YouTube unterscheidet nun deutlich zwischen fiktiver und echter Gewalt in Videos

Bislang hat die Videoplattform YouTube keinen Unterschied zwischen echter und fiktiver Gewalt gemacht, wie sie beispielsweise in Videospielen immer wieder mal Anwendung findet. Das endet bei zahlreichen hochgeladenen Videos darin, dass sie einer Altersbeschränkung unterliegen und eine Monetarisierung in dem Fall nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr angeboten wird. Die Community hat sich diesbezüglich schon sehr oft an YouTube gewandt und um eine Anpassung der Richtlinien gebeten. Nun hat das Team reagiert und verkündet, dass Videos mit fiktiver Gewalt zukünftig genauso behandelt werden, wie die Gewalt in Filmen. Somit entgehen entsprechende Videos unter Umständen einer Altersbeschränkung, Videos mit echter Gewalt würden aber natürlich weiterhin von YouTube mit einer anderen Härte überprüft und behandelt.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Wichtig für die Letsplay Gesellschaft… Für Coppa wo der Algorythmus selbst „Gewaltspiele“ für Kinder einstufen kann wirds aber nix ändern

  2. Echte Gewalt, weiße machen was gegen xy, fiktiv xy macht was gegen weiße, oder wie muss ich mir das vorstellen? 😀

  3. Marc Albrecht says:

    Das heißt, dass gezeichnete Brustwarzen einen Zensurbalken erhalten müssen, zerfetzte oder explodierende Kinder in hochauflösender „Game-Engine“-Qualität aber ohne Altersbeschränkung – weil generell „cool“ – zulässig sind, richtig? Gewalt, Töten, Foltern … alles ist willkommen (vor allem zum Geldverdienen), solange, bitte, keine sekundären Geschlechtsmerkmale erkennbar sind.

    Gut, dass ich meine paar hundert Videos bei Youtube entfernt habe. Diesen Ami-Läden sollte man nicht auch noch Content liefern.

    (P.S.) Nein, ich brauche kein Youtube, um Brustwarzen zu sehen. Mir geht’s hier wirklich nur um die zweierlei Maß, mit denen diesen Sch….-Ami-Konzerne die Informationsgesellschaft maßgeblichen formen. Es widert mich einfach nur an.

    Marc Albrecht

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