Google Fotos 3.6 bereitet auf Haustiererkennung und Kurzvideos vor, Lens nur für Pixel-Smartphones?

28. September 2017 Kategorie: Android, Google, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Es gibt eine neue Version von Google Fotos für Android. Diese trägt Versionsnummer 3.6 und gibt wieder Auskunft über kommende Dinge. für den Nutzer direkt sichtbare Änderungen gibt es wieder einmal keine. Ein Blick in die Tiefen der App verrät aber Funktionen, die Google bereits vorbereitet. Eine schlechte Nachricht gibt es aber wohl für die Lens-Funktion. Denn es macht nun ganz den Anschein als würde diese Funktion erst einmal exklusiv für Pixel-Smartphones als Preview kommen.

Ob dies bedeutet, dass nur die neuen Pixel 2 die Lens-Funktion erhalten oder alle Pixel-Geräte von Google, ist unklar. Allerdings ist auch unklar, ob es überhaupt eine Exklusivität geben wird, wenngleich dies alles andere als unwahrscheinlich ist.

Gute Nachrichten gibt es für Haustierbesitzer, sofern diese einen Hund oder eine Katze haben. Googles Gesichtserkennung wird wohl auch auf die Haustiere angewendet. Das ist jetzt schon über die Suche möglich, künftig werden Bilder von Tieren aber so gruppiert, wie es mit Personen der Fall ist. Hier wird spannend zu beobachten sein, wie exakt die Funktion arbeiten wird, ein Tier mit Fell ist ja doch noch einmal etwas anderes als ein menschliches Gesicht.

Die dritte Vorbereitung betrifft „Motion“, dabei geht es um kurze Videos, die aus Bildern entstehen. So richtig klärt die App aber noch nicht auf, um was es sich handelt, insgesamt klingt es aber sehr nach einer Funktion, die bei Apple beispielsweise unter „Live Photos“ bekannt ist. Statt eines Bildes wird ein kurzer Videomoment aufgenommen, den Bildern so quasi Leben eingehaucht.

In Google Fotos wird es auch eine Stabilisierung der kurzen Videos geben, außerdem lassen sie sich als Video oder Bild (ohne Animation) exportieren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Google mindestens zur Lens-Funktion etwas am 4. Oktober erzählen wird, wenn die neuen Pixel-Smartphones offiziell vorgestellt werden.


Über den Autor: Sascha Ostermaier

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