YouTube soll im März neuen Musik-Abo-Dienst bringen

YouTube hat bekanntermaßen nicht nur witzige Katzenvideos oder weniger witzige Bibi-Songs zu bieten, auch echte Stars sind dort vertreten, über YouTube wird sehr viel Musik konsumiert. Was den Rechteinhabern wiederum nicht so wirklich schmeckt, denn ihrer Meinung nach, bezahlt YouTube zu wenig an die Künstler. Deshalb versucht es Google auch immer wieder mit bezahlten Angeboten, sei es über Google Play Music oder auch bei YouTube selbst über YouTube Red.

Das scheint alles nicht so recht Früchte zu tragen, denn laut Bloomberg soll Google über YouTube im März den nächsten Versuch eines bezahlten Streamingdienstes starten. Mehr Geld für die Musikiundustrie ist das Ziel, die Warner Music Group soll als einer der großen drei Labels bereits unterschrieben haben.

Der neue Dienst könnte Remix heißen, es soll sich dabei um eine Mischung aus reinem Musikstreaming und zusätzlichen Videoinhalten handeln. Vermutlich mehr auf Musik ausgelegt als YouTube Red, das ja auch mit „Original“-Videos locken wollte. Die Konkurrenz im Musikstreaming-Geschäft ist groß.

Spotify, Apple Music, Amazon Music und die anderen Streamingdienste werden sich auch durch ein weiteres Angebot von Google nicht einfach so die Butter vom Brot nehmen lassen, Google müsste hier schon etwas mehr Überzeugungsarbeit leisten.

Ob der neue Dienst ebenfalls wieder nur in den USA verfügbar sein wird, ist bislang nicht bekannt, auch nicht, ob der März-Termin eingehalten werden kann. Es fehlen noch Partner wie Sony und auch mit Veto (gehört Warner und Sony) stehen neue Verhandlungen an. Was müsste ein YouTube Remix denn bieten, damit Ihr Euren bisherigen Streaminganbieter dafür verlasst?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Kann mir nicht glauben, dass das groß Kunden findet. Gute Spotify hat nen guten Verlust dieses Jahr erlitten, aber irgendwann ist auch der Markt gesätigt mit Musikstreaming-Diensten.

  2. Ob Youtube dann Musikinhalte auf ihrer normalem Plattform sperrt? Schließlich sind sie ein eigener großer Konkurrent…

  3. @Steffen Schad Das Problem von Spotify hat ja ein Apple-Manager schon vor kurzem herausgestellt: man verdient mit Musikstreaming kaum etwas und Firmen wie Apple, Google und Amazon planen erst gar nicht, hiermit viel verdienen wollen. Sie wollen damit nur Kunden an sich binden, um über anderem Wege an Geld zu kommen. Spotify hat diese Möglichkeit nicht. Das ist sicherlich auch eines der Gründe, warum Spotify etwa bei den Familienabos ein bisschen strengere Regeln als die Konkurrenz hat. Zudem meinte der Manager sinngemäß, dass wenn Amazon-Chef Jeff Bezos eines Morgens aufwacht und entscheidet, das nun der Preis für ein Abo bei 7,99 Euro liegt, wird die Konkurrenz da nachziehen müssen. Spotify wäre dann ebenfalls gezwungen, obwohl sie so nie aus den Verlusten kommen könnten.

  4. Daniel ich bezog mich nicht auf das Geld machen, sondern einfach nur Streaming und Zuhörer
    Hier mal nen Link zu den Zahlen der MA 2017 IP Audio IV
    http://www.radiowoche.de/ma-2017-audio-iv-1live-wieder-vor-swr3/

  5. @Steffen Schad in deinem Post, worauf ich mich bezog, hast du aber über Spotifys Finanzen gesprochen. Zudem: was bringt es Spotify, wenn sie viele User haben, aber nicht wissen, wie sie aus der Verlustzone herauskommen? Dann wären sie ein leichtes Opfer für Google, Facebook, Amazon oder Microsoft.

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