
Etwa deutet man vage an, dass man Videomachern auch helfen wolle, aus NFTs Kapital zu schlagen. Konkreter wird man da aber noch nicht. Investieren wolle man auch stark in seine YouTube Shorts, was im Grunde ein Abkltasch von eine Alternative zu TikTok ist. Etwa wolle man die Möglichkeit, Audioinhalte aus anderen YouTube-Videos zu nutzen, ausbauen und Remix-Optionen ergänzen. Auch teste man ein Programm namens BrandConnect, das Creator und Marken näher zusammenbringen werde, damit Creator für Marken im Wesentlichen leichter bezahlte Beiträge (=Werbung) erstellen können.
Im Bereich der Games wiederum wolle man die Livestreaming-Funktion sowohl für Creator als auch für Zuschauer verbessern. Etwa sollen Inhalte leichter auffindbar sein. Auch die Chat-Features wolle man ausbauen. Ebenfalls solle es leichter werden, Gaming-bezogene Shorts zu erstellen. Darüber hinaus führe YouTube in diesem Jahr eine angeblich oft geforderte Funktion ein: Mitgliedschaften zum Verschenken.
Man arbeite zudem weiterhin daran, die Aufrufe der Inhalte zu reduzieren, die innerhalb von Empfehlungen erscheinen und direkt gegen die YouTube-Richtlinien verstoßen, diese aber nicht überschreiten. Die Anzahl der Aufrufe solch grenzwertiger Inhalte wolle man dauerhaft auf unter 0,5 Prozent senken. Zudem werde man sich intensiv DSA widmen, womit nicht das gleichnamige Rollenspiel gemeint ist, sondern der kommende Digital Services Act der EU. Auch den Artikel 17 werde man natürlich in der EU bei allen Zukunftsplänen beachten.
Ansonsten rechtfertigt Wojciki erneut die Abschaffung der Dislike-Anzeige, welche aus meiner Sicht keineswegs, wie von YouTube behauptet, zum Schutz von Creatorn verschwunden ist – welche die Anzeige der Dislike-Anzahl zumeist ja selbst öffentlich befürworten. Vielmehr ist damit sicher angestrebt, die Verweildauer der Nutzer zu erhöhen, da es ohne die transparente Anzeige schwerer geworden ist, möglicherweise qualitativ minderwertige Videos rasch zu erkennen.
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