Ubuntu auf dem USB-Stick installieren

12. Oktober 2008 Kategorie: Internet, Portable Programme, Privates, geschrieben von: caschy

ubuntulogo Marcel hat mir eine E-Mail geschickt und mich auf ein Tutorial bei TecChannel hingewiesen, in dem beschrieben wird, wie man Ubuntu auf einem USB-Stick installiert. Auch Martin hatte das Thema aufgegriffen und zwei Links geliefert. Nachdem ich mir die Tutorials so durchgelesen habe, dachte ich: das muss einfacher und schneller machbar sein. Also habe ich mal in wenigen Schritten festgehalten, was zu beachten ist. Für mich ist es ganz reizvoll – denn so kann ich meinen Asus Eee auch via USB-Stick / SD-Card dazu bringen mit Ubuntu zu laufen. Das Ganze natürlich ohne Änderungen an der Festplatte. Und nicht nur durch eine simple Live-CD bei der keine Änderungen machbar sind.

Meine Anleitung bezieht sich auf den Asus Eee – ist aber auch mit jedem anderem PC machbar. Ich habe keine Live-CD mit Ubuntu gebrannt, da ich erstens kein optisches Laufwerk am Asus Eee 100H habe und es zweitens via USB-Stick / SD-Card schneller geht.

Wir benötigen: zwei USB-Sticks oder die Kombination USB-Stick /SD-Card, ein ISO von Ubuntu und die Software unetbootin.

Unter Windows unetbootin starten, das Ubuntu-Image auswählen, dazu als Ziel den USB-Stick. Dieser fungiert nachher als Live-System.

2008-10-12_135427

Nun wird der Eee mit dem USB-Stick gestartet – das Ubuntu Live-System sollte starten.

ubulive1

Wir schließen den zweiten USB-Stick (beziehungsweise die SD-Card) an unser Gerät an und starten die Installation des “echten” Systems mit einem Doppelklick auf das entsprechende Desktop-Icon.

Die weiteren Schritte sind selbsterklärend – deswegen spare ich mir Worte und Bilder – bis zu diesem Punkt:

ubuntuowns

Hier müsst ihr zwingend beachten, dass ihr euren zuletzt angesteckten Stick auswählt. Bevor ihr schlussendlich den Vorgang beendet müsst ihr die erweiterten Einstellungen aufrufen um dem Installer zu sagen, dass ihr Grub (den Bootloader) auf dem USB-Stick  platzieren wollt. Solltet ihr das nicht tun, so kann euch später beim  Booten eures Computers der Grub Error 21 begrüßen.

ubuadvance

Nun wird Ubuntu auf dem USB-Stick installiert.

ubulive2

Nach der Installation müsst ihr noch einen wichtigen Schritt vollziehen, damit ihr später auch von eurem USB-Stick booten könnt – denn obwohl der Bootloader auf eurem Stick ist, hat er doch die falschen Angaben zu eurer Bootfestplatte, da im Moment der Installation der USB-Stick einen anderen Pfad hatte als später, wenn er alleiniges Bootmedium ist.

Ihr startet das Terminal und gebt folgendes ein:

sudo gedit /media/disk/boot/grub/menu.lst

ubulivegedit

Dort ändert ihr nach der Sektion #End Default Options# die Root-Angaben auf (hd0,0) – wie ja auch im Screenshot zu sehen ist. Danach speichert ihr die menu.lst.

Nun könnt ihr in Zukunft von eurem USB-Stick ein richtiges Ubuntu starten und ganz normal damit arbeiten – inklusive aller Änderungen.

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

66 Kommentare

Riko 12. Oktober 2008 um 23:24 Uhr

Perfekt! Ubuntu rockt!

Kristallregen 13. Oktober 2008 um 00:05 Uhr

Danke :)
Gibt es auch eine Möglichkeit dieses mit nur einem Stick zu bewerkstelligen – wie bei Fedora (Link) ?

