Amazon Alexa beantwortet Fragen in den USA nun auch mit Wissen von Wolfram Alpha


Sprachassistenten können nicht nur die Steuerung von Musikstreamingdiensten übernehmen oder auch das Smart Home bedienen. Sie antworten auch mehr oder weniger gut auf allgemeine Fragen. Da gibt es auch große Unterschiede beim vorliegenden Wissen. Beziehungsweise bei den Systemen, an welche die Assistenten angebunden sind. Alexa wird hier nun eine ganze Ecke schlauer, denn die gute Dame kann nun auch auf das Wissen von Wolfram Alpha zurückgreifen.

Alexa ist dabei nicht der erste Assistent, der sich das Wissen von Wolfram Alpha zunutze macht. Apple nutzt die Suchmaschine bereits seit dem iPhone 4s für Siri. Google verzichtet allerdings beim Google Assistant darauf. Sollte uns alles nicht allzu sehr stören, denn Alexa scheint die Funktion nur in den USA zu erhalten. Zumindest kann mir die Dame keine Antworten liefern, wenn ich sie nach typischem Wolfram Alpha Wissen auf Deutsch befrage.

Dennoch ist es natürlich gut zu sehen, dass die smarten Assistenten auch weiter lernen. Je mehr Quellen diese zur Beantwortung von Fragen anzapfen können, desto besser ist es letztendlich für den Nutzer. Sofern die Dienste denn auch verantwortungsvoll mit unseren Sprachansagen umgehen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Alexa sollte einfach Google zur Beantwortung der Fragen nutzen.

    • würde mich interessieren was sie dann für die API zahlen

      • Mich auch, ist aber letztlich auch nicht so entscheidend, Nutzerzufriedenheit ist am Ende auch was wert, vielleicht sogar auch mehr. Es war von Anfang an keine gute Idee von Amazon, nicht auf Google zu setzen.

    • Google Assistent Skill nutzen, aber im Alltag fragt man Alexa doch eigentlich kaum was, ansonsten sagt man einfach „Alexa frag Google bla bla bla“ 🙂

      • Und genau dieses „frag Google“ in der Anweisung hemmt die Nutzung. Solange man den Namen des Skills mitgeben muss, ist das einfach zu umständlich. Und dass man Alexa im Alltag nicht so viel fragt, liegt zum großen Teil eben auch daran, dass man häufig keine Antworten bekommt.

    • Ich denke auch, dass der Sache insgesamt mehr gedient wäre, wenn Alexa auf Google zurückgreifen würde. Wolfram Alpha ist schon eine sehr spezielle Geschichte, sinnvoller wäre es, wenn Alexa endlich eine höhere Trefferquote bei allgemeinen Fragen hätte.

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