Ubuntu auf dem USB-Stick installieren

12. Oktober 2008 Kategorie: Internet, Portable Programme, Privates, geschrieben von: caschy

Marcel hat mir eine E-Mail geschickt und mich auf ein Tutorial bei TecChannel hingewiesen, in dem beschrieben wird, wie man Ubuntu auf einem USB-Stick installiert. Auch Martin hatte das Thema aufgegriffen und zwei Links geliefert. Nachdem ich mir die Tutorials so durchgelesen habe, dachte ich: das muss einfacher und schneller machbar sein. Also habe ich mal in wenigen Schritten festgehalten, was zu beachten ist. Für mich ist es ganz reizvoll – denn so kann ich meinen Asus Eee auch via USB-Stick / SD-Card dazu bringen mit Ubuntu zu laufen. Das Ganze natürlich ohne Änderungen an der Festplatte. Und nicht nur durch eine simple Live-CD bei der keine Änderungen machbar sind.

Meine Anleitung bezieht sich auf den Asus Eee – ist aber auch mit jedem anderem PC machbar. Ich habe keine Live-CD mit Ubuntu gebrannt, da ich erstens kein optisches Laufwerk am Asus Eee 100H habe und es zweitens via USB-Stick / SD-Card schneller geht.

Wir benötigen: zwei USB-Sticks oder die Kombination USB-Stick /SD-Card, ein ISO von Ubuntu und die Software unetbootin.

Unter Windows unetbootin starten, das Ubuntu-Image auswählen, dazu als Ziel den USB-Stick. Dieser fungiert nachher als Live-System.

Nun wird der Eee mit dem USB-Stick gestartet – das Ubuntu Live-System sollte starten.

Wir schließen den zweiten USB-Stick (beziehungsweise die SD-Card) an unser Gerät an und starten die Installation des “echten” Systems mit einem Doppelklick auf das entsprechende Desktop-Icon.

Die weiteren Schritte sind selbsterklärend – deswegen spare ich mir Worte und Bilder – bis zu diesem Punkt:

Hier müsst ihr zwingend beachten, dass ihr euren zuletzt angesteckten Stick auswählt. Bevor ihr schlussendlich den Vorgang beendet müsst ihr die erweiterten Einstellungen aufrufen um dem Installer zu sagen, dass ihr Grub (den Bootloader) auf dem USB-Stick  platzieren wollt. Solltet ihr das nicht tun, so kann euch später beim  Booten eures Computers der Grub Error 21 begrüßen.

Nun wird Ubuntu auf dem USB-Stick installiert.

Nach der Installation müsst ihr noch einen wichtigen Schritt vollziehen, damit ihr später auch von eurem USB-Stick booten könnt – denn obwohl der Bootloader auf eurem Stick ist, hat er doch die falschen Angaben zu eurer Bootfestplatte, da im Moment der Installation der USB-Stick einen anderen Pfad hatte als später, wenn er alleiniges Bootmedium ist.

Ihr startet das Terminal und gebt folgendes ein:

sudo gedit /media/disk/boot/grub/menu.lst

Dort ändert ihr nach der Sektion #End Default Options# die Root-Angaben auf (hd0,0) – wie ja auch im Screenshot zu sehen ist. Danach speichert ihr die menu.lst.

Nun könnt ihr in Zukunft von eurem USB-Stick ein richtiges Ubuntu starten und ganz normal damit arbeiten – inklusive aller Änderungen.



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66 Kommentare

Riko 12. Oktober 2008 um 23:24 Uhr

Perfekt! Ubuntu rockt!

Kristallregen 13. Oktober 2008 um 00:05 Uhr

Danke 🙂
Gibt es auch eine Möglichkeit dieses mit nur einem Stick zu bewerkstelligen – wie bei Fedora (Link) ?

Riko 13. Oktober 2008 um 01:14 Uhr

Hmmm, aber leider funktioniert das bei mir nicht so! Kann es vielleicht daran liegen, dass ich kein CD/DVD Drive im Rechner verbaut habe? CD-Imagedatei Ubuntu 8.04.1 LTS AMD 64 liegt hier auf Platte! Frage: Caschy, wo bekomme ich die aktuelle Ubuntu 8.10 AMD64 CD-Imagedatei runtergeladen? Ich erwische immer nur die Ubuntu 8.10 Beta 3 oder ist das die Aktuelle?

caschy 13. Oktober 2008 um 06:59 Uhr

@Riko: ich habe natürlich nur alles 32-bittig getestet. Die 8.10 Beta bekommt man hier.

Enrico 13. Oktober 2008 um 08:11 Uhr

Sehr interessante und gut geschriebe Anleitung! 🙂
(wie man sie hier eben kennt)

Wie viel Speicherplatz belegt denn das installierte System auf dem USB-Stick (Full Speed oder High-Speed?) und wie lang hat die Installation bei Dir gedauert?

Bernd 13. Oktober 2008 um 08:26 Uhr

Was spricht denn gegen die Anleitung bei ubuntuusers? Falls dort was fehlt oder falsch ist, wäre es doch sinnvoll, diese entsprechend zu ändern, damit alle was davon haben.

