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YouTube Music im Familienabo: Kein Eintritt unter 13 Jahren

Mit YouTube Music hat Google seinen Nachfolger zu Google Play Music ins Rennen geschickt. Man hat das Gefühl, dass Google da in den letzten Monaten tatsächlich bemüht ist, etwas auf die Beine zu stellen. Hier und da dreht man immer an ein paar Stellschrauben herum, um das Nutzererlebnis zu verbessern.

Die Basisversion von YouTube Music ist kostenfrei, dafür muss sich der Nutzer vor dem Start des gewünschten Songs oft einen Werbeclip ansehen. Das werbefreie Abo kostet monatlich 9,99 Euro für Einzelpersonen und 14,99 Euro für Familien. Und auch wenn es recht groß direkt auf der Startseite von YouTube Music steht, so möchte ich noch einmal separat darauf hinweisen: YouTube Music lässt sich natürlich in der Familie mit bis zu weiteren 5 Familienmitgliedern teilen, aber nur, sofern diese über 13 Jahre alt sind.

Dass die Nutzer ein Google-Konto haben müssen und eigentlich „offiziell“ im selben Haushalt leben sollen, ist sicherlich allen klar, nicht allen dürfte klar sein, dass eben YouTube Music nicht mit drin ist, sofern das Familienmitglied unter 13 ist. Meines Wissens war es bei Google Play Music möglich, dass auch Kinder einen Zugriff hatten, nun ist es bei den Family-Link-Accounts so, dass kein Zugriff besteht. Das sollte Google wohl mal ändern, auch wenn es natürlich YouTube Kids gibt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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22 Kommentare

  1. Ich beschäftige mich schon seit Monaten mit diesem Thema. Hab auch mehrfach den Support von Google angeschrieben, die überhaupt keine Ahnung haben und einem nur Standardfloskeln antworten. Das Familienabo von Google Play Musik ist nicht mehr nutzbar mit Youtube Music, wenn die Kinder jünger als 13 Jahre sind. Es war alles sehr gut konfigurierbar damals mit Familiy Link und Google Play Musik. Jetzt ist es einfach nur noch großer Müll. Der Hinweis mit Youtube Kids kam auch vom Support, ist aber einfach nur ein großer Witz. Die Inhalte sind für Kinder knapp unter 13 Jahren einfach nur zu kindisch. Und Musik hören können sie damit auch nicht. Google schmeißt mit einem Schlag sämtliche Kinder aus den Familienabos oder nötigt die Eltern dazu, ihren Account dem Kind zu überlassen. Das ist alles ziemlicher Schwachsinn.

    • Ich finde die Entscheidung von Google dagegen gut. Es bedeutet ja nicht, dass Kinder unter 13 dann nicht Hörspiele über den Account der Eltern hören dürfen. Aber ein eigenes Account setzt in meinem Verständnis bereits ein eigenes Smartdevice und eben das entsprechende Alter voraus. Dass Google da der trendmäßig unseeligen Entwicklung des Aufmerksamkeitswettbewerbs widersteht, finde ich lobenswert.

    • Für mich ist das auch ein schlechter Witz. Habe die gleichen Probleme nach der Umstellung auf YTM. Ich würde auch gerne einfach nur selber entscheiden wollen, was für meinen Sohn gut ist und das nicht von einem US Unternehmen machen lassen.
      Ich werde das aber noch beobachten, da ich ansonsten zufrieden mit YTM bin. Allerdings fand ich Play Music um Welten besser. Aber das ist ein anderes Thema…

  2. Damit verliert mich YT Musik wohl als Kunden. Mein Sohn (10) nutzte seit langem Google Play Musik. Ich war schon gespannt was bei der Einstellung des Dienstes passieren würde. YT Musik kann ich auf seinem Phone nicht installieren da es ja ab 13 ist und Google mir als Vater nicht erlaubt meinem Sohn die Nutzung zu erlauben. Ich hab halt ordentlich einem Kinderaccount erstellt und damit wars das. Damit geht YTM einfach nicht. Seit kurzem kann er auch nicht mehr per Sprachbefehl Musik über einen Google Home Lautsprecher abspielen. Dann kommt die Meldung „von diesem Konto können keine Videos bei YouTube abgespielt werden. “ Was für ein Rotz. Da werde ich wohl zu Spotify wechseln. Da muss sich zwar für seinen Account auch ein falsches Geburtsdatum angeben aber gut, geht halt nicht anders.

    • 1. Alter auf 13 setzen, dann hat der Sohn wieder Zugang zu YTM. Ist nicht die feine englische Art aber wenn es bei Spotify auch nicht anders geht, dann ist es halt so.
      2. Leider lässt sich auch mit 13 YTM nicht dem Home zuordnen, ich hab seine Spracherkennung gelöscht. Dann läuft er quasi über mich, kann aber Musik über Home/Mini hören.
      Mich nervt das übrigens gewaltig. Warum kann ich als Vater nicht einfach sagen, ich weiss was ich tue und gut ist.

      • Nein geht nicht da ich YTM gar nicht erst installieren kann. Wenn ich das Alter für den Playstore hoch setze sehe ich die App zwar aber ich kann es nicht installieren da der Kinder Account das nicht zulässt. Bei Phones will YTM schon von vorn herein installiert ist mag das funktionieren aber bei dem alten Nexus 5x geht das nicht.

      • Einen durch Google Family Link geschützten Account kannst du nicht so einfach upgraden.

