Was macht eigentlich die Zeitumstellung? Viele Menschen haben sich für diese ausgesprochen und die ganze Geschichte kam bei der EU-Kommission auf den Tisch. Die Europäische Kommission schlug die Abschaffung der Zeitumstellung 2019 vor und dann wurde es bis heute etwas ruhiger. Nun hat der Verkehrsausschuss des EU-Parlaments der Abschaffung zugestimmt, allerdings erst ab 2021. Etwas schräg dabei: Wenn EU-Parlament und und der Rat (bestehend aus den Mitgliedsstaaten) schlussendlich abnicken, dann kann jedes EU-Land für sich entscheiden, welcher Zeitzone es angehören möchte.
Bedeutet: Der Verkehrsausschuss schlägt vor, dass die Zeitumstellung am letzten Sonntag im März 2021 die letzte für die EU-Länder sein sollte, die beschließen, ihre Sommerzeit dauerhaft einzuhalten. Mitgliedstaaten, die es vorziehen, ihre Standardzeit, auch bekannt als „Winterzeit“, beizubehalten, können die Uhren am letzten Sonntag im Oktober 2021 zum letzten Mal umstellen. Könnte natürlich einen Flickenteppich in Sachen Zeit bedeuten – aber die Europaabgeordneten des Verkehrsausschusses fordern auch, dass die EU-Länder sich gemeinsam gut abstimmen, sodass sichergestellt ist, dass das das Funktionieren des Binnenmarktes nicht beeinträchtigt wird.