere mehr. Hoffe dann wohl das er noch lange durchhält

    • Ich habe auch den Yoyage und der ist super. Leider war er sehr teuer, wobei im Vergleich zum Oasis ist er ein Schnäppchen.

      Einen Voyager mit 6,8″ und 300pi wäre mein neuer Reader. Aber den gibt es leider nicht, 6″ sind mir etwas zu klein.

  4. Ich denke – der Oasis soll jetzt mit Gewalt den Voyage beerben – Straffung der Produktpalette.

    Der Voyage scheint mir technisch ausgereifter – auch bzgl. der Batterielaufzeit.
    Wahrscheinlich waren die Herstellungskosten beim Voyager gegenueber dem normalen Kindle deutlich hoeher.

    Der Oasis braucht noch eine Generation, um da mithalten zu koennen.

    Das ist halt meine Meinung / mein Eindruck.

  5. Ich habe einen Kindle Paperwhite der 2. Generation und hatte vor kurzem noch damit geliebäugelt auf den Voyage zu updaten. Höhere Auflösung, gleichmäßigere Ausleuchtung und etwas bessere Hardware hätte ich zwar auch bei einem Paperwhite der 3. Gen jedoch finde ich das plane Display, den Helligkeitssensor und vor allem die physischen Tasten als echten Vorteil.
    Der Oasis kommt überhaupt nicht in Frage. Völlig überteuert und – meiner Meinung nach – ein Designfail.
    Also bleibe ich meinem alten Paperwhite wohl noch etwas treu, und hoffe das Amazon die fehlenden Features evt in den nächsten Paperwhite einbaut.

  6. Bin mit meinem Paperwhite immer noch sehr zufrieden..

  7. Ich hab seit drei Jahren ein Voyager und bin sehr zufrieden damit. Insbesondere die Tasten zum Umblättern mit haptischem Feedback mag ich nicht missen.

  8. Bin ein riesen Fan des Voyage,
    hatte einen der ersten Kindle, einen Tolino und zwei Paperwhite. Die Tasten die der Voyage hat sind super und nicht zu vergessen das Kratzfeste Display. Macht im Urlaub am Strand auch nichts mehr wenn er mal ein paar Sandkörner abbekommt. Finde den Preis dafür in Ordnung sofern man auf eine Aktion von Amazon gewartet hat. Dazu eine Hülle mit Handschlaufe und schon kann der Reader einhändig, sowohl links als auch rechts benutzt werden, was so bei kaum einem anderen Reader möglich ist.

  9. Zur Frage, nein ich werde ihn nicht vermissen.
    Warum?
    Ich habe noch nie einen Reader besessen. Habe eine Menge E-Books und habe schon mehrere E-Books auf dem Tablet oder PC angefangen, aber noch nie ein Buch zu Ende gelesen. Gedruckte Bücher habe ich immer durchgelesen wenn ich angefangen habe. E-Books geben mir einfach nicht so viel Lesespaß, keine Ahnung warum, aber meistens habe ich Probleme mit den Lichtverhältnissen beim Reader.

    • Ich denke, das ist Gewohnheit. Ich hatte auch einige eBooks angefangen am PC oder Smartphone, oder auch am Tablet. War aber nie so meins. Nur Lesen im richtigen Buch im Bett und Nachttischlampe war das einzig wahre.
      Dann kam Nachwuchs, der von Anfang an im großen Doppelbett gepennt hat (und dies mit 3 Jahren immer noch tut). Und auf einen Schlag war nix mehr mit Lesen im Bett mit Nachttischlampe.
      Also einen Kindle bestellt und ausprobiert. Und dann ist passiert, was ich hätte nie erwartet habe: Funktioniert super. Mittlerweile lese ich nur noch Sachbücher mit vielen Bildern auf Papier. Romane nur noch auf dem Kindle. Ist einfach besser als gedruckte Bücher. Sowohl beim Pendeln im Zug, im Urlaub oder vor allem beim Lesen im Bett. Und durch die anpassbare Beleuchtung beim Paperwhite kann man überall lesen. Im prallen Sonnenschein genauso wie im stockdunklen.

