Caschys Blog

YouTube künftig ohne Tide Pod mampfende Spinner


YouTube ist als Videoplattform für von Nutzern generierten Content unübertroffen. Es gibt kaum etwas, das nicht schon in einem Video besprochen wurde. Und es gibt jede Menge Unterhaltung. Unterhaltung definiert jeder für sich anders und so gibt es sicher auch genug Menschen, die sich beim Betrachten von irgendwelchen Challenges und Pranks unterhalten fühlen. Alles hat seine Grenzen – denn manchmal werden solche Challenges auch gefährlich – zum Beispiel dann, wenn Jugendliche plötzlich anfangen, Waschmittelkapseln herumzukauen. Oder sie sich die Augen verbinden und versuchen auf diese Weise Fahrzeuge auf der Straße zu steuern. Man hört zwar Darwin leise kichern, aber so richtig weiter bringt das die Gesellschaft auch nicht.

Solche Videos werden dann aber nicht nur geschaut, sondern sie werden auch nachgestellt. Was in einem Prank-Video eventuell abgesprochen dargestellt wurde, kann beim Nacheifern auch anders ausgehen, in extremen Fällen gar tödlich enden. Grund genug für YouTube, hier nun endlich einmal einzuschreiten. Verschärft werden nämlich die Regeln für Inhalte, die man auf die Plattform stellen darf – beziehungsweise die Durchsetzung derer.

Demnach sind Challenges & Pranks, die gefährlich sind, verboten und werden gelöscht. YouTube nennt in den FAQs für gefährliche Inhalte eben jene Tide Pod Challenge, aber auch die Fire Challenge.

Gleichzeitig erinnert YouTube daran, dass es auch für Thumbnails und externe Verlinkungen Regeln gibt, die einzuhalten sind, vor allem was Pornographie angeht.

Generell sind diese Regeln nicht neu, aber YouTube wird sie bald durchsetzen. Man gibt den Videoerstellern nun noch zwei Monate Zeit, danach wird man Inhalt, die nicht den Regeln entsprechen, löschen. Das wird auch erst einmal keine Strikes für die Channels bedeuten, die Inhalte werden einfach entfernt, sofern sie vorher veröffentlicht wurden. Nach der Bekanntgabe der Durchsetzung wird man bei Uploads von solchem Material auch entsprechende „Strafen“ bekommen.

Ob dies dafür sorgt, dass sich die Menschen schlauer verhalten? Wage ich zu bezweifeln, vielleicht bei YouTube als Plattform, aber wer heutzutage Mist bauen möchte, findet irgendwo immer einen fruchtbaren Boden.

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