Xing: Neues Design und neue Funktionen in der mobilen App

Solltet ihr Nutzer des beruflichen Netzwerks Xing sein und dessen Dienste nicht nur im Web, sondern auch in einer der mobilen Apps in Anspruch nehmen, dann bekommt ihr ab dem 9. Dezember 2021 eine rundum erneuerte App angeboten, die auch gleich noch ein paar neue Funktionen verpasst bekommen hat. Im Vorfeld hatte das Unternehmen einen großen Beta-Test für die neue App eingeläutet, aus deren Feedback sich nun das aktuelle Update ergeben hat. Wer die App bereits auf seinem Smartphone installiert haben sollte, könnte bereits ab dem 2. Dezember eine entsprechende Aktualisierung angeboten bekommen. Die Verteilung beginne dann sukzessive.

Das neue Design soll vor allem aufgeräumter wirken, die Nutzerführung wurde optimiert und der Newsfeed ist neu konzipiert worden. Als besonderes Highlight bewirbt Xing den sogenannten „XING Guide“ und den „XING Stellenmarkt“. Optisch falle nicht nur das neue Logo sofort ins Auge, hinzu kommt das neue Story-Format auf der Startseite. Jene liefert sie außer den aktuellen Beiträgen der eigenen Kontakte und frei zugänglichen Artikel von Nachrichtenquellen auch maßgeschneiderte Hinweise auf offene Jobs und anstehende Veranstaltungen. Damit alle Empfehlungen in der App auch möglichst individuell auf den Nutzer zugeschnitten sind, arbeitet im Hintergrund ein lernender Algorithmus.

Die beiden neuen Features „XING Guide“ und „XING Stellenmarkt“ bewirbt man ganz besonders. Ersterer soll aktiv mit den Nutzern der App in Dialog treten und so für passende Empfehlungen und Hinweise sorgen. Mitglieder, die auf der Suche nach einer neuen Stelle sind, erhalten individuelle Job-Vorschläge und Tipps für ein interessanteres Profil, etc. Im neuen Stellenmarkt gibt es nun neben den eigentlichen Stellenangeboten auch weitere Informationen zum Unternehmen, zum Beispiel, ob jenes eher traditionellen oder modernen Traditionen nachgeht. So will man sicherstellen, dass Nutzer direkt auf den ersten Blick sehen können, ob die persönlichen Wertvorstellungen sich mit denen des Unternehmens decken oder eher nicht. Zum Launch der neuen XING-App sind die sogenannten Kulturinformationen zunächst nur für iOS-Nutzer verfügbar, in den nächsten Wochen folge die Einführung dann auch für Android.

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

17 Kommentare

  1. Sag mal, hat hier wer Erfahrungen mit Xing und LinkedIn? Ich frag mich seit Jahren, ob das beruflich was bringt oder nur Blödsinn ist und wenn ja, welches Netzwerk die bessere Wahl ist.

    Würde mich tatsächlich über ein paar Eindrücke von Nutzern freuen. Hat es euch mal was gebracht? Wenn ja, was und wie hat es geholfen? Ich will es immer ausprobieren, mach es dann aber nicht und die Frage brennt mir auf der Zunge.

    • Ich orakel mal etwas: Xing = StudiVZ und LinkedIn = Facebook
      Entweder wird Xing bald übernommen oder es verliert völlig an Bedeutung, da es nie über seine Kernregion DACH hinaus kam. LinkedIn ist halt weltweit verbreitet.

      • Naja, Xing ist (wie weitere Kommentare erläutern) auch eben auf DACH spezialisiert, was schon Sinn macht.
        Der Umsatz steigt trotzdem stetig, Gewinn mach das Unternehmen (New Work) auch: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/207313/umfrage/gewinn-von-xing-quartalszahlen/

        Klar, das mag alles nichts heißen, aber ich persönlich glaube nicht daran dass es an Bedeutung verliert und/oder sogar aufgekauft wird o.ä. Ich denke für Burda (Haupteigner) durchaus ein lohnendes Geschäft.

      • the customer says:

        Das stimmt schon was LinkedIn angeht. Immer mehr Leute schreiben da irgendwelchen Blödsinn und andere kommentieren das auch ohne Nachzudenken.

        Aber ansonsten bekommt man da halt über Headhunter gut neue Stellen angeboten.

        XING hat leider seit Jahren sein UI so dermaßen zerschossen, dass es keinen Spaß mehr macht.

    • Hey Denny,
      Xing ist 99% auf den deutschen Arbeitsmarkt bzw. die deutsche Community fokussiert. LinkedIn ist viel internationaler aber auch für den deutschen Markt die heute führende Plattform.
      Ich habe bisher gute Erfahrungen mit beiden Plattformen gemacht, dahingehend, dass ich mit Hilfe von Recruitern/HeadHuntern viel schneller in Bewerbungsgespräche kam und dadurch auch meine letzten beiden Jobs bekommen habe.

      Etwas nervig sind jedoch die Anfragen von Recruitern, welche sich nicht mal die Mühe machen das eigene Profil zu lesen und es dadurch häufig zu unpassenden Vorschlägen und Akquise kommt, die nur Zeit raubt.

      Dennoch empfehlenswert von meiner Seite, sobald man weiß wie man mit dem SPAM umzugehen hat.

    • Beide Netzwerke haben für mich zwei Nutzen: branchenspezifische Informationen über News, Gruppen, Netzwerk und Co. sowie Job-Opportunities.

