YouTube soll noch familienfreundlicher werden

Google stellt mit YouTube die größte Video-Plattform im Netz, die auch von vielen jüngeren Anwendern genutzt wird. Bei der Suche nach Inhalten stößt man jedoch nicht immer auf die passenden Videos. Nun gab Google im YouTube-Blog bekannt, dass man seine Anstrengungen zum Schutz von Familien und vor allem Kindern auf seinen Plattformen YouTube und YouTube Kids in Zukunft verschärfen wird. Es wird ein Maßnahmenplan mit insgesamt fünf verschiedenen Punkten erwähnt, der bei der Umsetzung der gesteckten Ziele helfen soll.

Diese fünf Punkte umfassen unter anderem eine strengere Anwendung der Community Guidelines und deren Durchsetzung durch technologische Hilfsmittel. Neben strengeren Altersbegrenzungen wird zum Beispiel auch Machine Learning bei der Auffindung von Guideline-Verletzungen zum Einsatz kommen. Weiterhin wird man Werbung von unpassenden Videos entfernen, die Familien ansprechen sollen.

Auch in den Kommentaren wird es zukünftig strengere Regularien geben. Ab sofort werden konsequent unpassende Meinungen gelöscht, vor allem, wenn es um Videos geht, in denen Minderheiten eine Rolle spielen. Produzenten von Videos für die Plattform YouTube Kids wird außerdem demnächst ein Guide an die Hand gegeben, wie man familienfreundliche Inhalte erstellt. Zu guter Letzt wird Google enger mit noch mehr Experten kooperieren, um die Inhalte besser nach Altersgruppen zu kategorisieren und somit noch gezielter Videos anbieten zu können.

Der Plan klingt erstmal gut! Die Frage ist nur, ob die oben genannten Punkte auch zeitnah und entsprechend konsequent durchgesetzt werden. Bei der Masse an Videos wird genau das sicherlich noch eine ganze Weile dauern.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

6 Kommentare

  1. nach elsagate durchaus angebracht

  2. Hoffe mal endlich auf einen YouTube Red start!

  3. Der Plan klingt gut? bitte was?
    Das ist Zensur in Reinform. Alles was nicht genehm ist und der Agenda dieses Konzerns widerspricht wird gelöscht.
    Und dieser Konzern arbeitet nun mal eng mit Regierungen zusammen um nicht komplett gesperrt zu werden oder mit Steuern mehr belastet. Ergo wird so gehandelt wie es Regierungen wünschen, und das gelöscht was Regierungen nicht sehen wollen. Von Chaves über Putin und Erdogan bis hin zu Maas und seinen Linksradikalen Fußtruppen.
    Vor gar nicht all zulanger Zeit haben wir hier noch über China und die Zensur dort gelacht, nein wie können die Menschen das dort nur hinnehmen und sich so bevormunden lassen? warum rebellieren sie nicht? was können wir tun um ihnen zu helfen frei ihre Meinung zu äußern?

    Heute ist es hier nicht anders, wer richtiges Internet sehen will muss auf die Zwiebel ausweichen. Schönes neues 1984.

  4. Da hat der Raphael nicht ganz unrecht. Zwar ist es noch nicht ganz so weit, aber yt bewegt sich in letzter Zeit schon auffällig in diese Richtung.

    „Ab sofort werden konsequent unpassende Meinungen gelöscht“

    Und mit „unpassend“ ist was genau gemeint bzw. wer entscheidet (mal wieder) was passend ist und was nicht?

  5. @VM: Ja wieso klärt Caschy hier nicht drüber auf! Hat er nicht oder

  6. Das ist dann wohl das Ende der Webvideoproduzenten-Szene. Zumindest auf YouTube. Viele schauen sich ja schon nach Alternativen um. Die deutsche Szene sollte sich echt mal zusammenschließen und YouTube knallhart den Rücken zudrehen. Anders kapieren die das wohl nicht.

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