Riko 13. Oktober 2008 um 01:14 Uhr

Hmmm, aber leider funktioniert das bei mir nicht so! Kann es vielleicht daran liegen, dass ich kein CD/DVD Drive im Rechner verbaut habe? CD-Imagedatei Ubuntu 8.04.1 LTS AMD 64 liegt hier auf Platte! Frage: Caschy, wo bekomme ich die aktuelle Ubuntu 8.10 AMD64 CD-Imagedatei runtergeladen? Ich erwische immer nur die Ubuntu 8.10 Beta 3 oder ist das die Aktuelle?

caschy 13. Oktober 2008 um 06:59 Uhr

@Riko: ich habe natürlich nur alles 32-bittig getestet. Die 8.10 Beta bekommt man hier.

Enrico 13. Oktober 2008 um 08:11 Uhr

Sehr interessante und gut geschriebe Anleitung! :)
(wie man sie hier eben kennt)

Wie viel Speicherplatz belegt denn das installierte System auf dem USB-Stick (Full Speed oder High-Speed?) und wie lang hat die Installation bei Dir gedauert?

Bernd (twitter ) 13. Oktober 2008 um 08:26 Uhr

Was spricht denn gegen die Anleitung bei ubuntuusers? Falls dort was fehlt oder falsch ist, wäre es doch sinnvoll, diese entsprechend zu ändern, damit alle was davon haben.

Volker 13. Oktober 2008 um 08:58 Uhr

Sehr gute Anleitungen zu sehr vielen verschiedenen Linux-Distributionen gibt es auf http://www.pendrivelinux.com, Ubuntu z. B. wird hier installiert: http://www.pendrivelinux.com/2.....ersistent/

caschy 13. Oktober 2008 um 09:01 Uhr

@Volker, der von dir gebrachte Link führt letztendlich auch “nur” zu einer Live-Version auf dem USB-Stick. Hier geht es um eine “richtige” Installation auf dem USB-Stick mit allen Änderungen, die du so vornehmen kannst =)

merowinger 13. Oktober 2008 um 09:14 Uhr

Interessant. Die Frage, wie groß der USB-Stick sinnvollerweise (minimal) sein sollte, würde mich aber auch nochmal interessieren. Und läuft Ubuntu dann problemlos auch auf verschiedenen Rechnern? Habe mit ner XP-Version auf nem USB-Medium ganz schnell Bluescreens erlebt bei geänderter Hardware…

Volker 13. Oktober 2008 um 09:39 Uhr

Es werden auf der genannten Seite auch persitente Linux-Installationen auf USB Sticks gezeigt, allerdings aktuell noch nicht für das neue Ubuntu..

Eugen 13. Oktober 2008 um 09:43 Uhr

Als Alternative empfehle ich SLAX.
Schneller, schlanker und durch die Module sehr einfach erweiterbar. Durch eine *.bat Datei installiert sich SLAX in wenigen Minuten. Durch FAT32 ist sichergestellt, dass man den Stick auch für portable Apps in Windows benutzen kann.
Besonders hilfreich ist der Stick mit Programmen wie gpedit bzw. partimage. Slax bietet aber auch standardmäßig einen Browser und Officeanwendungen.
Ich muss aber auch zugeben, dass ich enorme Probleme mit WLAN-WPA2 hatte. Musste dies händisch beheben. Dennoch für mich ein klarer Favorit.

Aufmerksam auf Slax wurde ich übrigens durch ein Kommentar von SKAot unter “USB-Stick und packe drauf

osw3000 13. Oktober 2008 um 11:12 Uhr

Ist das ganze auch mit nur einem USB-Stick möglich, indem man das Ubuntu-Live-System von einer bereits vorhandenen Ubuntu-CD startet?

caschy 13. Oktober 2008 um 12:00 Uhr

Ja, sollte aus dem Text auch erkennbar sein.

Riko 13. Oktober 2008 um 12:46 Uhr

@ caschy
Also die 64bit Versionen laufen einwandfrei. Aber einen 8GB oder höher USB Stick würde ich schon nehmen. Jetzt habe ich aber das Problem, dass Grub bei mir nicht richtig installiert wird.

Riko 13. Oktober 2008 um 16:20 Uhr

Nachtrag: Verdammt nochmal! Ich bekomme einfach nicht den Grub auf den USB Stick, habe alles schon ausprobiert. Und nun? caschy wie hast du das gemacht!?

caschy 13. Oktober 2008 um 16:20 Uhr

Ganz normal, wie oben beschrieben.

