ZTE Axon 11 5G: Neues Mittelklasse-Smartphone mit dem Qualcomm Snapdragon 765G

ZTE hat heute das neue Smartphone Axon 11 5G vorgestellt. Es handelt sich hier um ein Mittelklasse-Smartphone mit dem Qualcomm Snapdragon 765G als SoC. Wie ihr schon erkennt, ist das namensgebende 5G mit an Bord. Und ja, auch LTE Band 20 wird unterstützt, sodass das zunächst nur für Asien vorgestellte Gerät auch als Import interessant sein könnte. Eventuell naht aber ja auch der Launch in Europa.

Auf den Bildern sieht das ZTE Axon 11 5G sehr schick aus, nutzt aber für das Display einen kleinen Notch und die Ränder fallen an den Seiten ab – dieses Curved-Design ist nicht so ganz mein Fall. Als Highlight hebt der Hersteller auch die Quad-Hauptkamera hervor, welche  mit 64 (Weitwinkel f/1.89) + 8 (Ultra-Weitwinkel f/2.2) + 2 (Tiefensensor f/2.4) + 2 (Makro f/2.4) Megapixeln operiert. Die Frontkamera ist da etwas gewöhnlicher und nutzt 20 Megapixel bei einer Blende von f/2.0.

Ab Werk ist beim ZTE Axon 11 5G bereits Android 10 mit dem Überzug MiFavor 10 vorinstalliert. In den Handel kommt das ZTE Axon 11 5G in der Farbe Schwarz und misst 159,2 x 73,4 x 7,9 mm bei einem Gewicht von 168 Gramm. Das Display? Ihr bekommt hier einen AMOLED-Bildschirm mit 6,47 Zoll im Format 19,5:9 bei einer Auflösung von FHD+ (2.340 x 1.080 Pixeln). Es handelt sich hier offenbar um ein 60-Hz-Display.

Der Akku des ZTE Axon 11 fasst 4.000 mAh und lässt sich via 18-Watt-Schnellaufladung wieder flott machen. Der Speicherplatz ist zudem via microSD erweiterbar. Als weitere Merkmale sind noch Bluetooth 5.1, NFC, Hi-Res Audio und ein Fingerabdruckscanner direkt im Display zu nennen. Zudem unterstützt das Smartphone DTS:X, auch wenn das in meinen Augen bei einem mobilen Endgerät eher witzlos ist.

Kosten soll das ZTE Axon 11 mit 6 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz in China umgerechnet etwa 355 Euro. Wer 8 GByte plus 128 GByte wünscht, soll ca. 395 Euro zahlen. Schließlich könnt ihr noch auf 8 GByte RAM und 256 GByte Kapazität erhöhen. Dann fallen umgerechnet ca. 447 Euro an.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. chilibrenntzweimal says:

    Ich finde es schade, dass primär die chinesischen Hersteller den 5G Markt bedienen, sogar mit Mittelklasse Geräten, während die großen Hersteller ihre Mittelklasse primär nur mit LTE ausstatten.
    Ist klar, in Deutschland wird es noch Jahre dauern, bis man ein akzeptables 5G Netz hat, aber die Etablierung von 5G fängt ja auch über die Menge an Endgeräten irgendwo an.
    Just my thoughts.

  2. Das G steht für gaming, nicht für 5G 😉

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