  3. Warum sollten Kinder auch – einfach so – Musik hören.
    Die sollen lieber lernen, dieses Gesindel!

  4. Warum nicht einen separaten „erwachsenen“ Account erstellen und den verwenden? Habe einen Account mit dem Namen des Hundes und der ist auf dem Familientablet als User angemeldet 😀

  5. Das ist bei Google sowieso alles ein riesen Crap mit deren Diensten, Familien und was geht und was nicht.

    So werden für YouTube Kids auf dem Chromecast with Google TV z.B. keine YT Kids Profile unterstützt. Auf „normalen“ Android TVs geht es ohne Probleme.

    Google Play Spiele funktioniert nicht, wenn die Accounts über Family Link verwaltet werden. Und auf Wear OS geht der PlayStore nicht, bei Family Link verwalteten Accounts.

    Also insgesamt alles unausgegoren, wenn man eine Familie im Google Universum managen möchte.

  6. Wo wir gerade bei YT Music sind – hat jemand von Euch einen Google Nest Hub und kann mal was testen? Bei meinem ist es nachweislich so, dass man beim Aufruf von Hörspielen mit der Skip-Funktion *nicht* von Kapitel zu Kapitel springen kann. Skip führt dazu, dass ein ganz anderes aufgerufen wird was komplett am Thema vorbei geht…bei normalen Musikalben klappt das hingegen?!

    Eigentlich wollte ich von Spotify zu YT Premium/Music wechseln, aber so bringt das natürlich nüscht ;-(

  7. Ich lasse mein YT-Premium-Abonnement auslaufen. Musik, die ich bei Google music finden konnte, ist bei YT Music nicht vorhanden. Die App ist unübersichtlich; die Vermischung mit YT-Inhalten halte ich für schwierig (da ich anders „sehe“ als „höre“).
    Nun gut, Tidal, Deezer, Spotify, Amazon Music, wasauchimmer ist auch ordentlich

    • „Die App ist unübersichtlich“ ist ja noch ein Kompliment. Konnte man mit Google Music ganz einfach Musik hören, ist das mit YT Music eine Qual. Werbung, unübersichtlich, früher gekaufte Musik nicht in der Bibliothek, schlimmer geht es wirklich nicht. Ich habe meine über Google Music gekauften Lieder heruntergeladen und YT Music wieder deinstalliert. Google und Musik ist für mich kein Thema mehr.

  8. Man könnte seine Kinder ein wenig im Alter anpassen, damit alle Vorteile über Family Link noch funktionieren. Aber sobald man Google Home bzw. Minis mit im Spiel hat funktioniert das absolut nicht mehr. Ich habe mit dem Nest Support auf Twitter einige Male hin und her geschrieben, bis sie mir einen Link rausgesucht hatten (https://t.co/guSAemzIe5?amp=1). Hier heißt es.

    „Einiges können Kinder mit gemeinsam verwalteten Konten auf Lautsprechern und Displays von Google Nest und Google Home nicht tun:

    – YouTube-Videos oder YouTube Music-Titel abspielen
    – Einkaufen
    – Von Drittanbietern stammende Aktionen verwenden, es sei denn, diese haben die Kennzeichnung „Für Familien“ For families… “

    Für mich ist der YT Premium Family nicht mehr interessant. Mit Spotify Family funktionierte alles sofort, auch wenn ich die Kinder Konten im Alter her anpassen musste. Aber der Family Link Vorteil ist noch immer da

  9. André Weigel says:

    Bei unseren Kindern sind auch die Mundwinkel heruntergefallen als sie über den Nest Hub keine Musik mehr bestellen konnten. Ich muss wohl auch auf die Konkurrenz wechseln…

  10. „Man hat das Gefühl, dass Google da in den letzten Monaten tatsächlich bemüht ist, etwas auf die Beine zu stellen“

    Naja, also damals gekaufte Musik aus seiner Mediathek abzuspielen ist zumindest bei mir immer noch eine Qual im Vergleich zu PlayMusic 🙁
    Es dauert oft ewig bis das Album anfängt zu spielen und das liegt definitiv nicht an der Internetverbindung!!

    Zudem finde ich den ganzen Aufbau immer noch mehr als übel…..

    • Volle Zustimmung. Wie würde es im Arbeitszeugnis stehen: „Google war stets bemüht …“. In Google Music gab es wohl zu wenig Möglichkeiten Werbung zu erzwingen, deshalb muss ein Wechsel her.

  11. Martin Meier says:

    Das liegt an den Kinderschutz-Richtlinien in den USA, erinnert euch an das ganze Theater auf Youtube.
    Da kann und wird Google nichts dran ändern. Wenn ihr „euren Segen“ gebt, ändert halt das Kinder-Konto etwas ab.

  12. Moment, das Kind ist keine 13 Jahre alt und soll dennoch einen Google Account haben? YouTube nutzen? Was geht denn bei Euch ab? Demnächst schreibt hier noch einer, dass die ihr eigenes Handy haben. Und einen Computer gleich dazu.

    Sachen gibt’s…

    • Bisher läuft GPM bei mir (und bei meinen beiden Kindern <13) noch immer! Es kommt zwar bei jedem Start ein entsprechender Hinweis, aber es funktioniert noch. Ist das bei euch auch so?

      Ich habe meine Kinder vorsorglich älter gemacht. Ich hoffe das reicht wenn GPM nicht mehr tut. Beide nutzen auch täglich einen Nest Hub zum Hörspiele hören. Wenn das nicht mehr gehen sollte wäre echt sau blöd. Wofür zahle ich für einen YTP-Familien-Account!?

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