Riko 13. Oktober 2008 um 17:42 Uhr

So nun, habe ich es hin bekommen, läuft alles Perfekt, aber ein bisschen zäher als auf einer normalen HDD. Aber für eine HDD Installation kann man so was schon nehmen. Ubuntu 8.04.1 LTS und 8.10 (32/64bit) funktionieren damit einwandfrei.

Matthias 13. Oktober 2008 um 19:19 Uhr

Würde ich gerne mal ausprobieren… aber auf Probleme mit dem Bootsektor bin ich nicht scharf. Wenn man sich an deine Anweisung hält klappt es sicher?
Macht mich skeptisch, dass Riko da Probleme hatte…

Ansonsten: Reicht mein 1 GB Stick, oder muss es der 8 GB sein?

Riko 13. Oktober 2008 um 21:15 Uhr

@ Matthias! Also 1GB reichen da leider nicht, ich musste schon meinen 8GB Stick nehmen. Bei 4GB knickt Ubuntu schon bei der Installation ein und meldet nur Fehler! Das mit dem Bootsektor ist auch ein Problem, ich musste den Grub nacher zu Fuss installieren (sudo gedit /media/DEINE USB STICK PARTITION/boot/grub/menu.lst). Aber wie ich schon geschrieben habe, läuft Ubuntu auf einen USB Stick ziemlich Zäh. Für eine HDD Installation, da kann man einen Stick nehmen, läuft auch wirklich schneller ab und man muss die Setup/Live-CD nicht brennen. Aber Ubuntu auf einen USB Stick, lass es lieber!

Tim 16. Oktober 2008 um 10:51 Uhr

Also ich kann nur sagen das die hier beschriebene Variante mein klarer Favorit ist.
Ich habe bereits alle möglichen im Internet veröffentlichten Versionen probiert und es war immer mit sehr viel Handarbeit verbunden und leider in den meisten fällen nicht anwendbar.

Hier beschrieben ist der einfachste weg eine persistente, vollwertige Ubuntu Version portable zu machen.

Leider war ich im Vorfeld vermehrt auf den Hinweis gestossen, daß es mit dieser standart installations Methode nicht möglich sei auf einen USB Stick zu installieren, sonst hätte ich das wohl auch mal versucht.

Besonderer Vorteil von Caschys Lösung ist bei mir gewesen, daß mein altes Thinkpad nicht von USB booten kann. Aber jetzt wird mein Stick als HDD erkannt und kann ganz einfach in der Bootreienfolge im Bios nach vorne geschoben werden.

Für mich ist es durchaus ein klasse weg mein favorit OS immer in der Tasche zu haben und an annähernd jedem PC nutzen zu können. Und ich kann auch nicht verstehen wieso Riko davon abrät.
Das sollte doch jeder für sich selbst entscheiden.

PS: Ich habe einen 8gb Emtec USB Stick mit realen 26mb lese geschwindigkeit benutzt. Bei mir ist es nur geringfügig lamgsamer.

Chriss 18. Oktober 2008 um 18:00 Uhr

Bei mir klappt es bis zu Der Stelle wo die /media/disk/boot/grub/menu.lst editiert werden soll. Das Verzeichnis /media/disk ist leer… :(

Weiß jemand Rat?

Sven 21. Oktober 2008 um 11:50 Uhr

Habe das gleiche Problem. Die Menu.lst ist bei mir auch leer..