Volker 13. Oktober 2008 um 08:58 Uhr

Sehr gute Anleitungen zu sehr vielen verschiedenen Linux-Distributionen gibt es auf http://www.pendrivelinux.com, Ubuntu z. B. wird hier installiert: http://www.pendrivelinux.com/2.....ersistent/

caschy 13. Oktober 2008 um 09:01 Uhr

@Volker, der von dir gebrachte Link führt letztendlich auch „nur“ zu einer Live-Version auf dem USB-Stick. Hier geht es um eine „richtige“ Installation auf dem USB-Stick mit allen Änderungen, die du so vornehmen kannst =)

merowinger 13. Oktober 2008 um 09:14 Uhr

Interessant. Die Frage, wie groß der USB-Stick sinnvollerweise (minimal) sein sollte, würde mich aber auch nochmal interessieren. Und läuft Ubuntu dann problemlos auch auf verschiedenen Rechnern? Habe mit ner XP-Version auf nem USB-Medium ganz schnell Bluescreens erlebt bei geänderter Hardware…

Volker 13. Oktober 2008 um 09:39 Uhr

Es werden auf der genannten Seite auch persitente Linux-Installationen auf USB Sticks gezeigt, allerdings aktuell noch nicht für das neue Ubuntu..

Eugen 13. Oktober 2008 um 09:43 Uhr

Als Alternative empfehle ich SLAX.
Schneller, schlanker und durch die Module sehr einfach erweiterbar. Durch eine *.bat Datei installiert sich SLAX in wenigen Minuten. Durch FAT32 ist sichergestellt, dass man den Stick auch für portable Apps in Windows benutzen kann.
Besonders hilfreich ist der Stick mit Programmen wie gpedit bzw. partimage. Slax bietet aber auch standardmäßig einen Browser und Officeanwendungen.
Ich muss aber auch zugeben, dass ich enorme Probleme mit WLAN-WPA2 hatte. Musste dies händisch beheben. Dennoch für mich ein klarer Favorit.

Aufmerksam auf Slax wurde ich übrigens durch ein Kommentar von SKAot unter „USB-Stick und packe drauf

osw3000 13. Oktober 2008 um 11:12 Uhr

Ist das ganze auch mit nur einem USB-Stick möglich, indem man das Ubuntu-Live-System von einer bereits vorhandenen Ubuntu-CD startet?

caschy 13. Oktober 2008 um 12:00 Uhr

Ja, sollte aus dem Text auch erkennbar sein.

Riko 13. Oktober 2008 um 12:46 Uhr

@ caschy
Also die 64bit Versionen laufen einwandfrei. Aber einen 8GB oder höher USB Stick würde ich schon nehmen. Jetzt habe ich aber das Problem, dass Grub bei mir nicht richtig installiert wird.

Riko 13. Oktober 2008 um 16:20 Uhr

Nachtrag: Verdammt nochmal! Ich bekomme einfach nicht den Grub auf den USB Stick, habe alles schon ausprobiert. Und nun? caschy wie hast du das gemacht!?

caschy 13. Oktober 2008 um 16:20 Uhr

Ganz normal, wie oben beschrieben.

Riko 13. Oktober 2008 um 17:42 Uhr

So nun, habe ich es hin bekommen, läuft alles Perfekt, aber ein bisschen zäher als auf einer normalen HDD. Aber für eine HDD Installation kann man so was schon nehmen. Ubuntu 8.04.1 LTS und 8.10 (32/64bit) funktionieren damit einwandfrei.

Matthias 13. Oktober 2008 um 19:19 Uhr

Würde ich gerne mal ausprobieren… aber auf Probleme mit dem Bootsektor bin ich nicht scharf. Wenn man sich an deine Anweisung hält klappt es sicher?
Macht mich skeptisch, dass Riko da Probleme hatte…

Ansonsten: Reicht mein 1 GB Stick, oder muss es der 8 GB sein?

Riko 13. Oktober 2008 um 21:15 Uhr

@ Matthias! Also 1GB reichen da leider nicht, ich musste schon meinen 8GB Stick nehmen. Bei 4GB knickt Ubuntu schon bei der Installation ein und meldet nur Fehler! Das mit dem Bootsektor ist auch ein Problem, ich musste den Grub nacher zu Fuss installieren (sudo gedit /media/DEINE USB STICK PARTITION/boot/grub/menu.lst). Aber wie ich schon geschrieben habe, läuft Ubuntu auf einen USB Stick ziemlich Zäh. Für eine HDD Installation, da kann man einen Stick nehmen, läuft auch wirklich schneller ab und man muss die Setup/Live-CD nicht brennen. Aber Ubuntu auf einen USB Stick, lass es lieber!

Tim 16. Oktober 2008 um 10:51 Uhr

Also ich kann nur sagen das die hier beschriebene Variante mein klarer Favorit ist.
Ich habe bereits alle möglichen im Internet veröffentlichten Versionen probiert und es war immer mit sehr viel Handarbeit verbunden und leider in den meisten fällen nicht anwendbar.

Hier beschrieben ist der einfachste weg eine persistente, vollwertige Ubuntu Version portable zu machen.

Leider war ich im Vorfeld vermehrt auf den Hinweis gestossen, daß es mit dieser standart installations Methode nicht möglich sei auf einen USB Stick zu installieren, sonst hätte ich das wohl auch mal versucht.

Besonderer Vorteil von Caschys Lösung ist bei mir gewesen, daß mein altes Thinkpad nicht von USB booten kann. Aber jetzt wird mein Stick als HDD erkannt und kann ganz einfach in der Bootreienfolge im Bios nach vorne geschoben werden.

Für mich ist es durchaus ein klasse weg mein favorit OS immer in der Tasche zu haben und an annähernd jedem PC nutzen zu können. Und ich kann auch nicht verstehen wieso Riko davon abrät.
Das sollte doch jeder für sich selbst entscheiden.

PS: Ich habe einen 8gb Emtec USB Stick mit realen 26mb lese geschwindigkeit benutzt. Bei mir ist es nur geringfügig lamgsamer.

Chriss 18. Oktober 2008 um 18:00 Uhr

Bei mir klappt es bis zu Der Stelle wo die /media/disk/boot/grub/menu.lst editiert werden soll. Das Verzeichnis /media/disk ist leer… 🙁

Weiß jemand Rat?

