Bericht: Xiaomi startet weltweiten Verkauf des Mi Smart Band 4 NFC

Fans der kleinen Fitness-Armbänder von Xiaomi warten bereits auf die Vorstellung des neuen Mi Band 5. Dieses soll wohl nun doch mit NFC ausgestattet sein, das aber noch nicht global nutzbar sein wird. Xiaomi bastelt gerade offenbar an einem Plan zur weltweiten Verteilung der NFC-Unterstützung und startet nun mit einer separaten Variante des Mi Band 4 mit NFC. Bisher konnte man das Ganze nur in China nutzen, doch ab 16. Juni werden zuerst Nutzer in Russland von der Nutzung von NFC profitieren. Weitere Länder in Europa sollen angeblich zeitnah folgen.

Man startet mit der Einbindung von Mastercard-Kreditkarten, die Nutzung von Google-Pay-Accounts und PayPal soll erst später folgen. Ein genauer Zeitplan ist jedoch nicht bekannt. Spätestens zur Vorstellung des Mi Band 5 wird sich Xiaomi sicherlich auch zur Bezahlfunktion per NFC äußern und vielleicht auch mehr Details durchblicken lassen.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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22 Kommentare

  1. Fantastische Nachrichten. Das fehlt nur noch zu meinem Mi Band Glück.

  2. Ist das eine spezielle Version oder geht das dann auch mit der China-Version vom ’normalen‘ 4er?
    Die hat ja NFC.

    • @ Dombo
      Hardware dürfte die China Version dann gleich sein. Aber die Chinaversion vom 4er mit NFC halt hat wie die Xiaomi Mi Watch so ihre Tücken bei der Einrichtung.

      Da wird es wohl eine spezielle Firmware geben und die wirst wahrscheinlich nicht auf ein china Band bekommen.

      • Was für Tücken bei der Einrichtung? Das Band funktioniert doch einwandfrei?!

        • Es gab oder gibt immer mal wieder Probleme, das sich nen China Band 4 eben nicht über die Globaleversion der Mifit koppelen läßt, Oder nur chinesisch schreibt. War zumindest letztes Jahr der Fall, nutze schon 8 Monate ne Fossil.

  3. Mal ’ne Frage in die Richtung: welches Fitnessband unterstützt denn google pay?

    • @ kOOk

      Mir fällt kein Band ein. Gpay läuft ja nur auf WearOS! Ansonsten gibts ja Fitnessbänder von Garmin oder Fitbit mit Pay funktion. Da da aber die Hersteller ihre eigene Lösungen haben, muss man halt gucken, denn die Banken in Deutschland sind da überschaubar.

      Bei Fitbit geht es halt mit Revolut. Aber vlt weiß Olli oder Caschy ja mehr als ich.

    • Aktuell soweit ich weiß keins, da Google Pay (noch) zwingend WearOS voraussetzt.

  4. Frage mich wie das ablaufen wird. Unter Wear OS muss man einen Pin (Muster usw.) zur Sicherheit eingeben wenn man Google Pay nutzen möchte. Legt man die Uhr ab wird diese gesperrt.

    Beim Mi Band kann man aber nichts eingeben, welche Sicherheit die dann wohl nutzen?
    Band verloren und der Finder kann dann shoppen gehen?

    • Aktive Verbindung zum Smartphone.

      • @ Micha
        Bei meinem 3er Band war es so das ohne Smartphone nicht viel ging. Könnte mir auch vorstellen, das man da auf die Sicherheit der Mastercard setzt. Bis 50€ ohne dann mit Pin. Selbst bei meiner Fossil sport ist es so wenn ich 3 mal seiner Zeit noch unter 25€ bezahlt habe, kam bei 4ten Einkauf( am selben Tag) die Pinabfrage vom EC-Terminal.

        • Wenn ich meine Skagen Falster 2 trage muss ich beim bezahlen auch keine Pin eingeben (Revolut).

          Mir ging es um die Sicherheit bei Verlust usw.

          Wear OS sperrt halt die Uhr bei ablegen.

          Aber da ist das Mi Band dann raus für mich wenn immer das Smartphone dabei sein muss.

          • Ich glaube nicht, daß das Smartphone dabei sein muß. Würde ja mal null Sinn machen.

            Da das mit der Pin ja vom Kreditkartenanbieter geregelt wird gibt´s dazu keine pauschalen Aussagen. Außer eben das 50€ Limit von Mastercard direkt.

            Eine Möglichkeit für Xiaomi wäre eben das die Uhr mit den Token ans Terminal sendet hey frag nach der Pin.

    • Beim Mi Band (4) kann man eine vierstellige Pin einrichten, In der App unter Profil/meine Geräte/Labor/Bandsperre zu finden. Nur Zahlen 1 bis 4 gehen. „Das Band wir gesperrt, wenn es von deinem Handgelenk entfernt wird“.
      Besser als nichts, wer es braucht.

  5. @ Olli
    Wie bitte soll das mit GooglePay gehen oder Paypal was ja immer noch nicht auf Smartwatches verfügbar ist?? Xiaomi wird ja schlecht WearOS in das Band kriegen.

    Denke sie werden erstmal MiPay mit dem Band verknüpfen wobei ich noch nicht ausprobiert habe ob da meine Debitmastercard von der N26 gehen würde.

    • Technisch ist das sicher kein Problem, die Frage ist nur ob Google das zulassen wird, auch aus sicherheitstechnischen Gesichtspunkten.

  6. Heisenberg says:

    Yeah mastercard, die von der Norisbank geht nämlich nicht in Google pay, kann ich die mastercard von meiner krippel Bank dann in dem mi band hinterlegen? 😀

    • Ich hatte ja geschrieben wird ja über MiPay laufen. Was da dann für Banken mitmachen konnte ich noch nicht rausfinden.

      Was die norisbank angeht, gehört ja zur Deutschen Bank. Da ging meine Debitmastercard auch nicht. Deswegen bin ich da ja weg. Weil ich eben mit der Fossil bezahlen will und die N26 macht bei GooglePay direkt mit.

      Mit dem Smartphone bezahlen ging bei der DB ja schon seit 2016 mit ihrer App, habe das da auch benutzt.

  7. Hm das Thema „Authentifizierung“ interessiert mich auch brennend…

    Selbst wenn es ein „neues“ Mi Band 4 geben wird, glaub ich trotzdem das es in Deutschland entweder gar nicht funktioniert (Thema Sicherheit, Datenschutz usw.) oder nur sehr wenige Banken direkt unterstützt werden.

    Ein Limit bis 50€ halte ich für relativ sinnlos, wenn jemand mein Band oder per NFC das Geld klaut, sind „nur“ 50€ weg, aber 50€ sind 50€! Tut zwar eigentlich nicht weh, ist aber verdammt ärgerlich.

    • Edit: und was macht man wenn man beim Einkaufen denkt man kommt nicht über 50€ und ist dann doch bei 51€?! Kann man nicht bezahlen, weil man keine Freigabe erteilen kann…

      Ich denke man muss wahrscheinlich wirklich das Smartphone mit aktiver Bluetooth Verbindung in der Tasche haben, denn sonst wäre wohl auch keine (Internet) Verbindung zum Bezahldienst möglich.

      Ergo sollte es so sein, kann ich auch gleich direkt mit dem Smartphone Zahlen

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