Yotaphone 3 mit rückseitigem E-Ink-Display offiziell vorgestellt

Während sich die Smartphone-Fans oftmals nur für die Flaggschiff-Modelle interessieren, gibt es durchaus auch Smartphones, die durch besondere Funktionen ihren ganz eigenen Charme mitbringen, auch wenn sie sich vielleicht nicht millionenfach verkaufen.Dazu zähle ich zum Beispiel Fairphone, aber auch Yotaphone. Yotaphone veröffentlichte das Yotaphone 2 bereits 2014, nun steht der Nachfolger an, der in China als YOTA3 und im Rest der Welt als Yotaphone 3 vermarktet wird. Die Besonderheit des ersten Yotaphone wird auch in der dritten Version zu finden sein: Ein E-Ink-Display auf der Rückseite.

Das Yotaphone 3 kommt in zwei Varianten, die sich allerdings nur hinsichtlich des verfügbaren Speichers unterscheiden. Eine Version kommt mit 64 GB, die andere mit 128 GB. Das Haupt-Display ist ein Super AMOLED mit 5,5 Zoll in der Diagonalen und einer FullHD-Auflösung. Auf der Vorderseite befindet sich auch der Fingerabdruckscanner, der zum Entsperren genutzt werden kann. Ein Sensor auf der Rückseite möchte dabei erkennen, welches der beiden Displays der Nutzer verwenden möchte.

Das E-Ink-Display auf der Rückseite misst 5,2 Zoll in der Diagonalen und kann eben zur Darstellung von Inhalten genutzt werden, zum Beispiel als eBook-Reader oder auch zur Anzeige von normalen Smartphone-Informationen. Unter der Haube verrichtet ein Snapdragon 625 seine Arbeit, ihm stehen 4 GB RAM zur Seite. Der Akku des Yotaphone 3 bringt eine Kapazität von 3.300 mAh mit. Als System kommt Android 7 Nougat (nicht näher genannt) zum Einsatz, außerdem schluckt das Smartphone auch zwei SIM-Karten.

Kameras sind ebenfalls an Bord, rückseitig gibt es einen 12 Megapixel-Sensor, auf der Vorderseite sogar einen mit 13 Megapixel. Ab dem 5. September wird man das Yotaphone 3 vorbestellen können, ab dem 18. September soll es dann generell verfügbar sein. Yotaphone rechnet damit, mehr als eine Million der Geräte absetzen zu können. Ein Preis wird bei der Ankündigung nicht genannt, darüber gab es im Vorfeld aber schon Informationen, das Yotaphone 3 soll 350 Dollar (64 GB), beziehungsweise 450 Dollar (128 GB) kosten.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Ein Handy von den pösen Russen? Das ist aber politisch nicht korrekt. Am Ende werden die sogar noch in Nordkorea gebaut? 😉

  2. @Frank: Dann landen deine Daten wenigstens nicht bei der NSA…

  3. Immer diese kindische „pöse“. Da hör ich doch gleich auf zu lesen, egel, was da noch geistreiches kommen mag.

  4. Das Teil klingt für mich mal wirklich interessant, ich bin somit sobald es ausgeliefert wird auf die ersten Erfahrungsberichte gespannt.

  5. Kann man das Phone über das E-Ink Display genauso mit Wischgesten bedienen, wie über das Hauptdisplay?
    Wie läuft das überhaupt mit zwei Displays in Android? Agieren die zwei Displays völlig unabhängig voneinander oder ist die Darstellung auf dem zweiten Display die Desktoperweiterung des Hauptdisplays?

  6. @BEN – die technischen Daten des Shops können aber nicht stimmen – Android 4,4 usw.

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