Sven 21. Oktober 2008 um 11:50 Uhr

Habe das gleiche Problem. Die Menu.lst ist bei mir auch leer..

don 26. Oktober 2008 um 18:29 Uhr

Hatte das gleiche Prob wie die beiden letzten Sven u. Chriss: also die Datei menu.lst is leer!
Bin absoluter Linuxanfänger!!!!! und probierte herum bis es klappte.
Vielleicht geht mein Workaround ja auch bei Euch.
Also folgendes: wie oben beschrieben, zwei Sticks, einer leer, einer mit Live-Ubuntu drauf- Live-Ubuntu vom Stick starten, dann weiter wie oben gesagt. Nun für den Bootloader (Weiss nich mehr genau, Schritt
6 oder 7 von 7 bei der geführten Installation) nicht hd0 auswählen, sondern genau den Pfad eures Sticks, wo Ubuntu persistent drauf soll! Dann hab ich nach der bei mir erfolgreichen Installation die Live-Session einfach beendet(Kompletter Shutdown!) aber dann ohne Terminalkonsole und die beschriebene Anpassung!! (also nich sudo gedit /media/…. und so weiter) Dann den Stick mit Live-Ubuntu raus, nur noch den Stick mit der persistenten Installation drin gelassen und dann davon gebootet.
Ja nun, es kommt dann wohl vielleicht bei euch das gleiche wie bei mir: sowas mit „Grub loading…, Error 21“ oder so ähnlich. Ich habe dann >esc> oder >e> gedrückt, weiss nich nehr sogenau. Wohl egal, es gibt dann das Auswahlmenu vom „Grubloader“:
dort sind dann:
Ubuntu…8.4.0.1 oder so,
Ubuntu…8.0.4.1_recovery,
Ubuntu…8.4.0.1_memtest(oder so)
und als viertes Windows, jedenfalls dann, wenn ihr es auf eurer phys. Platte habt, denk ich mal.
Nun nochmal >e< eingeben. Jetzt müssten hoffentlich bei euch wie bei mir 3 Auswahlmöglichkeiten erscheinen, sieht dann alles so ähnlich aus wie eine Windows/DOS-Eingasbe-shell.
Die erste und auch die einzige Zeile, die ich bearbeitet hab, war root hd(x),0 (bei mir kam default eingestellt:hd2,0) Müsst ma gucken, auf den Hilfeweb-Seiten steht überall meistens hd1, war bei mir nich so, wohl egal! Auf jeden Fall den Eintrag ändern in hd0,0!!! (Das geht so: einfach mit´m Coursor nach links in derselben Zeile und aus hdx.0 hd0,0 machen! Wichtig: keine neue Zeile
anfangen!!!!!!(Geht wohl auch garnicht, glaub ich)
Dann bin ich zurück zum 2. Auswahlmenu, wo bei mir der erste Eintrag oben nun >root (hd0,0)< oder so ähnlich lautete (es war auf jedenfall der oberste und kürzeste!(Grossschreibung?)) und hab einfach b für(boot) ohne Eingabe oder doch(?) gedrückt! Bei mir ging´s, es lud und lädt immer wieder! (freu!!)
Ich war dann nach dem Laden auf der persistenten Ubuntu-Installation! Alles soweit gut? Bin gleich fertig:-)
Die geladene Installation hat dann normal sie ID und das Passwort abgefragt, hab aber nachher (wegen der Sicherheit 🙂 )trotzdem nochmal in der Terminalkonsole >sudo su< eigegeben! Achtung, es wird dann nach dem Passwort eurer Installation gefragt! (Passworteingabe war bei mir übrigens nicht sichtbar, es blinkt nur der Coursor, ohne sich
weiter von der Stelle zu bewegen, klappte aber – ich war root!) Nun bin ich schliesslich über die grafische Benutzeroberfläche zur >menu.lst< gelangt und diese war dann bei mir nun zu bearbeiten!!! (Hauptmenu, Ordner: boot/grub… oder so ähnlich und so weiter, müsst mal danach ordentlich suchen) Das war gleich alles, was ich tat!
Dann in der Datei >menu.lst< diejenigen Einträge mit hdx,0 die nicht mit ## anfangen, in hd0,0 umkommentieren – bei mir waren es, glaub ich, nur drei, die menu.lst dann speichern u.fertig! (Ach ja: das x bei hdx kann wohl bei euch 1, 2 oder höher sein) Danach lief der Stick mit seinem Grub-Loader immer problemlos bei mir hoch, also: es erschien die Menu-Anzeige im Dos-Stil mit den 3 Möglichkeiten: Ubuntu(x3 irgendwas, die erste hier zählt,jo!!!)
+ viertens die Windows-Startauswahl, sowie dem
Countdown bis zum Default-Start.
Nun, ich hoffe, es klappt vielleicht bei euch auch so.

P.S.: Man möge mir bitte meine diletantische Schreibe und meine zuvielen also´s nachsehen, es ist das erste mal, das ich so etwas verfasst habe.

rainer 26. Oktober 2008 um 21:46 Uhr

ich habe das Problem das ich zwar das Bootmenü zu sehen bekomme aber wenn ich einen Menüpunkt auswähle bekomme ich folgende Fehlermeldung: Fehler 15 Datei nicht gefunden. Ich habe schon mehrere Varianten für die Boot Partition ausprobiert, da kommt aber immer die Meldung Partition nicht vorhanden, wodurch ich darauf schließe das ich jetzt die richtige Partitionsbezeichnung habe aber die vmlinuz nicht gefunden wird. Den Namen der Datei habe ich schon geprüft. Wurde bei euch auch das System auf die zweite Partition des Sticks bzw. der Karte geschrieben?

