Adobe Photoshop: Machine Learning vereinfacht das Freistellen von Objekten

Wenn man heutzutage ein Foto machen will, hat man viele Möglichkeiten. Man kann zu Smartphones greifen, die mittlerweile auch fantastische Fotos machen können – oder zu Kompakt-, DSLM- oder DSLR-Kameras, die Auswahl ist riesig. Das richtige Foto zu schießen ist eine Herausforderung, es entsprechend zu gut bearbeiten aber auch. Für letztgenanntes stehen uns mittlerweile viele intelligente Tools zur Verfügung, zu denen unter anderem auch Adobe Photoshop gehört. Eine teilweise wirklich schwierige und vor allem zeitraubende Aufgabe in dem Tool ist das Maskieren bzw. Freistellen von Objekten, was Adobe in den nächsten Versionen jedoch wesentlich vereinfachen wird.

Adobe nutzt dafür ein Feature namens „Select Subject“, welches die künstliche Intelligenz – Machine Learning, um genau zu sein – von Adobes Sensei-AI-Plattform bemüht, um Objekte im Bild zu finden. Alles was der Anwender für die Selektion tun muss, ist irgendwo in das Bild zu klicken, den Rest übernimmt die Technologie.

In dem Demo-Video sind die Ergebnisse schon ganz gut, aber noch nicht perfekt. Der Selektion fehlen beispielsweise Feinheiten, wie die Pfoten der Hunde oder ähnliches. Man bekommt zumindest eine gescheite Start-Maske, die man am Ende nur noch verfeinern muss. Da wir es hier mit Machine Learning zu tun haben, wird das Feature aber besser, je mehr Anwender es benutzen.

Ähnliche Features gibt es bereits über Photoshop-Plug-ins wie Akvis SmartMask oder Fluid Mask. Schöner ist es jedoch, wenn man solche Funktionen direkt im Tool ansprechen kann und keine zusätzlichen Kosten in Kauf nehmen muss. Eine Alternative zu Photoshop ist in jedem Fall Affinity, das vor allem im Bereich Maskierung und Co. eine Menge Möglichkeiten bietet und keine monatlichen Kosten verursacht.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

2 Kommentare

  1. egal welches Produkt ob Adobe oder die Dritt-Anbieter, das ganze ist einfach noch in den Kinderschuhen und man weiß nicht, wann es wirklich nutzbar ist.

    Ist doch wie damals IBM Viavoice oder Dragon NaturallySpeaking o.ä. alles nicht schlecht aber noch nicht optimal. … oder OCR Omnipage/Finereader …
    In beiden Fällen würde KI nicht schaden und die dortigen 99,8 % stehen jedes Jahr dort in Verbindung „wurde verbessert“ – wobei eigentlich nur AIO-bundles nachgeschoben werden.
    https://www.abbyy.com/de-de/finereader/whats-new/comparison-charts/

  2. funktioniert ja schonmal einwandfrei…..schaut mal auf den 2. Arm … 🙂

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