YouTube Music soll bald User-Uploads erlauben

Derzeit koexistieren mit Google Play Music und YouTube Music noch die Musikdienste aus dem Hause Google. Schon früh stand fest, dass man Google Play Music wohl früher oder später auf den Friedhof an Google-Diensten legt, wenn sämtliche Features zu YouTube Music migriert sind. So bestätigte man, dass dies auch für das User-Upload-Feature gelten soll, welches es Benutzern erlaubt eigene Musik zu Google Play Music hochzuladen und in einer Bibliothek zu verwalten. Seit der Ankündigung hatte sich hier allerdings nichts mehr getan. Nun berichten die Kollegen von 9to5Google, dass diese die YouTube-Music-App in Version 3.47 auseinander genommen haben und sich etwas durch den Code wühlten. Dort fand man nun bereits erste Hinweise auf die User-Uploads und eine Bibliotheks-Verwaltung in YouTube Music, sodass davon auszugehen ist, dass diese Feature schon bald integriert sein wird. Ob diese Integration nun genau wie bislang in Google Play Music ausschaut, bleibt abzuwarten. Was meint ihr: Wie lange wird Google die beiden Musikdienste noch parallel betreiben?

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Super! Ich begrüße es, vorausgesetzt, es wird in ähnlicher Form fortgesetzt.
    Bin ein großer Fan von Play-Music, gerade wegen der Möglichkeit eigene Stücke hochzuladen und zu verwalten.
    Hatte mir die letzten Wochen immer mal wieder Gedanken darüber gemacht, welche gleichwertige Alternative mir zur Verfügung stehen würde. Aber wenn YT-Music eine Upload-Funktion bekommt, wäre ich zufrieden 🙂

    • Ja schon Mal ein Anfang, aber die Play Music App ist viel besser!
      Nutzen hier auch nur User uploads, CC Audio usw, hoffe dass wird eine Alternative!

  2. Ich nutze Google Play Music seit Jahren im Grunde täglich (u.a. gerade wegen der Nutzer-Uploads) und finde die App größtenteils sehr gelungen. Wenn deren Funktionen nicht komplett in YouTube Music integriert würden, müsste ich mich nach einer Alternative umschauen. Allerdings frage ich mich insgesamt, ob es nicht einfacher gewesen wäre, Google Play Music rot anzustreichen und einfach umzubenennen. Wo liegt der Vorteil, YTM parallel neu zu entwickeln)

    • Der_Hanseat says:

      Das sehe ich genauso. Auf Google Music liegt meine komplette Musiksammlung (noch aus alten iPod-iTunes-Zeiten von vor 15 Jahren…). Das ist keine abgefahrene Undergroundmusik, dennoch ist vieles in den Streaming-Katalogen von Google, Spoitify etc. nicht enthalten. Außerdem habe ich aus Gründen der Bequemlichkeit gerne alles an einem Platz, also meine „alte“ Musik und neue Musik, die ich eben nicht mehr kaufe, sondern streame. Naja, und ein bisschen irrationale Nostalgie ist eben auch dabei, das ist halt meine Musiksammlung, damals mühsam digitalisiert und zusammegesammelt. Will ich einfach behalten.

      Deswegen war Youtube Music bisher für mich uninteressant: Wenn ich meine Musiksammlung da nicht integrieren kann, dann kann ich ja gleich zu einem anderen Anbieter gehen. Bisher habe ich da an Apple Music gedacht, wo es mE ebenfalls eine Möglichkeit gibt, die eigene Musik hochzuladen, das hieß seinerzeit doch iTunes Match oder so? Oder wurde das eingestellt?

      Naja, jetzt hoffe ich nur, dass ich meine Musik von Google Music einigermaßen bequem importieren kann. Ein manuelles Umziehen würde mich doch wieder abschrecken.

      • Nostalgie ist das eine. Viel wichtiger finde ich aber, dass ich meine Musik, für die ich ja schon bezahlt habe (das meiste sind digitalisierte CDs, manches sind aber auch gekaufte MP3s von Amazon bspw.), nicht ein zweites mal bezahlen will in Form eines kostenpflichtigen Abos bei Spotify oder wem auch immer.
        Eine Anmerkung am Rande des Themas: Streamingdienste haben meiner Wahrnehmung nach dazu beigetragen, dass Musik immer mehr unbewusst konsumiert wird. Es werden von Anderen oder gar von Algorithmen zusammengestellte Playlists gehört – was da gerade genau läuft, wissen viele gar nicht. Ich allerdings höre Musik noch anders, nämlich meist in Form von kompletten Alben, die ich bewusst aus meiner Sammlung auswähle. Das geht eben nur mit einem Dienst, zu dem ich meine Bibliothek hochladen kann (wenn ich wie oben beschrieben nicht noch ein zweites Mal dafür zahlen will).

  3. Also ich nutze auch lieber Play Music. Erst einmal wegen meinen eigenen Uploads, aber auch weil vieles bei YT Music komischerweise nicht vorhanden ist und bei Play Music existiert. Kann ja nicht sein. In meinen Augen taugt die App nichts. Das mit dem rot anstreichen von Google Play Music halte ich auch für die beste Idee.

  4. Die Frage ist, ob der Upload von Liedern auch bei YouTube weiterhin kostenlos sein wird. Ansonsten sollten sie schon ihre App- und Service-Landschaft mal konsolidieren. Der Uploader und die Web-Oberfläche sind ja bereits seit Jahren ein ungeliebtes Stiefkind, das keine Updates mehr erfährt.

    • Ich persönlich nutze beide Dienste gleichermaßen und habe nie empfunden,dass Google hier eigene Konkurrenz geschaffen hätte. Musik,die ich regelmäßig höre,höre ich ausschließlich über YouTube Music, in Play Musik hingegen lagern Hörbücher und Hörspiele. So kann ich auf Youtube Music meine Musik hören und wenn mir danach ist,auf Play Music z.b.Drei ??? oder fünf freunde jederzwit weiterhören,ohne ins Album zu wechseln.

      Ich wäre für eine Koexistenz der beiden Programme

  5. Das Problem ist wenn Play Music Bloatware ist die nur deaktiviertbar ist… Hoffe Google macht einen „abgespeckten“ Offline-Playern draus… „Music Player (By Google)“ oder so

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