Maverick 30. Oktober 2008 um 19:09 Uhr

hi leute…wollte gerade nach der anleitung vor gehen, doch leider listet er mir bei punkt 4 nur meine HDD’s auf aber nicht den usb-stick der dran steckt und wo ubuntu drauf soll(weder kingston data traveler noch sandisk cruzer micro) beide fat 32 formatiert…

was läuft da falsch?

Maverick 30. Oktober 2008 um 19:33 Uhr

zur ergänzung… sticks werden als wechseldatenträger erkannt und ich kann drauf zugreifen nur im installationsmenü tauchen sie nicht auf

neoger 4. November 2008 um 15:30 Uhr

Hallo Maverick,

habe das gleiche Problem. Die 4 GB SD-Karte wird im Live-System (gestartet von USB-Stick) erkannt, kann gelesen und beschrieben werden, wird aber im Installationsmenü nicht angezeigt. Wie kann man die SD-Karte auswählen als Ziel der Installation ? Hast Du inzwischen eine Lösung ?

ysamjo 15. November 2008 um 11:21 Uhr

Ich hatte auch erst das Problem, dass mein USB Stick (Corsair Voyager 4GB) nicht erkannt wird – trotz HP Tool mit Formatierung FAT32.
Nach ein wenig Ausprobieren habe ich es dennoch hinbekommen. Die Formatierung habe ich mit der Einstellung NTFS und aktivierter Komprimierung durchgeführt. Später in der Live-Version von Ubuntu muss der Stick erst ausgehängt werden. Dann funzt’s bei mir.

sun 16. November 2008 um 04:46 Uhr

Hallo,

coole Seite mit super Anleitungen!
Nachdem ich alle Anleitungen durchexerziert habe (inklusive „Grub 21 Error beheben“ und „BartPE:Windows…“, jaja, vielleicht sollte man sich erstmal alles vorher durchlesen…) bin ich nun stolzer Besitzer eines funktionierenden Ubuntu auf einer SD-Karte.

Da ich keine Internetverbindung hatte, wollte ich nach [link text]dieser1 Anleitung einen neuen Kernel installieren. Laut Synaptic hat das wohl auch funktioniert, doch leider wird der neue Kernel im GRUB nicht angezeigt.
Bei der Installation wurde auch abgefragt, ob GRUB über den Paketmanager aktualisiert werden soll oder die Liste beibehalten werden soll (und noch ein paar weitere Optionen. Sorry, habe es mir leider nicht aufgeschrieben). Nachdem ich bei meinem ersten Versuch GRUB über den Paketmanager aktualisieren lassen wollte und danach gar nichts mehr ging (irgendwas mit Disk error, glaube ich), habe ich nach erneuter Ubuntu-Installation diesmal die Option „alte Liste beibehalten“ gewählt.Leider wird jetzt aber, wie gesagt, der neue Kernel nicht angezeigt.

Sorry für die schwammigen Beschreibungen, aber weiß vielleicht jemand Rat?

sun 17. November 2008 um 05:42 Uhr

Okay, hat sich erledigt!
Ich hab den neuen Kernel von Hand in der menu.lst hinzugefuegt. Jetzt erscheint er also auch bei den Boot-Optionen und laesst sich problemlos laden!
Nur dass das nicht automatisch mit sudo update-grub passiert ist, wundert mich ein bisschen…

sashmaaan 22. November 2008 um 21:01 Uhr

Hab da en Problem, kann Kubunutu ohne Probleme benutzen, wenn ich beim booten des root dings auf (hd0,0) umschreib, aber wenn ich im Kubuntu bin, kann ich zwar dateien öffnen, wie zb die menu.lst aber ich kann sie nicht editieren… anscheinend hab ich keine zugriffsrechte.
Was mach ich falsch?!

NaiC 10. Januar 2009 um 12:56 Uhr

… muss schon sagen Kompliment zu dieser perfekten Anleitung!

Geschwindigkeit pur…

Hut ab Caschy 😉 !!

Dennis D. 21. Januar 2009 um 19:56 Uhr

Ich habe mich schon eine Weile damit beschäftigt, wie man ein Linux auf USB kriegt, ich habe einiges versucht und ausprobiert.
Also ich habe schon früher mit dem Programm Unetbootin viele verschiedene-Linuxe auf USB ausprobiert. Dieses kleine Programm ist ein Wunder, es kriegt fast jedes Live-Linux auf USB..nur da wird nur das CD-Image auf USB übertragen und genau wie bei einem Live-CD-Linux, kann man auf Live-USB-Linux die Änderungen nicht speichern. bei nächstem Start ist alles weg…

Der nächste Schritt, waren dann die fertigen Live-Linux-Distributionen, die einige Computer-Zeitschriften geboten haben…

– Computer Bild in einem Heft vom August 2008, bringt ein eigenes fertiges Linux, basiert auf Sidux, das man von der Heft-DVD einfach auf USB kopiert und dann vom USB startet..der Vorteil des CB-Linux vor dem üblichen mit Unetbotin gemachten USB-Live-Linuxen, war dass man die Änderungen, bzw. die Konfiguration die man vorgenommen hat, speichern konnte, über eine dafür geschaffene leere -rw Datei, in denen die alle Änderungen, gespeichert werden.

