Zuckerberg entwirft Alexa-ähnlichen Assistenten mit bekanntem Namen

artikel_facebookHelles Köpfchen mit eigenem Unternehmen und randvollem Konto entwirft Computer-Assistent namens Jarvis, welcher ihm bei allen technischen Belangen unter die Arme greifen soll. Story erkannt? Genau! Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat ein neues Hobby. Er hat in den letzten Monaten an einem eigenen persönlichen Assistenten im Stile von Amazons Alexa gewerkelt, der ihm dabei helfen soll, auf Kommando das Licht zu regulieren, die Heim-Überwachung zu übernehmen oder ihm einfach morgens zum Wetter passende Kleidung empfiehlt. Und anscheinend hat der gute Mann auch ganz gute Fortschritte machen können, wenn man seinen Ausführungen glauben schenken darf.

Und da er wirklich von Grund auf beginnen wollte, habe er nicht auf vorgefertigte Skills oder Programme gesetzt, sondern direkt alles mit Python, PHP und Objective-C selbst zusammen programmiert. Ebenso habe er angeblich Sprach- und Gesichtserkennung implementieren können. Weiterhin war es ihm wohl möglich, smarte Geräte und Software, die nicht unbedingt von Haus aus miteinander kommunizieren mag, genau dazu zu bewegen. Dazu zählen:

  • Sonos
  • Spotify
  • Samsung Smart TV
  • Crestron Smart Home und Beleuchtungs-System
  • Nest Kamera
  • und weitere

Außerdem soll es Jarvis möglich sein, natürliche Spracheingaben zu erkennen, also Sätze wie „Wohin könnte ich morgen Essen gehen?“ oder „Warum führt der Ostermaier meine Super Mario Run-Freundesliste so deutlich an?“ und in entsprechende Kommandos oder Such-Eingaben umzuwandeln. Wenn Zuckerbergs Frau Priscilla eine Frage stellt, soll Jarvis dort auch auf ihre persönlichen Interessen usw. zurückgreifen können und eben nicht auf die von Mark. Interessant ist, dass Jarvis die persönlichen Musik-Geschmäcker seiner Nutzer erlernen und verarbeiten kann. Mit dem Satz „Spiele etwas Entspannendes“ soll tatsächlich entsprechende Musik abgespielt werden. Mit einem eigenen Bot für den Facebook Messenger kann Zuckerberg dann auch ohne seine Stimme einzusetzen, Kommandos an das System richten.

Am Ende weiß er zu berichten, dass alles einfacher war, als es ihm noch am Anfang erschien und er sich vorstellen könnte, dass hiermit der Grundstein für eine neues Facebook-Produkt gelegt sein könnte. Denkbar wäre es zumindest, ambitionierter Typ 😉

(via Techcrunch)

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Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

16 Kommentare

  1. Er nennt es KI, nicht Assistent. Die Presse die dort war verglich es aber stark mit Alexa.

  2. Das war ja sein Ziel für 2016. Also ist er wohl schon etwas länger als ein paar monate dabei. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/facebook-mark-zuckerberg-setzt-sich-ziel-fuer-2016-a-1070357.html

  3. Ich muß bei all dem Automatisierungswahn und Computer nehmen uns Arbeit immer mehr ab irgendwie an Wall-E denken. Ich finde es bedenklich, wenn man es nicht mehr schafft selber zu suchen. Selber zu suchen entschleunigt ungemein,

  4. Sobald so ein System ordentlich in der Lage ist meine fhem Installation zu steuern schlage ich zu. Diesen ganz Such Mist brauche ich auch nicht.

  5. Klingt auf jeden Fall interessant. Mal sehen was da noch so kommt 🙂

  6. Mit Siri und HomeBridge geht das mit FHEM schon gut

  7. Warum so eine Clickbait-Überschrift anstatt direkt den Namen der K.I. zu nennen?

  8. Besonders cool fand ich ja auch seine Suche nach der Stimme für Jarvis und das Ergebnis (Robert Downey Jr. – der es aber nur machen wollte, wenn Paul Bettany [Stimme von JARVIS aus Iron Man] dafür bezahlt wird und dieser das Geld an eine Organisation spendet, die von Benedict Cumberbatch ausgesucht wird).

  9. Das ständige Gelaber einer künstlichen Assistentin oder eines Assistenten nervt eventuell irgendwann ganz plötzlich, ganz tierisch. Oder man bekommt Entzugserscheinungen, wenn man mal nicht diese Stimme hört. Aber naja, wer weiss welche Stimmen bei manchen Leuten besser ständig übertönt werden sollten. 😉

  10. Wolfgang Denda says:

    Assistenten nerven mich nur, weil sie stets mehr vom immergleichen liefern, und sie machen blöd, weil nur stetes Training den Muskel Gehirn am Leben erhält. Außerdem bekommt man nur so ein Gefühl für nötigen Aufwand.

    Dagegen, bei Sachen, die ich nicht mehr selber erledigen *kann* (nehmen wir mal das Papier-Karten lesen während der Autofahrt, mitten im Stadtverkehr), ist ein Assistent in Form eines Navis am Armaturenbrett tatsächlich sinnvoll.

  11. @Christian,
    bei Alexa und Fhem arbeitet man dran:
    https://forum.fhem.de/index.php/topic,60452.0/
    Etwas holprig die Installation, aber wenn es klappt, hört sich das gut an. Alexa, Licht einschalten, Rolladen auf 50 % und bald: Alexa, frage Fhem nach der Temperatur im Bad
    Ich habe damals einen Demo-Skill für die Anzahl der Youtube-Abonnenten und Seitenaufrufe gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=O2LG9OLQwjw
    Also dran bleiben, kommt alles.

  12. Ich kenne „Jarvis“ eigentlich nur als Nachnamen von Jeff Jarvis. Hat es damit noch eine andere Bewandnis?

  13. @ Andreas: es handelt sich um die KI (J.A.R.V.I.S) aus der Marvel Reihe IRON MAN.

  14. Also bei so einem vollen Konto hätte ich auch genug Zeit um mich um sowas in meiner Freizeit zu kümmern. ^^

  15. Siri und Konsorten = alberne Spielerei für Kinder.

  16. Ich hoffe hier finden behinderte Menschen in irgendeiner sinnvollen form hilfe und es bleibt nicht nur Spielerei. Sprich es müssen dinge wie Herd an aus , Heizung an aus , Licht an aus , Tür auf zu , Aussenkamera, NOTRUF etc. pp funktionieren, oder auch so dinge wie Senderwechsel am Radio und Laut leise, aber auch Podcast an aus und co – alles andere hilft Blinden und Körperbehinderten doch nicht und ist total nutzlos.