don 26. Oktober 2008 um 18:29 Uhr

Hatte das gleiche Prob wie die beiden letzten Sven u. Chriss: also die Datei menu.lst is leer!
Bin absoluter Linuxanfänger!!!!! und probierte herum bis es klappte.
Vielleicht geht mein Workaround ja auch bei Euch.
Also folgendes: wie oben beschrieben, zwei Sticks, einer leer, einer mit Live-Ubuntu drauf- Live-Ubuntu vom Stick starten, dann weiter wie oben gesagt. Nun für den Bootloader (Weiss nich mehr genau, Schritt
6 oder 7 von 7 bei der geführten Installation) nicht hd0 auswählen, sondern genau den Pfad eures Sticks, wo Ubuntu persistent drauf soll! Dann hab ich nach der bei mir erfolgreichen Installation die Live-Session einfach beendet(Kompletter Shutdown!) aber dann ohne Terminalkonsole und die beschriebene Anpassung!! (also nich sudo gedit /media/…. und so weiter) Dann den Stick mit Live-Ubuntu raus, nur noch den Stick mit der persistenten Installation drin gelassen und dann davon gebootet.
Ja nun, es kommt dann wohl vielleicht bei euch das gleiche wie bei mir: sowas mit “Grub loading…, Error 21″ oder so ähnlich. Ich habe dann >esc> oder >e> gedrückt, weiss nich nehr sogenau. Wohl egal, es gibt dann das Auswahlmenu vom “Grubloader”:
dort sind dann:
Ubuntu…8.4.0.1 oder so,
Ubuntu…8.0.4.1_recovery,
Ubuntu…8.4.0.1_memtest(oder so)
und als viertes Windows, jedenfalls dann, wenn ihr es auf eurer phys. Platte habt, denk ich mal.
Nun nochmal >e< eingeben. Jetzt müssten hoffentlich bei euch wie bei mir 3 Auswahlmöglichkeiten erscheinen, sieht dann alles so ähnlich aus wie eine Windows/DOS-Eingasbe-shell.
Die erste und auch die einzige Zeile, die ich bearbeitet hab, war root hd(x),0 (bei mir kam default eingestellt:hd2,0) Müsst ma gucken, auf den Hilfeweb-Seiten steht überall meistens hd1, war bei mir nich so, wohl egal! Auf jeden Fall den Eintrag ändern in hd0,0!!! (Das geht so: einfach mit´m Coursor nach links in derselben Zeile und aus hdx.0 hd0,0 machen! Wichtig: keine neue Zeile
anfangen!!!!!!(Geht wohl auch garnicht, glaub ich)
Dann bin ich zurück zum 2. Auswahlmenu, wo bei mir der erste Eintrag oben nun >root (hd0,0)< oder so ähnlich lautete (es war auf jedenfall der oberste und kürzeste!(Grossschreibung?)) und hab einfach b für(boot) ohne Eingabe oder doch(?) gedrückt! Bei mir ging´s, es lud und lädt immer wieder! (freu!!)
Ich war dann nach dem Laden auf der persistenten Ubuntu-Installation! Alles soweit gut? Bin gleich fertig:-)
Die geladene Installation hat dann normal sie ID und das Passwort abgefragt, hab aber nachher (wegen der Sicherheit :-) )trotzdem nochmal in der Terminalkonsole >sudo su< eigegeben! Achtung, es wird dann nach dem Passwort eurer Installation gefragt! (Passworteingabe war bei mir übrigens nicht sichtbar, es blinkt nur der Coursor, ohne sich
weiter von der Stelle zu bewegen, klappte aber – ich war root!) Nun bin ich schliesslich über die grafische Benutzeroberfläche zur >menu.lst< gelangt und diese war dann bei mir nun zu bearbeiten!!! (Hauptmenu, Ordner: boot/grub… oder so ähnlich und so weiter, müsst mal danach ordentlich suchen) Das war gleich alles, was ich tat!
Dann in der Datei >menu.lst< diejenigen Einträge mit hdx,0 die nicht mit ## anfangen, in hd0,0 umkommentieren – bei mir waren es, glaub ich, nur drei, die menu.lst dann speichern u.fertig! (Ach ja: das x bei hdx kann wohl bei euch 1, 2 oder höher sein) Danach lief der Stick mit seinem Grub-Loader immer problemlos bei mir hoch, also: es erschien die Menu-Anzeige im Dos-Stil mit den 3 Möglichkeiten: Ubuntu(x3 irgendwas, die erste hier zählt,jo!!!)
+ viertens die Windows-Startauswahl, sowie dem
Countdown bis zum Default-Start.
Nun, ich hoffe, es klappt vielleicht bei euch auch so.