Und dieses CB-Linux bringt einige Sicherheits-Tools mit, Virenscanner etc..man kann damit die Windows-Partitionen untersuchen..etc

-PC Magazin bringt das selbe bzw. was ähnliches raus, in dem, glaube ich, Oktober-Heft 2008. auch ein eigenes Linux, auch auf Sidux-Basis.
Nur PCM bietet noch mehr. Also das PCMagazin-Linux(sidux) plus PartedMagic..(das Live-Partitionsprogramm), man kopiert das ganze von der PCM-DVD auf Stick und kann gleich booten und wählen zwischen PCMagazin-Linux oder PartedMagic. Dafür reicht ein 2GB-USB.
Weiterhin bietet PCM im Multi-Boot-Menu auch noch Knoppix und Debian-Lenny..Alle Boot-Dateien und alles andere für diese beide Linuxe sind auf dem Stick schon bereit. Die Images von Knoppix und Debian (also die squash-Dateien) sind aber nicht auf DVD, sondern man muss sich selber downloaden und auf Stick kopieren, falls man mehrere Linuxe gleichzeitig auf einem Multi-Boot-USB haben möchte. Für noch Debian (neben Sidux und Parted Magic) reicht es ein 4 GB Stick, für alle 4 Distributionen muss es ein 8GB-Stick sein.
Das Debian-Image ist ca. 700 MB gross, das von Knoppix 4 GB. nur beim Debian kann man die änderungen nicht speichern, gibt es keine rw-datei, beim Knoppix schon.
Wem die richtigen Installationen zu umständlich und zu anstregend sind, und wer nichts mehr als Internet will, kann ich die fertige Varianten von CB oder PC Magazin empfehlen..

-Noch eine weitere, etwas andere Möglichkeit, ein Linux auf USB zu haben, bietet das Magazin c’t in dem Heft 24 von November 2008.
Und zwar da ist beschrieben, wie man, sich sein eigenes Live-Linux bastellt, mit allen gewünschten Änderungen und Konfigurationen. Es handelt sich um PCLinuxOS, auf dessen Seite die Möglichkeit geboten wird…

Und schliesslich stieß ich zufällig auf diese Seite hier…
Und nachdem ich hier beschriebene Anleitung ausprobiert habe, muss ich sagen, das hier toppt alles, was ich bisher probiert habe !
Einfach genial, bzw. genial einfach !
Man hat einfach sein Linux auf USB, und zwar richtig wie auf einer Festplatte, man kann es beliebig ändern und konfigurieren, nachinstallieren..etc..
Ich habe gleich mehrere Linuxe ausprobiert, auf USB zu installieren. Ich habe sie fast alle problemlos auf USB gekriegt und fast alle zum Booten gebracht ! Und zwar auf einem 4GB-Stick…
Also ich habe es hingekriegt mit Ubuntu 7.04, Ubuntu 7.10, Ubuntu 8.04, Sidux, Mandriva 2009 (Gnome), Dreamlinux( mit Gnome), sowie mit Open GEU (eine eigentlich aufgemotze Ubuntu-Variante)…nur Suse 11, habe ich es nicht geschafft…
Die besten waren Mandriva und Open GEU…booten relativ schnell (obwohl mein Stick No-Name ist, billig und schon unzählige Male beschrieben) und ohne Probleme…man kann alles nachinstallieren etc… einfach Klasse.

Bei Mandriva-Installation musste ich gar nichts im menu.lst ändern…habe am ende der Installation als Boot-Partition den USB-Stick gewählt und es lief alles von alleine…

Ich habe bei meinen Experimenten zuerst vom USB-Stick installiert…danach habe ich aber nicht bei jedem Linux die Desktop-Oberfläche zu sehen bekommen…
Dann habe ich es in der virtellen Maschine gemacht…der Vorteil dabei ist, das LiveLlinux ist isoliert in der VM und nur der USB-Stick ist freigegeben, so hat man keine Angst, vielleicht aus Versehen die Installation auf die Windows-Partition, bzw. fie Festplatte zu leiten und somit das Windows zu zerstören…der Nachteil aber,…in der VM, während der Installation auf Stick, werden offenbar nicht alle nötige Hardware-Treiber installiert (weil es in der VM isoliert ist und der Linux-Installer erkennt nicht die ganze Hardware des PC)…und somit danach beim Booten vom Stick, klappt auch nicht alles.
Dann bin ich doch auf die Installation von der CD/DVD umgestiegen…und dann klappte alles. Von der DVD zu installieren ist einfach das beste..und schnellste…
Die meisten live Linux-Distributionen , bzw. die ISO-Image-Dateien sind um die 700 MB gross. wenn man sie installiert dann ist das Linux auf dem USB-Stick ca. 2 bis 3 GB gross. also es reicht völlig ein 4GB Stick für jede Distribution.
4 GB stick reicht völlig wenn man nur Surfen, Textbearbeitung und einen Video-, bzw. Musik-Player braucht, und das bringt jede Live-Linux-Distribution mit.
Es gibt auch grössere Live-Linuxe, wie Knoppix, von mehreren GB, und dafür braucht man einen 8-er GB Stick, oder auch wenn man ein 2 bis 3 GB installiertes Linux(Ubuntu) viel aufmotzen und viel Software nachinstallieren. möchte.

Und noch einige Tips für die Bearbeitung der menu.lst Datei:

1-Man muß erstmal sehen wie der USB-Stick auf dem man installiert hat, gestuft wurde, als disk, oder disk-1, oder disk-2 ?
Wenn man die Installation von einem USB-Stick macht, dann ist der Stick von dem man gebootet hat, als erster gestuft worden..Der leere USB-Stick, den man dann reinsteckt um darauf zu installieren, trägt immer eine Nummer höher..Also wenn der erste Stick von dem man gebootet hat, trägt den Namen „disk“, dann ist der zweite „disk-1“..usw..
Es kann sein daß das Linux-Dateisystem aber eine Windows-Partition bereits gemountet hat und sie als erste gestuft hat, bzw. als „disk“ dann ist der erste Stick disk-1, der zweite kann heissen disk-2,..etc..
Es kann sein daß gleich nach der Installation man überhaupt nicht sehen kann wo im Dateisystem liegt der USB-Stick(worauf man installiert hat). man macht am besten so:

– man nimmt den USB-Stick auf dem man gerade installiert hat, raus und steckt ihn wieder rein…

-man kuckt dann im Dateisystem, man öffnet den Ordner media und darein stehen die Ordner disk oder/und disk-1 usw…

-man öffnet dann jeden Ordner der darein steht, disk, oder disk-1, oder disk-2 und kuckt , in welchem steht das gerade installierte Linux-Dateisystem…

-wenn man es rausgefunden hat, dann öffnet man Terminal und tippt das kommando:
sudo gedit /media/disk/boot/grub/menu.lst , oder
sudo gedit /media/disk-1/boot/grub/menu.lst, oder
sudo gedit /media/disk-2/boot/grub/menu.lst…je nach dem, wie der USB-Stick, auf dem man installiert hat, gestuft wurde…
Dann öffnet sich die Datei menu.lst und man kann die nötigen Zeilen (hd0,0…) ändern und Änderungen speichern.
Man kann natürlich die datei menu.lst von Hand, bzw. Doppelklicken auf menu.lst im Grub-Ordner, öffnen (ich sehe hier einige haben es so getan), aber man kann die Änderungen so nicht speichern, weil keine Root-Rechte.

-und noch etwas:
Ubuntu sowie die meisten anderen Linux-Distributionen haben bei deren Installern, bereits eingebautes Partitionsprogramm (g-parted).
Wenn es doch keinen eingebauten Partitionierer im Installer gibt, es ist zu empfehlen, den Stick vorher selber zu partitionieren, mit G-Parted..das jedes Live-Linux mitbrigt, unter Anwendungen, oder unter Systemwerkzeuge..
Man wählt für die erste Partition, worauf das Linux-Dateisystem installiert werden soll, immer ext3 Dateiformat…Die zweite Partition soll eine kleine Parition swap sein, Es genügt ca. 250-300 MB (Minimum)..für die swap-Partition. Das ist so bei jedem Linux. Also;
1. Partition: ext3
2.(kleine) Partition: swap

Roderich S. 27. Januar 2009 um 19:08 Uhr

Hallo!!!
Ich war überrascht, wie simpel es sein sollte Ubuntu
bootfähig auf einen USB stick zu bekommen.Hab es probiert und das wars dann auch.Ich hab akribisch und
das x-mal alles probiert, die Anleitung und Hilfen der
Kommentare.Alles vergebens! Entweder liegt es am Stick
(traxdata 4GB) oder Ubuntu 8.10.. Nach der Installation
bleibt nach sudo gedit ……….die menu.lst leer.
Kann jeden Hinweis gebrauchen.

Dennis D. 29. Januar 2009 um 18:04 Uhr

Roderich,

nee, am stick liegt es nicht..jeder stick macht es..egal welcher marke..bei mir ist ein total ubkenannter billig-stick, den man für 5€ bekommt (4GB).

du hast wahrscheinlich nicht den richtigen stick-name im datei-system des live-ubuntu gefunden…
ist mir das gleiche passiert bei aller erstem versuch…
du muß also erstmal finden, wie in dem dateisystem deines live-ubuntu dein stick gestuft, bzw. gennant wurde, als disk, disk-1,disk-2…etc… kuck dir mal meine ausführliche anleitung in dem unterem teil meines langen beitrags, gleich über deinem beitrag..wie findest du der usb-stick mit der installierem ubuntu in dem datei-system…des live-ubuntu…
also, ich weiß nicht wovon du installiert hast, von der live DVD/CD, oder von einem anderem USB-Stick…
wie auch immer, also,…boote das live Ubuntu noch mal (von DVD oder vom USB-Stick)…danach steck den USB-Stick auf den du Ubuntu installiert hast (falls Du es bereits nicht gelöscht hast) rein und folge der anweisungen, die ich in meinem langen beitrag beschrieben habe (tips für die bearbeitung der datei menu.lst)

Fritz Walter 29. Januar 2009 um 18:24 Uhr

Diese Woche wurde UNetbootin 307 veröffentlicht.

Roderich S. 3. Februar 2009 um 16:58 Uhr

Hi Alle mit einander,

hab jetzt alles nach Anleitung hin bekommen. Bei U..8.10
ist mit der Installation auch schon das Ende erreicht.
Allerdings ist das Booten vom Stick reine „Glücksache“,
denn Notebooks 1 Jahr und älter mögen die Größen ab 1GB
nicht. Bei aktuellen Geräten kein Problem, sogar mit 16
GB erfolgreich. Leider treten weitere Probleme auf, daß
bei Fremdgeräten zB.HP nach dem Boot die Tastatur nicht erkannt wird,was wohl an fehlenden Treibern leigt. Ich vermute, daß bei der Installation nur die eigenen Treiber verwendet wurden. Da ich, wie man merkt, kein Tüftler bin, werde ich mich wohl noch gedulden müssen.
Roderich S.

Rob J. Cole 3. Februar 2009 um 22:08 Uhr

Hej @Tüftler,

da ja das Thema noch nicht ganz beendet ist und ich eben mit der Installation auf meinem ein Tag alten 16GB USB-Stick von Intenso fertig bin, sei mir eine Frage gegönnt:
Kann es an meiner „alten“ Kiste liegen, die nicht vom USB stick booten will?
Im Bios habe ich mehrere Möglichkeiten der Einstellung
z.B USB HDD
USB FDD
USB CDROM
USB 120(irgendwas)

sollte doch möglich sein vom USB stick zu booten.
Und noch ein Problem tritt auf. Meine menu.lst

hat schon ein altes grub erkannt und die einstellungen von windows, suse 9.3 mit in die menu.lst übernommen. Nun weiss ich nicht wie ich die Datei editieren soll, bzw wo ich mein (hdd 0,0) einfügen kann.

