ActionDash bringt Digital Wellbeing auf Smartphones ab Android Lollipop


Vielen Lesern dürft Chris Lacy bekannt sein, er ist der Entwickler des Action Launcher. Ein Launcher, der oftmals neue Funktionen von Google auch auf Smartphones bringt, die kein entsprechendes System-Update erhalten. 2018 war das Jahr von Digital Wellbeing. Man soll sein Smartphone nun plötzliche weniger nutzen, bewusster die Zeit vor dem kleinen Bildschirm verbringen. Das geht natürlich nur, wenn man auch weiß, wie man sein Smartphone eigentlich nutzt.

Wie so oft bei Google, steht die Funktion aber bisher nur für wenige Geräte zur Verfügung. Hier kommen also wieder findige Entwickler – wie Chris Lacy – ins Spiel. Jener hat nun ActionDash veröffentlicht. Die App bringt die Digital-Wellbeing-Funktion auch auf Android-Smartphones, die eigentlich nicht unterstützt werden.

Und wie so oft, werden die Google-Funktionen nicht nur nachgestellt, sondern auch gleich mit praktischen Erweiterungen versehen. So kann man mit ActionDash zum Beispiel auch System-Apps mit analysieren lassen, es gibt Backup-Optionen oder auch ein dunkles Theme. Welche Funktionen ActionDash zusätzlich bietet, sieht man in folgender Gegenüberstellung sehr schön:

Ganz nützlich ist vielleicht auch zu wissen, dass keine Daten übertragen werden. Heißt, die gesammelten Nutzungsstatistiken verbleiben auf Eurem Smartphone, sie wandern auf keine Server oder so. Die App kann kostenlos heruntergeladen werden. Zusätzlich Funktionen können über einmaligen In-App-Kauf für 4,99 Euro freigeschaltet werden. Müsst Ihr eben schauen, ob Euch die kostenlose Variante ausreicht.

ActionDash integriert sich auch in den Action Launcher, sodass Nutzer des Launcher direkten Zugriff auf ActionDash haben. Wer also schon immer mal wissen wollte, welche Apps für welche Nutzungszeiten sorgen – ActionDash ist die Lösung. Funktioniert auch ab Android Lollipop, das sollte also bei den wenigsten für Probleme sorgen. Etwaige offene Fragen werden eventuell an dieser Stelle beantwortet.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Ich frage mich, was das bringen soll.
    Wer ändert denn schon ggf. seine Gewohnheiten danach?
    Ich hab jedenfalls keine Verwendung dafür.

  2. Zeigt die App den Akkuverbrauch einzelner Apps an?
    Also wieviel Strom frisst App xy im ScreenOf

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