P.S.: Man möge mir bitte meine diletantische Schreibe und meine zuvielen also´s nachsehen, es ist das erste mal, das ich so etwas verfasst habe.

rainer 26. Oktober 2008 um 21:46 Uhr

ich habe das Problem das ich zwar das Bootmenü zu sehen bekomme aber wenn ich einen Menüpunkt auswähle bekomme ich folgende Fehlermeldung: Fehler 15 Datei nicht gefunden. Ich habe schon mehrere Varianten für die Boot Partition ausprobiert, da kommt aber immer die Meldung Partition nicht vorhanden, wodurch ich darauf schließe das ich jetzt die richtige Partitionsbezeichnung habe aber die vmlinuz nicht gefunden wird. Den Namen der Datei habe ich schon geprüft. Wurde bei euch auch das System auf die zweite Partition des Sticks bzw. der Karte geschrieben?

Maverick 30. Oktober 2008 um 19:09 Uhr

hi leute…wollte gerade nach der anleitung vor gehen, doch leider listet er mir bei punkt 4 nur meine HDD’s auf aber nicht den usb-stick der dran steckt und wo ubuntu drauf soll(weder kingston data traveler noch sandisk cruzer micro) beide fat 32 formatiert…

was läuft da falsch?

Maverick 30. Oktober 2008 um 19:33 Uhr

zur ergänzung… sticks werden als wechseldatenträger erkannt und ich kann drauf zugreifen nur im installationsmenü tauchen sie nicht auf

neoger 4. November 2008 um 15:30 Uhr

Hallo Maverick,

habe das gleiche Problem. Die 4 GB SD-Karte wird im Live-System (gestartet von USB-Stick) erkannt, kann gelesen und beschrieben werden, wird aber im Installationsmenü nicht angezeigt. Wie kann man die SD-Karte auswählen als Ziel der Installation ? Hast Du inzwischen eine Lösung ?

ysamjo 15. November 2008 um 11:21 Uhr

Ich hatte auch erst das Problem, dass mein USB Stick (Corsair Voyager 4GB) nicht erkannt wird – trotz HP Tool mit Formatierung FAT32.
Nach ein wenig Ausprobieren habe ich es dennoch hinbekommen. Die Formatierung habe ich mit der Einstellung NTFS und aktivierter Komprimierung durchgeführt. Später in der Live-Version von Ubuntu muss der Stick erst ausgehängt werden. Dann funzt’s bei mir.

sun 16. November 2008 um 04:46 Uhr

Hallo,

coole Seite mit super Anleitungen!
Nachdem ich alle Anleitungen durchexerziert habe (inklusive “Grub 21 Error beheben” und “BartPE:Windows…”, jaja, vielleicht sollte man sich erstmal alles vorher durchlesen…) bin ich nun stolzer Besitzer eines funktionierenden Ubuntu auf einer SD-Karte.

Da ich keine Internetverbindung hatte, wollte ich nach [link text]dieser1 Anleitung einen neuen Kernel installieren. Laut Synaptic hat das wohl auch funktioniert, doch leider wird der neue Kernel im GRUB nicht angezeigt.
Bei der Installation wurde auch abgefragt, ob GRUB über den Paketmanager aktualisiert werden soll oder die Liste beibehalten werden soll (und noch ein paar weitere Optionen. Sorry, habe es mir leider nicht aufgeschrieben). Nachdem ich bei meinem ersten Versuch GRUB über den Paketmanager aktualisieren lassen wollte und danach gar nichts mehr ging (irgendwas mit Disk error, glaube ich), habe ich nach erneuter Ubuntu-Installation diesmal die Option “alte Liste beibehalten” gewählt.Leider wird jetzt aber, wie gesagt, der neue Kernel nicht angezeigt.

Sorry für die schwammigen Beschreibungen, aber weiß vielleicht jemand Rat?

sun 17. November 2008 um 05:42 Uhr

Okay, hat sich erledigt!
Ich hab den neuen Kernel von Hand in der menu.lst hinzugefuegt. Jetzt erscheint er also auch bei den Boot-Optionen und laesst sich problemlos laden!
Nur dass das nicht automatisch mit sudo update-grub passiert ist, wundert mich ein bisschen…



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