YotaPhone 3 erscheint im Herbst 2017 mit bis zu 128 GByte Speicherplatz

Falls ihr euch auch für etwas exotischere Smartphones interessiert: Mittlerweile wurde bestätigt, dass im Herbst 2017 tatsächlich das YotaPhone 3 auf den Markt kommen soll. Während andere Hersteller Kapriolen schlagen und teilweise zwei Flaggschiffe pro Jahr raushauen, liegen hier dann mehrere Jahre zwischen dem 2014 präsentierten YotaPhone 2 und der neuen Auflage. Erneut soll das Gerät zwei Bildschirme bieten und sich dadurch von dem Android-Einheitsbrei abheben.

Angedeutet wurde das neue Smartphone schlicht als Yota 3 am Wochenende auf einer Messe. Außer, dass das Smartphone im frühen Herbst 2017 erscheinen soll, hatte man aber keinen großen Mitteilungsbedarf. Es wurde lediglich noch verraten, dass es Konfigurationen mit 64 bzw. 128 GByte Speicherplatz zu Preisen von voraussichtlich 350 bzw. 450 US-Dollar geben solle.

Schenkt man weiteren Gerüchten Glauben, soll wohl der Qualcomm Snapdragon 625 als Herzstück dienen. Den SoC kennen wir z. B. aus dem Moto Z Play. Außerdem könnte das Yota 3 mit einem AMOLED-Bildschirm mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten aufwarten. Das zweite Display an der Rückseite soll 5,2 Zoll Diagonale, 1.280 x 720 Bildpunkte und E-Ink-Technik verwenden. Auch ein Fingerabdruckscanner sei an der Front mit von der Partie.

Es stehen außerdem noch 4 GByte RAM, Android 7.0 als Betriebssystem, Dual-SIM, eine Hauptkamera mit 12 und eine Frontkamera mit 13 Megapixeln, ein Akku mit 3.200 mAh und ein Anschluss für USB Typ-C im Raum. Auf einen Kopfhöreranschluss verzichte man beim Yota 3 angeblich.

Sollten die Behauptungen um den Qualcomm Snapdragon 625 als SoC Recht behalten, wäre das Yota 3 bei Veröffentlichung bereits relativ altbacken. Trotzdem könnte das recht ungewöhnliche Design mit zwei Bildschirmen eventuell Käufer locken. Was haltet ihr denn vom potentiellen Ergebnis der chinesisch-russischen Zusammenarbeit?

(via Engadget)

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Hans-Peter Lehmann says:

    Nur interessant, wenn auch alle LTE Bänder diesmal unterstützt werden

  2. In der europäischen Version würden alle wichtigen LTE Bänder unterstützt. Das Yota Phone 2 ist kein übles Device. Ich hab es ab und an im Einsatz. Ob das Yota 3 wirklich mit dem „alten“ SoC kommt ist hoffentlich noch fraglich.

  3. würden = wurden

  4. Gibt es schon Informationen über die refresh Rates des e-ink Displays. Erst dann weiß man was man mit dem Display anstellen kann. Und für welche Einsätze es verwendet werden kann

  5. hell.mood says:

    Bezüglich LTE-Bändern hatte beim YotaPhone 2 die internationale Version (YD201) Band 20 unterstützt, die andere Version (YD206) hatte dies nicht. In diversen China-Shops wurden beide Varianten immer wieder mal zu Spottpreisen angeboten. Das YD201 konnte man ohne Root auch OTA bis 6.0.1 updaten, das YD206 wohl von hier aus nicht so ohne Weiteres.
    Frequenzvergleich beider Varianten siehe:
    https://www.frequencycheck.com/compare-devices/qkjseR/yota-yotaphone-2-yd201/yota-yotaphone-2-yd206
    Es ist davon auszugehen dass es auch beim Yota 3 entsprechende Modell-Varianten geben wird. Man müsste also wieder aufpassen dass man nicht die falsche bestellt.

    Da ich als Outdoor-Mensch die Vorteile des rückseitigen E-Ink-Displays zu schätzen weiß (sonnenlesbar, energiesparend), würde mich also die Variante mit dem höher auflösenden E-Ink-Display (jetzt wohl 1280 x 720 statt der bisherigen 960×540) durchaus interessieren. Wenn dies bessere Refreshraten und ggf. mehr Graustufen hätte als das bisherige, wäre es für mich wieder eine Option (natürlich erst wenn die Preise nach einigen Monaten wieder entsprechend sinken).

    Das vordere Display war übrigens auch im YotaPhone 2 schon ein gutes Full-HD-Amoled-Display (mit Corning-Gorilla-Glass 3), d.h. bei geplanter größerer Display-Diagonale mit der gleichen Full-HD-Auflösung ergeben sich demnach weniger ppi, was aber wohl kaum auffallen dürfte.

    Der „altbackene“ Prozessor dürfte für die meisten Alltagszwecke (bzw. für meine Einsatzzwecke) vollkommen ausreichen.

    Dennoch würde ich erst mal abwarten bis die ersten echten Testberichte kommen. (D.h. die mit technisch halbwegs versierten Inhalten, nicht irgendwelche Youtube-Kiddies die industriegesponserte künstliche Begeisterung für Test-/Erfahrungsberichte halten).

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