Yo! – dieser Messenger verrät jedem Eure Handynummer

Vielleicht habt Ihr schon vom neuen Messenger-Phänomen Yo! gehört, vielleicht auch nicht. Falls ja, überdenkt lieber noch einmal, ob Ihr diesen „Messenger“, der nichts weiter macht als anderen ein Yo! zu senden, wirklich einsetzen oder ausprobieren wollt. Jason Dinh, Macher des Instagram Viewers Retro, hat einen Screenshot veröffentlicht, der zeigt, dass über die Yo!-App die Handynummern der Yo!-Partner ausgelesen werden können.

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Eigentlich gibt man nur seinen Nutzernamen weiter, die Nummer muss nicht zwangsläufig bekannt sein. Unschön, erinnert an die Probleme mit Snapchat, aber hilft vielleicht dabei, dass die Sinnlos-App bald wieder in der Versenkung verschwindet. Vielleicht überdenken dann auch die Investoren, die bereits eine Million US-Dollar in die App gebuttert haben, ihr Vorgehen noch einmal und investieren in sinnvollere Apps. Peace out, Yo!

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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25 Kommentare

  1. Genau für diesen Zweck wurde die App doch auch entwickelt und mit einer Million(!) gepusht: Rufnummern sammeln…

  2. Und wenn sie dann genug Deppen zusammen haben, werden sie für 1 Milliarde von Facebook gekauft. Dann hat sich die Investition gelohnt. 😉

  3. Das ist ein Fake. Das Key-Value-Pair „message“:“Yo!“ fehlt.

  4. Wofür eine Million? Sowas codet man an einem Wochenende.

  5. Ist PitStop der Investor? „Yo, yo ,yo, yo“

  6. Hä? Mir ist die Brisanz nicht ganz klar. Der Mensch, dem ich meinen „Yo“-Benutzernamen gegeben habe, der kann dann meine Telefonnummer rausfinden? Sinn der App (wenn es überhaupt einen gibt.. find das eher bekloppt) ist doch das „Yo“ schicken an Freunde und Verwandte. Die haben meine Nummer doch eh. Viel kritischer wäre es, wenn es eben nicht über einen „Namen“ ging, sondern wie bei allen üblichen Messengern über den automatischen Telefonbuchabgleich auf Yo-Servern. Oder hab ich was missverstanden?

  7. Ich find’s geil: ein Jahr nach Snowden gibt’s jetzt die reine Meta-Data-Only Kommunikation. Oh Mann, die erste Welt ist wirklich nicht mehr zu retten.

  8. sehr tragisch, meine Freunde und Bekannte bekommen meine Handynummer!

    auch wenn es natürlich etwas unsinnig ist das ganze über Benutzernamen zu regeln und dann doch die Handynummer zu übermitteln, aber mir entgeht irgendwie das Schlimme daran. Wem ich ein „yo“ schicke dürfte schon längst meine Handynummer haben.

  9. Na, da hoffe ich mal, daß jeder der jetzt unkt, kein Whatsapp nutzt 😉

  10. Ob ich mit Yo! dem Empfänger meine Telefonnummer bekannt mache oder WA mein ganzens Adressbuch an einen Server überträgt, wo ist da das Problem?

    Man kann sich auch mit Gewalt Probleme herbei reden wenn an einem Freitagnachmittag nichts besseres zu tun hat.

  11. Find die App auch nicht sonderlich sinnvoll, die Sicherheitslücke sagt da einiges aus!

  12. Kleinen Fehler entdeckt:

    „der zeigt, das über die Yo!-App“
    Muss dass heißen.
    Ansonsten danke für den Beitrag!

  13. Ganz große Kommentarkunst hier.

  14. @Andreas: Der Autor hat nur 8 Stunden gebraucht.

    http://thinkprogress.org/economy/2014/06/18/3450334/yo-app-tech-bubble/

    Mir ist aber auch nicht klar, welche Telefonnummern hier ausgelesen werden können?
    Die von denen man ein Yo gesendet bekommt?
    Dann verstehe ich das Problem nicht.

    Oder von irgendjemanden?
    Dann finde ich den Screenshot als Beweis ein wenig mager.

  15. Das geht ja mal garnicht!!
    Was denken sich die nur dabei.
    Ich werde „Yo!“ auf jeden fall weiträumig meiden.
    Gestern bin ich auf AChord aufmerksam geworden, klang für mich vielversprechend.
    Kann sich das einer der Profis hier vielleicht mal ansehen und seine MEinung kund tun.
    Url ist http://www.achord.im

    Grüße
    Bernd

  16. OK, ein bisschen Recherche und man findet was man möchte:
    http://techcrunch.com/2014/06/20/yo-app-allegedly-hacked-by-college-students/

    Es war also doch ein bisschen mehr möglich, als nur die Telefonnummer des Yo Partner zu ermitteln.

    gut zu Wissen, aber ich habe gar kein Smartphone 🙂

  17. Wieso so abwertend: „Sinnlosapp“ … es ist nich sinnlos yo zu sagen… ,yo!

  18. Ich finds krass wie schnell man heute ohne Yo! auf normalem Weg an Handynummern kommt.

    Inseriert mal was total angesagtes bei Ebay Kleinanzeigen…da wirste nur so zubombadiert mit Handynummern.

    Mir ist meine Handynummer sehr wichtig und ich geb sie nicht jedem Deppen…die Leute denken gar nicht über evtl. Folgen nach -.-

  19. +1, Sascha!

  20. Ganz mal von den Sicherheitsbedenken ab; wer installiert sich so einen Müll, durch den man ange-YO-t werden kann?
    Als ich letzte Woche von einem Bekannten zur Installation aufgerufen wurde, konnte ich nur mit dem Kopf schütteln.
    Schöne Woche noch!
    Markus.

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