YouTube will nun stärker gegen Fake News auf der Video-Plattform vorgehen. Ähnlich wie Facebook führt man nun eine Art Fact Check ein. Wenn jemand nach einem Thema sucht, das aktuell gerade in die Schlagzeilen geraten ist und durch viele Falschinformationen auffällt, dann blendet YouTube in einem speziellen Panel zusätzliche Informationen ein, um möglichen Halbwahrheiten und irreführenden Angaben vorzubeugen.
Das Informations-Panel soll aufploppen, wenn ein Nutzer eben nach einem kontroversen Thema sucht, zu dem bekanntermaßen Fake News kursieren. Das wird niemanden daran hindern trotzdem Videos mit Fake News aufzurufen, aber ermöglicht es, sich vielseitiger zu informieren. Ein Beispiel seht ihr gleich auf dem folgenden Screenshot.
Da suchte jemand nach dem Thema „Virus in Paracetamol“ und erhielt eben dann einen Hinweis, dass dazu Falschmeldungen verbreitet werden. Ihr seht auch, dass YouTube dann Quellen angibt, welche die Meldungen überprüft haben. In einigen Fällen, etwa bei Verschwörungstheorien, soll auch ein Link zu Wikipedia erscheinen. YouTube handhabt es also ähnlich wie Facebook und greift zum Teil wohl auch auf die gleichen Quellen / Dienstleister für seinen Fact Check zurück.
Aktuell rollt YouTube seinen neuen Fact Check aber wohl noch nicht international aus. Einige Nutzer aus Indien berichten, dass das Feature für sie bereits scharf geschaltet sei. Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis man damit weltweit an den Start geht.
