Acer bringt Premium-Chromebooks mit FHD+ plus neue Swift 3 und Swift 5

Acer hat heute zwei neue Chromebooks vorgestellt, die ein wenig aus dem Rahmen fallen. Meistens visieren die Chromebooks ja das untere Preissegment und Einsteiger an. Die beiden Modelle von Acer, das Chromebook 13 sowie das Chromebook 13 Spin, sind aber für den professionellen Einsatz vorgesehen. Beide Geräte bieten laut Hersteller ein Aluminiumgehäuse, Bilddiagonalen von 13,5 Zoll und Auflösungen von 2.256 x 1.504 Bildpunkten (FHD+). Für die Leistung sind Intel Core der achten Generation verantwortlich. Außerdem stehen zwei Anschlüsse für USB Typ-C stramm.

Das Acer Chromebook 13 ist dabei ein klassisches Gerät im Clamshell-Design. Beim Chromebook 13 Spin hingegen könnt ihr, siehe das obere Bild, auch den Bildschirm komplett umklappen. Anschließend lässt sich das Convertible wie ein Tablet nutzen. Im Lieferumfang ist direkt ein EMR-Touchpen von Wacom enthalten. Mit jenem könnt ihr am Touchscreen des Chromebook 13 Spin dann beispielsweise handschriftliche Eingaben vornehmen. In einer Halterung am Chromebook lässt sich der Stylus direkt verstauen.

Acer hat sich an beiden Chromebooks für das 3:2-Seitenverhältnis entschieden, da es mehr Platz in der Höhe schafft. Das ist für das Betrachten von Websites, Dokumenten und Tabellen von Vorteil. Neben den bereits erwähnten Ports für USB Typ-C bieten die Chromebook 13 und Chromebook 13 Spin auch noch USB 3.0 und einen microSD-Kartenslot. Auch Wi-Fi 802.11 ac sowie Bluetooth 4.2 sind natürlich an Bord. Optional bietet Acer zudem noch ein Dock an, das als zusätzliche Anschlüsse DisplayPort, zweimal HDMI, zweimal USB 3.1 Type-C, dreimal USB 3.1 Type A, Ethernet (RJ-45) sowie einem Audio-Kombi-Eingang für Mikrofon und Lautsprecher integriert.

Acer nennt für das Acer Chromebook 13 Spin bis zu zehn Stunden Akkulaufzeit. Im Inneren finden sich wahlweise ein Intel Core i5-8250U oder ein Core i3-8130U der achten Generation. Ihm stehen bis zu 16 GByte RAM und bis zu 128 GByte eMMC-Speicherplatz zur Seite.

Das Acer Chromebook 13 setzt wiederum auf Intel Core- i5 8250U der achten Generation und bis zu 16 GByte RAM. Hier sind wahlweise 32 bzw. 64 GByte Speicherplatz verbaut. An beiden Chromebooks könnt ihr auch Android-Apps über Google Play nutzen.

Das Acer Chromebook Spin 13 (CP713-1WN) ist voraussichtlich ab September ab 699 Euro erhältlich. Das Acer Chromebook 13 (CB713-1W) ist ab dem gleichen Zeitraum und ebenfalls ab 699 Euro zu haben.

Zusätzlich bringt Acer im Übrigen auch noch neue Modelle für die Serien Swift 3 und Swift 5. Diese Notebooks sind generell eher wenig spektakulär, warten aber nun in den Swift-3-Varianten mit 14 bzw. 15,6 Zoll optional mit Ultra-HD Displays auf. Preislich starten die Swift 3 bei 599 Euro mit 14 Zoll, während die Modelle mit 15,6 Zoll bei 799 Euro beginnen. Erhältlich sind sie bereits ab Mai. Die Swift 5 mit 15 Zoll sollen später erscheinen. Auch die Preise sind hier leider noch offen.

Was die Technik betrifft, so werkeln auch bei diesen Notebooks der Serie Swift 5 im Inneren aktuelle Intel Core, bis zu 16 GByte RAM und SSDs mit bis zu 1 TByte. Als Akkulaufzeit nennt Acer bis zu acht Stunden. Was die Swift 3 betrifft, nennt Acer ebenfalls aktuelle Intel Core, bis zu 12 (14 Zoll) bzw. bis zu 32 GByte RAM (15,6 Zoll), Festplatten mit bis zu 2 TByte und SSDs mit bis zu 512 GByte. Für Grafikleistung soll die Nvidia GeForce MX150 sorgen.