Kann mir jemand der Spezialisten helfen?

Danke Rob

Dennis D. 9. Februar 2009 um 17:46 Uhr

Roderich,…

ich kenne natürlich nicht was für einen pc oder notebook du hast, grundsätzlich aber, solte es bei jedem klappen, wenn pc/laptop nicht gerade sehr alt ist…
und ein 4GB-stick reicht erstmal für jede linux-installation

auf jedem fall, meine empfehlung:

-versuch mal mit apt-get update, vielleicht kannst du so welche fehlende treiber und anderes kriegen…
also, stelle die verbundung mit internet her, dann öffne terminal loge dich als root ein. mit dem befehl „sudo -s“…
nachdem du dich als root angemeldet hast,..dann tippst du „apt-get update“ und druckst bestättigung… so kriegt dein ubuntu automathisch das aktuellste update..
außerdem,…auf der software-seite von ubuntu, kriegt man fast alles was man braucht, programme, treiber…

-die installation von einer live-dvd, oder cd, ist besser (und auch schneller) als von einem usb-stick…da wird die hardware besser erkannt und somit die nötigen treiber geladen..ich hatte auch zuerst von einem usb-stick installiert, aber danach hatte ich auch probleme und dann habe ich doch von der dvd neuinstalliert..und es klappte viel besser…

-mit ubuntu 8.04 oder 7.10 würde vielleicht besser klappen als mit 8.10…außerdem kann ich empfehlen auch -mandriva 2009 (mit gnome)-…

Dennis D. 9. Februar 2009 um 17:48 Uhr

Rob

wenn die auswahl in deinem bios schon steht, das heißt das es also möglich ist vom usb zu booten, sonst wäre die usb-boot-möglichkeit gar nicht da im angebot …
also , stelle in deinem bios gerade so die boot-reihenfolge ein, wie du es geschrieben hast:

1.USB HDD
2.USB FDD
3.CD-ROM
4.FESTPLATTE

-falls es mit dem booten wieder nicht klappt, dann versichere dich, ob die erste partition auf deinem stick auf der das linux-dateisystem installiert ist, bootbar ist…also boote das live-ubuntu von dvd oder usb (wovon auch immer du installiert hast), dann stecke den stick worauf du ubuntu installiert hast, rein,- dann öffne das partitionsprogramm gparted, wähle den stick (ist immer als sdb, oder manchmal als sdc bezeichnet) und kucke ob bei der ersten partition ext3 „boot“ steht. damit der stick booten kann, muß also die partition bootbar sein..wenn da nix steht, klicke mit der rechten maustaste auf die partition , gehe auf „manage flags“ und klicke „boot“ ein.

was die datei menu.lst angeht, kuck dir mal meine tipps in meinem früheren langen beitrag, falls dir etwas davon helfen kann…
wenn ich richtig verstanden habe, hast du auf deiner festplatte, bereits ein multi-boot-system mit windows und suse 9 ?
normalerweise sollte im menu.lst auf deinem stick, der eintrag für dein installiertes ubuntu auf der ersten stelle sein…vor dem eintrag für windows und (wenn das stimmt vom multi-boot) suse…
also, wie hier der autor dieser anleitung, bzw. dieser seite, beschrieben hat, kuck mal oben auf das bild, das die datei menu.lst zeigt…
jedenfalls, hat der eintrag für ubuntu im menu, meistens drei zeilen; eine betrifft das normale ubuntu starten, die zweite betrifft ubuntu in recovery-mode starten und die dritte betrifft memtest… in jeder zeile wo es steht hd1,0 oder hd2,0, oder wie auch immer, tauschst du die andere zahl durch die 0 , so daß überall hd0,0 stehen soll…

fireman 15. Februar 2009 um 23:06 Uhr

bei mir steht beim start nur das er den kernel image nicht finden kann was soll ich machen?

hustler 19. Februar 2009 um 11:49 Uhr

Ich habe die ISO wie oben beschrieben mit dem unetbootin auf meinen 1GB-Stick installiert. dann versuchte ich vom USB-Stick zu booten. Ich kann zwar auswählen, dass der computer vom USB-Stick bootet, aber dann gehts nicht weiter, da kommt so ein „automatisches booten in 10..9..8..7…“, aber wenn das abgelaufen ist fängt das wieder von 10 an! was soll ich da machen???

andererseits könnte ich ja von CD-booten:

Wie brenne ich die ISO auf eine CD, damit sie bootfähig wird?
Geht das auch mit unetbootin?
Ich habe Nero Version 6!

Wie groß wird Ubuntu dann, wenn ich es auf den USB-Stick installiere?

Danke für die Hilfe
greetz hustler

caschy 19. Februar 2009 um 11:50 Uhr

@hustler:

Die Isos sind alle bootfähig. Also „REKORDER“ -> ISo brennen.

dennis d. 3. März 2009 um 17:47 Uhr

hustler

Jedes, auch ein kleines freies Programm brennt ISOs problemlos…
Und der Gigant Nero tut es sowieso…

Ganz einfach.
Öffne die ISO-Datei mit Nero und alles andere bietet sich von selber an.. Dann brauchst nur auf „Brennen“ zu klicken.