      Xing hat meinem Gefühl nach in den letzten Jahren etwas abgebaut, LinkedIn ist hingegen relevanter geworden. In einer international tätigen Branche würde ich aktuell LinkedIn als Einstieg vorziehen. Xing würde ich lediglich zusätzlich aktivieren, wenn ich aktiv auf der Job-Suche bin. Vor allem im deutschsprachigen Raum. Ein gutes Bild, ein gepflegtes Profil und die entsprechende „bin auf der Suche“-Einstellung führten bisher immer zu etlichen Job-Angeboten.

      Ich schätze bei Xing auch die Newsletter. Die poppen jeden Morgen herein und sind branchenspezifisch. So bin ich jeden Tag über die für mich relevanten Themen auf dem Laufenden.

      Ob sich Premium lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Größere Firmen und Konzerne haben oft Mitarbeiterkonditionen oder für den Mitarbeiter kostenlose Zugänge. Vor allem bei LinkedIn kann man dann LinkedIn-Learning gleich mitnehmen, das etliche Videos zu zahlreichen Themen bereithält. Je nach Thema ist das mehr oder weniger aktuell und tiefgehend.

      So, das fällt mir erst einmal spontan ein. Wenn Du weitere Fragen hast, immer her damit.

    • Ich denke das hängt stark von der Branche ab. Persönlich habe ich es schon miterlebt, dass über Xing Jobangebote kamen und daraus auch Arbeitsverhältnisse wurden. Persönlich habe ich auch schon mal Angebote erhalten, aber mangels Interesses abgelehnt.
      Ob man es nun wirklich braucht ist schwierig zu beantworten.

    • Ich habe nach etlichen Jahren meinen Premium-Account bei Xing gekündigt.
      Mittlerweile habe ich den Eindruck, das ganze ist nur noch eine Werbeplattform für Firmen und Adresssammelpool von Heathuntern geworden.

      Ich werden aggressiv wenn mich der 10. Heathunter im Monat anschreibt um mir dem Superjob am anderen Ende von Deutschland anbietet.
      Wenn die wenigstens mal 10 Sekunden in mein Profil geschaut würde, hätten die sich das sparen können.

      Xing hat daher bei mir mittlerweile den Nerv-Level erreicht, den Facebook und Instagramm durch ihre dauernde Werbepost auch haben.
      Die App ist daher schon längst von meinem Smartphone gelöscht, ich schaue in Xing auch nur noch selten rein.

      LinkedIn: hab ich mal kurz genutzt, macht nur Sinn wenn man viel internationale Kontakte hat. Wir nutzen es in der Firma als Schulungsplattform, weil viele gute Schulungsvideos drin sind, aber dafür haben wir nen Firmenzugang.

    • Also ich nutze gerne XING.
      Bin da als Informatiker weiter mit meinen alten Kollegen vernetzt.
      Wobei ich sagen muss, dass die Headhunter echt nerven. Ich werde wöchentlich mindestes einmal angeschrieben, ob ich nicht die Firma wechseln möchte.
      Und dann ist mein Profil ja ach so toll, aber angeschaut haben die es sich nicht, weil mehrfach drinsteht, dass ich kein Interesse an angeboten habe.
      Hatte Anfang des Jahres erst den Angeber gewechselt und direkt ne Woche Später ne Nachricht zubekommen, das ein Wechsel immer gut sei…

      Aber sonst passiert da in meinem Fall, nicht viel..

    • Bin gerade im Wechsel des Arbeitgebers und der neue Job wurde mir aktiv vom Recruiter der neuen Firma auf LinkedIn angeboten.

  2. Ich habe/hatte zur Jobsuche einen ProAccount bei Xing gebucht. Denke, dass es schon sehr branchen- bzw. jobabhängig ist, ob sich das für einen Xinger lohnt. Medien, Personal, Marketing und Vertrieb sind für mein Empfinden weit vorne Für alle anderen Branchen kann ich ausser nettem Network keinen wirklichen Profit erkennen, allerdings fehlt mir da auch etwas der Durchblick.

    Nervig sind die schon fast dreisten Werbeeinblendungen, vor denen man sich auch nicht durch einen ProAccount schützen kann. Die Job Suchmechanismen sind teilweise beliebig. Habe zu meiner Suche (Personaler) auch gerne mal Zerleger in einer Großschlachterei und Staplerfahrer bekommen. Man kann auch keine anderen Mitglieder blockieren und kann sich nur entscheiden, ob mal die eigenen Daten entweder für alle oder niemanden anzeigen lässt. Bei der ProJob Suche ist es etwas feiner zu justieren, doch das kostet wieder bzw. noch mehr Geld.

  3. Thunderchief says:

    bin nach vielen Jahren XING zu LinkedIn gewechselt.
    XING nervt einfach mit der ganzen Werbung, selbst als Premium. Dazu kommt eine regionale Beschränkung auf den deutsch sprachigen Raum.
    Bei LinkedIn bin ich deutlich besser unterwegs und kann auch Kollegen in CN oder UK finden.
    LinkedIn ist leider (deutlich) teurer.

    Auftragseingänge hast du dadurch eher nicht, es ist interessant mit (alten) Kollegen in Kontakt zu bleiben und hier und da finden man auch ein paar nette Ideen. Mehr aber auch nicht…

    Und die üblichen Blender (Thelen und die ganzen „Coaches“) hast du auf beiden Netzwerken

  4. Xing hat für meine Firma und deren Mitarbeiter quasi keine Bedeutung mehr. Alles geht via LinkedIn.

  5. XING hat so ziemlich alle Chancen verpasst, sich zu verbessern. LinkedIn ist mittlerweile auch im deutschen Markt die präferierte Plattform, auch wenn sie sich gerade zu einem zweiten Facebook wandelt.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.