Die Acer Swift 3 bieten zudem einen Fingerabdruckscanner und eine Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung. Vor allem das optionale UHD-Display ist aber eine nette Sache, welches die sonst eher konventionellen Laptops etwas aus dem Einheitsbrei hervorstechen lässt.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Das Chromebook Spin in der 16/ 128 GB Ausführung, würde ich sofort kaufen! Tolles Ding!

    • Chromebooks sind ohne Frage interessante Geräte (wir haben auch eins im Haus als Couch Surfgerät) aber 700 Euro würde ich für ein derart eingeschränktes Gerät niemals ausgeben. Da gibt es dann wieder bessere Alternativen.

      Ich habe damals für mein Chromebook 14 (übrigens auch von Acer) 299 Euro bezahlt und dafür ein hochwertig verarbeitetes Chromebook, mit Full-HD IPS Panel, guter Tastatur (leider ohne Beleuchtung) bekommen. Da passt das Preis- Leistungsverhältnis bei einem Chromebook, aber doch nicht bei 700 Euro.

      • Hab selber ein Chromebook Plus und ich verwende es lieber als alle anderen Geräte.
        Hier gibt es auch zu wenig Konkurrenz. Samsung, ASUS, Googlegeräte usw. hier in Eurropa nicht zu haben.
        Der Markt für Chromebooks ist in USA zu stark und in Europa zu schwach. Da wird nach Paretoprinzip bedient.

      • Auf dem ersten Blick schon, bedenkt man aber dass das Gerät hier schon Android-Apps kann -kann mein Toshiba immer noch nicht, obwohl längst angekündigt- und bald auch vollwertige Linux Desktop-Programme, besteht keinerlei Einschränkung mehr. Ganz im Gegenteil, das ist mehr was man auf einem Win-Laptop -ohne dualboot etc.- bekommen kann. Hinzukommt Alu-Gehäuse, FHD+ Touch-Display mit Stift, USB-C, microSD Slot, da sind mMn 700,-€ schon sehr gut angelegt. 😉

        • Ich verstehe die Argumentation.
          Persönlich hat sich bei mir die Kombination aus iPad und Chromebook für die Couch öfter mal als unpraktisch erwiesen (bin dann doch wieder aufgestanden und an den richtigen PC) daher habe ich mir ein. Surface Pro bestellt und das iPad sowie Chromebook wird in Rente geschickt. Da bist Du aber halt auch preislich schnell Richtung 1.000 Euro unterwegs.

  2. Hell Baby says:

    ChromeOS-Geräte sind nicht nur „für den Konsum gedacht; als „Kreativer von Gedanken und Wörtern“ lpohnt sich der Wechsel auf ChromeOS möglicherweise ebenso. Trotz meiner zwanzig Jahre Erfahrung mit Linux nervt es mich, dass gängige Distros manche an einfachen Anforderungen noch immer ootb (bspw. einen Bluetooth-Laustsprecher einzubinden) scheitern.
    ChromeOS hingegen ist ein just-works-System. Daher habe ich mir vor kurzem ein Acer Chromebook 15 (die 2017er Version des hier vorgestellten Chromebooks) mit 8GB RAM und 64 GB Massenspeicher besorgt und könnte nicht zufriedener sein. Schnell in jeder Hinsicht, leicht zu transportieren, mit langer Akkulaufzeit, stabil, mit einem tollen Touch-Bildschirm, beleuchteter Tastatur, Aufladen über USB-C und bereits installiertem Google Play Store ist es für mich ein mehr als würdiger Ersatz für ein drei Jahre altes Thinkpad, das bislang als Heizung gedient hat, wo das lüfterlose Chromebook flüsterleise und kühl bleibt.

    PS Es läßt sich wunderbar Baldur’s Gate 2 EE drauf spielen.
    Wer hätte vor zwanzig Jahren gedacht, dass Baldur’s Gate auf einem containerisierten, linuxbasierten Telefon-OS, das seinerseits auf einem kommerziellen Linux läuft, gespielt werden könnte… 🙂

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