das Ubuntu, wenn es uf dem Stick installiert ist, ist so zwischen 2 und 3 GB groß, meistens so um die 2,5 GB… Dafür reicht es also ein 4GB-Stick…
Bei allen Linux-Distributionen wenn man so von der Live CD installiert, ist es ungefähr so, – da wird ein Linux installiert mit einer festen Größe von Paar GB…da ist das Grundsystem enthalten und die nötigen Programme; Textbearbeitung, ein Bilderprogramm, Video-, bzw. Musikplayer, Webbrowser, Internetverbindungsmöglickeiten (ISDN; DSL, WLAN…) usw…
Jede Linux-Distribution bringt also alles nötige mit..Fast alles was auch ein Windows XP mitbringt…
Wenn man mehr will, bzw. wenn man vorhat noch viele Programme, Treiber usw. nachzuinstallieren, dann soll man gleich ein 8GB-Stick nehmen…

Ubuntu, sowie jedes andere Linux bieten, jedes auf der eigenen Homepage, eine Riesenmenge an Software, Treibern und alles mögliche…Und es ist kinderleicht alles was man braucht aus dem Web nachzuinstallieren…

fireman

„bei mir steht beim start nur das er den kernel image nicht finden kann was soll ich machen?“

wobei passiert das ?

kann dein Live-Ubuntu das du mit unetbootin auf den USB übertragen hast, nicht booten, oder hast du schon etwa das Ubuntu auf den anderen Stick so richtig installiert hat und es bootet nicht ?

dennis d. 3. März 2009 um 17:48 Uhr

es gibt jetzt eine ubuntu-variante speziell für notebooks entwickelt.. „easy peasy“ heißt sie. wer will hiermit versuchen, kann das iso-image downloaden von: geteasypeasy.com

angryolex 13. März 2009 um 18:52 Uhr

Ich habe es mit „Easy Peasy“ ausprobiert und bin auf ein Problem gestoßen:

Wenn ich „sudo gedit /media/disk/boot/grub/menu.lst“ ausführe, gibt es unter „Default Options“ bei „Easy Peasy“ keine Spalte „Root“. Also hab ich diese Spalte einfach mal unter title gequetscht. Ach ja, stattdessen gibt es eine Spalte uuiid oder so, danach eine lange Zeichenkette aus Zahlen und Buchstaben….
Beim booten folgt nun „Error 25″… Dann nichts mehr….

Kann einer den Fehler beheben?

Dennis D. 6. April 2009 um 16:42 Uhr

Wer mehr Software, Treiber usw..möchte, kann ich empfehlen, versucht mit den beiden deutschen Linux-Distributionnen; Knoppix und Kanotix.
Im Unterschied zu den anderen Linux-Live-ISOs, die alle nur so Paar Standard-Programme mitbringen, bringen Knoppix, bzw. Kanotix viel mehr mit; jede Menge an Software, sehr viele Programme, Treiber usw… für WLAN, Blue Tooth, Drucker, Kameras, TV-Empfang und unde, alles mögliche, alles schön vorkonfiguriert.
Knoppix hatdie kleineren CD-ISOs mit rund 700 MB und die riesengroßen DVD-ISO-s von 4,2 GB, dafür braucht ,man einen Stick von 8 GB.
Man kann sie mit unentbootin auf den Stick bannen, man kann sie, glaube ich aber auch richtig installieren..
Kanotix hat einen grafischen Installer, ähnlich wie Ubuntu…mit einem eingebauten Partitionierer.
Knoppix hat es nicht, sondern um zu installieren öffnet man die Konsole logt sich mit „sudo -s“ ein und dann tippt man ein: knoppix-installer. Daraufin öffnet sich der grafische Installer und man folgt die Anweisungen…

jogibaer 15. April 2009 um 21:56 Uhr

hallo erst mal
vielen dank für diese anleitung mit der ich als linux(ubuntu)anfänger wunderbar zurechtgekommen bin.
mein stick funktioniert tadellos mit seinem neuen betriebssystem.
gruss jj

Dennis D. 17. April 2009 um 16:36 Uhr

Wem die volle Installation von Ubuntu auf den USB-Stick zu umständig ist, gibt es jetzt eine einfachere Variante.

Es gibt ein kleines Tool, heißt „Usbuntu Live Creator“.

Im Unterschied zu dem schon bekannten Tool Unetbootin, das nur das Live-Image auf den Stick kopiert, kann Usbuntu noch dazu eine persistente Datei erstellen, wo man die eigene Konfiguration und alle Änderungen speichern kann.
Der Vorteil ist, man muß den Stick nicht partitionieren und mit den Linux-Formaten ext2 oder ext3 formatieren, was bei einer vollen Installation nötig ist..
Diese persistente Datei casper-rw die erstellt wird, ist quasi eine leere Linux-Partition, gepackt als eine Datei und sie funktioniert auf jedem Stick der üblicherweise mit Windows-Format FAT32 formatiert ist…
Die Datei casper-rw ist bis zu 1,2 GB möglich, das heißt also, ein Stick von nur 2 GB ist genüg für alles..Das feste Live-Image ist also rund 700 MB groß, plus maximum 1,2 GB für die persistente Datei casper-rw um Änderungen zu speichern.
Das Toll UsbuntuL.C. macht es nur mit Ubuntu ab Version 8.10, also bei der neuesten… bei älteren 8.04, 7.10 usw..geht nicht. Natürlich geht es auch bei allen anderen Ubuntu-Varianten 8.10; ob Xubuntu, Kubuntu…und wie sie alle heißen..Hauptsache 8.10 muß es sein.

hier kann man das Tool Usbuntu Live Creator runterladen (ist auf deutsch, alles schön grafisch und einfach dargestellt):

http://www.slym.fr.nyud.net/?p=113

Frank 29. April 2009 um 17:20 Uhr

Hallo,
toll, hat auch bei mir geklappt.
Ein Verbesserungsvorschlag: Der Link auf unetbootin ist veraltet, und man zieht sich nicht die aktuelle Version.
Gruß Frank




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