      Was mich stört, ist, dass es immer noch viele von meinen alten Romanen nicht als eBook gibt, und die eBooks (zumindest die deutschsprachigen) mir oft zu teuer sind (teilweise gibt es die englischsprachigen für die Hälfte oder günstiger). Deshalb bin ich grad dabei, mehr englischsprachige zu lesen. Und mit der Übersetzungsfunktion per Klick auf das Wort funktioniert das auch super.

      Also, für mich gibt es nix anderes mehr. Aber ich kann auch nachvollziehen, wenn man dem kritisch gegenübersteht. So ein bisschen fehlt mir das Gefühl von Papier und Seitenumblättern auch, und ab und zu fange ich auch mal wieder an, ein richtiges Buch zu lesen, aber das kann ich dann wie gesagt nur tagsüber lesen. Abends im Bett geht das eben nicht.

    • Peter Brülls says:

      Ich habe immer schon viel auf Bildschirmen gelesen, insofern war das Lesen auf einem iPad auch nicht so das Problem. Kindle habe ich mir dann auch einmal geholt, aber solange der nicht beleuchtet war, war mir zu grau und ich habe dann halt nur bei Tageslicht gelesen.

      Aber mit Paperwhite und Co lese ich Romane und Sachbücher eigentlich nur noch auf dem Kindle – ist jetzt alles leicht und schnell genug und die eingebaute Beleuchtung halt die Killerfunktion. Da ist e-Ink schon was anderes als aktive Displays.

    • Danke für die Antworten und Erfahrungsberichte. Na ja, ich überlege ja auch ernsthaft mir einen Reader zuzulegen. Wichtig scheint mir die Displaybeleuchtung zu sein. Oder doch das Ink-Display?

      • Peter Brülls says:

        Beides. Ohne Beleuchtung ist E-Ink halt eine graue Seite. Richtig schwarz geht auch nicht, aber das ist noch verkraftbar, sind die meisten gedruckten Bücher ja auch nicht.

        Bei prallem Sonnenlicht draußen kommt E-Ink gerade mal in den Bereich, wo die Reflexion des Sonnenlichts blendet. Insofern ist das sogar besser als weißes Papier, was einem auf einer Wiese im Sommer schon mal gerne die Augen wegbrennt wenn man keinen Schatten hat. Die Beleuchtung ist da irrelevant, mit Sonnenlicht kann da nichts mithalten. Ist auch besser lesbar als OLED/LCD. Ich bin öfter mal einen ganzen Tag in eine Tierpark/Freizeitpark und habe da den gesamten Gerätepark dabei: Apple Watch, iPhone X, iPad und Kindle Voyage. Kindle ist ganz klar am besten abzulesen, galt auch für den unbeleuchteten.

        In geschlossenen Räumen sieht es anders aus: Ist es bewölkt oder das Fenster sehr klein, schmiert ein unbeleuchteter Kindle (jedes E-Ink) total ab.

        Und wenn Beleuchtung notwendig, gar unverzichtbar ist, punktet beleuchtetes E-Ink enorm. Da kann man die Beleuchtung nämlich so weit runterdrehen, dass man gut lesen kann, wenn der Partner oder das Kind schlafen möchten. iOS-Geräte kann man kaum so weit runterregeln, selbst mit OLED und True Tone.

  10. Ich bin seit 3 Jahren sehr zufriedener Benutzer vom Paperwhite, und hätte mittlerweile gerne was etwas größeres mit flacher Glasscheibe und in wasserfest. Aber erstens sehe ich nicht ein, dass ich mein noch funktionierenden Kindle ersetze, und zum anderen würde ich für einen eBook-Reader nicht mehr als 150 Euro ausgeben.

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