MusicPal – drahtlose Musik

23. Juli 2008 Kategorie: Hardware, Internet, Privates, geschrieben von: caschy

Ich bin Freund der vernetzten Wohnung. Ich habe in meiner Hütte über zwei Etagen Gigabit-LAN bis in den Keller und im Obergeschoss fliegen mir Musik, Filme und Fotos nur via WLAN um die Ohren. Mein Hauptrechner dient dabei als Schaltzentrale, auf dem der TVersity Media Server läuft.

Ein Router regelt den ganzen Spass dabei auf zwei zusätzlichen Notebooks und drei Streaming-Clienten. An zwei Fernsehgeräten habe ich jeweils einen D-Link DSM 320 hängen – zusätzlich steht im Schlafzimmer für meine Hörspiele ein Netgear MP-101. Bis heute.

Ich war auf der Suche nach einem Gerät, welches ich auch benutzen konnte, ohne dass mein Hauptrechner läuft. Ein einfaches Internetradio sollte es sein – mit der Fähigkeit, auch auf einem Mediaserver zugreifen zu können. Es sollte klein sein, damit ich nicht zuviel Krempel rumstehen habe.

Der alte Netgear MP-101 benötigte extra Lautsprecher – ich wollte interne und die Möglichkeit, etwas dickeres anzuschließen. Ausserdem musste ich beachten, dass das Gerät auch von meiner Freundin bedient wird – also durfte es nicht zu freakig sein.

Lange hatte ich also gesucht und hatte einen Favoriten im Hinterkopf. Nach der Wahl zum Technikblog 2008 musste ich nicht lange nachdenken und habe zugeschlagen. Meine Wahl fiel dabei auf den MusicPal von Freecom.

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Ich hab den Hobel jetzt einige Stunden in Benutzung und bin begeistert. Ich kann sogar via Weboberfläche auf den MusicPal zugreifen und diesen konfigurieren. Hier einmal für den interessierten Benutzer einige Screenshots der Weboberfläche:

Was kann ich also jetzt damit machen? Über 5000 Radiosender hören, alles von Shoutcast.com abgreifen, mir das Wetter anzeigen lassen, RSS-Feeds im Ticker anzeigen, mich wecken lassen, auf meinen TVersity-Server zugreifen und sogar Nachrichten diverser Newsportale anzeigen.

Was mir noch wichtig war, waren die Anschlüsse – ich kann den Freecom MusicPal mit in meinen Partykeller nehmen, ihn an mein Netzwerk anklemmen und zudem an meinen dicken Verstärker inklusive Boxen. Vorbei die Zeiten, in denen ich jedes Mal mein Notebook mit in den Keller tragen musste.

Falls jemanden meine Beschreibungen nicht reichen – die nackten Features lesen sich so:

  • 240 MHz Marvel Orion Prozessor, 32 MB DRAM-Speicher,
  • 20 Bit-D/A-Wandler, unterstützte Bit-Tiefe: 8 Bit, 16 Bit Stereo oder Mono
  • Netzwerkschnittstellen: 802.11b/g, RJ45 (Ethernet)
  • WLAN Netzwerksicherheit: WEP, WPA, WPA2
  • Audioschnittstellen: Composite, Line-out (stereo)
  • Stromversorgung: 5 V externer Stromadapter (im Lieferumfang enthalten)
  • Lautsprecher: 3 W Mono Full-Range-Lautsprecher mit linearem Magnetantrieb
  • Abmessungen: 26,5 x 11,5 x 8 cm
  • Gewicht: 600 Gramm
  • Unterstützte Audioformate: MP3 (CBR/VBR bis zu 320 kBit/s), WAV (LPCM)
  • Unterstützte Dienste und Protokolle: UPnP, DLNA 1.5, HTML (Web GUI), DHCP, fixed IP, WLAN, Live RSS/Blog, Feeds auf dem Display, Podcast (MP3/WAV), ID3 (V1.0 / V2.0), M3U, PLS
  • Internetradio Dienste: vTuner, Shoutcast
  • LCD-Display 128 x 64 Pixel
  • Firmware (basiert auf Linux Kernel 2.6), upgradefähig,
  • Systemanforderungen Internetradio Router WLAN 802.11b/g oder LAN 10/100 RJ45 Ethernet-Anschluss
  • Systemforderungen MP3-Streaming: PC: Windows XP oder Vista mit MediaPlayer 11, Mac: Mac OS X 10.3 oder höher, UPnP-Software
  • NAS-Gerät: UPnP-kompatible Hardware (UPnP-Server)
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Das Gerät kostet knapp hundert Euro – und die haben sich definitiv für mich gelohnt. Jetzt fliegt der alte Netgear MP-101 raus. Mal sehen, wie ich den noch einsetzen kann. Extrem witzig finde ich ja, das Jörg aus meiner Blogroll sich auch für dieses Gerät entschieden hat.

Falls wer noch Fragen zum MusicPal hat – immer rein damit in die Kommentare =)


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Über den Autor: caschy

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