Yerka V3: Diebstahlsicheres Fahrrad transformiert sich selbst in ein Schloss

Der Hersteller Yerka Bikes hat sein Yerka V3 vorgestellt, ein Fahrrad, das mit einem besonderen Kniff daherkommt. So benötigt ihr kein Fahrradschloss mehr, dann das Gefährt lässt sich sozusagen selbst zu einem Schloss umwandeln. Auf dem Artikelbild seht ihr ja schon, wie das in etwa vonstattengeht.

Das Gewicht des Rads steige dadurch laut dem Hersteller nicht ins Unermessliche. Vielmehr liege es unter 13,6 kg. Solltet ihr befürchten, dass dafür einiges an Herumgemache am Fahrrad notwendig sein könnte: Auch das will Yerka Bikes entkräften. Demnach dauere das Abschließen des Fahrrads weniger als 15 Sekunden. Auch die Reifen seien zudem gegen Diebstahl gesichert, denn sie seien nur mit einem speziellen Adapter entfernbar.

 

Das Yerka V3 erscheint in drei Farben: Türkis, Gold sowie Schwarz / Weiß. Außerdem soll es im Dunklen leuchten, was bei Nachtfahrten dann eventuell ganz hilfreich ist. Man setzt dabei auf eine Gangschaltung mit wahlweise einem oder drei Gängen. Die Preise stehen dann jeweils bei 699 bzw. 799 US-Dollar. Es gibt drei verschiedene Rahmengrößen. Allerdings listet der Hersteller das Rad derzeit als ausverkauft. Ihr könnt euch aber vormerken lassen, solltet ihr benachrichtigt werden wollen, wenn es Nachschub gibt.

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20 Kommentare

  1. …der verflixte „Fotoschopp“: das war vmtl egtl i.Orig mal ein Diamantrahmen: ein schrägesRohr, ein waagrechtes und ein senkrechtes.

    Jetzt ist das schräge mittig fehlende….

    • Das wird im Video sehr schön gezeigt, warum das schräge Rohr „fehlt“.

      • L.eiter-batzl says:

        ouw, DAS hatte ich nicht angesehen…aus einem Diamantrahmen ein Stück herauszunehmen, ist m.E. ganz schön kühn: wie haltbar/ stabil ist das Rad im Fahrbetrieb?
        Und was wird passieren, wenn bei angeschlossenen Rad ein „Nicht-Dieb“ einfach fest dagegentritt: ist dann der Rahmen ob der Hebelkräfte verzogen? – Skepsis…

        • Bromfietz says:

          Naja, so kühn ist das nicht. Schau Dir mal die Slingshots MTBs der späten 90er an. Drahtseil statt Unterrohr. Wenn man den Rahmen dafür auslegt, geht einiges.

  2. taudorinon says:

    Nette Idee, allerdings lässt es sich halt nur an sehr passenden Stellen fest machen. Im Zweifel ist also dennoch ein Schloss notwendig.

  3. Stellt sich nur die Frage ob das stabil genug ist, auf der Stange lasten allerhand Kräfte.

  4. Manuel Stey says:

    Was ist denn eine Gangschaltung mit einem Gang?

  5. Alles schön und gut.
    Nur steht und fällt die ganze Sicherheit in dem Fall mit dem Schloß.
    Und als passionierter Lockpickinglawyer Gucker denke an Hand des gezeigten Schlüssels, dass das Schloß für „Raking“ oder einen einfachen Schlagschlüssel sehr anfällig zu sein scheint.

    • Den Gedanken hatte ich auch.
      … and as always have a nice day.

    • der Michael says:

      Wenn ich mir so die LPL Videos anschaue, habe ich das Gefühl, daß es GAR KEIN sicheres (mechanisches) Schloss gibt …. 😉

      Natürlich darf man da aber auch nicht vergessen, daß der wohl eine Menge Übung hat – und es deshalb auch immer so einfach wirkt … wenn der die 7 Pins in 20 Sekunden der Reihe nach 3 mal durchgeht….

      • Das gibt es auch im Prinzip nicht. Gemessen wird die Sicherheit allein darin wieviel Zeit ein potenzieller Angreifer benötigt um das Hindernis zu überwinden.
        Je länger und aufwendiger ein Angriff mit Entdeckungsgefahr ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines solchen.
        Wenn ein Angreifer alle Zeit der Welt hat, dann ist kein mechanisches Schloss sicher.

        • Sparbrötchen says:

          Der Vorteil bei diesem Rad ist, dass die Diebe tatsächlich das Schloß knacken müssen und nicht einfach mit dem Bolzenschneider den „wertlosen“ Bügel durchschneiden können – es sei denn sie haben eine günstige Quelle für die Sattelstütze.
          Aber auch dann müssen sie später in Ruhe noch irgendwie das alte Schloß ausbauen und gegen ein neues tauschen, denn wer kauft ein Rad ohne die passenden Schlüssel.
          Profis machen die Schlüssel nach, mit dem Tool, das „Bosnian Bill and I made“.

  6. und was mach ich wenn das ein normaler Fahrradständer ist und kein (Laternen)-Pfosten ?

  7. Bleibt der Rahmen halt da. die Räder passen immer. nehmen wir die und den Sattel.
    Solche Ersatzteilbeschaffungen sieht man immer wieder am Bahnhof.

  8. Und verschwindet vom Markt in 3… 2… 1…
    Das ist wieder so eine völlig am Kunden und Markt vorbei entwickelte Lösung für ein Problem, dessen Lösung gleich neue aufwirft.
    Und wenn ich dann auch noch „ausverkauft“ lese, dann denke ich sofort an das mega-tolle Reevo Hubless Bike. Darf gerne auch als Scam bezeichnet werden.

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