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So nutzt nur die kleinste Ausführung mit 32 GByte Speicherplatz den SoC MediaTek Heli X20 mit zehn Kernen. Zusätzlich sind 3 GByte RAM an Bord. Der Arbeitsspeicher bleibt zwar beim Redmi Pro mit 64 GByte identisch, allerdings gibt es beim SoC einen fliegenden Wechsel: Hier steckt nun der leistungsfähigere MediaTek Helio X25 im Inneren, welcher CPU- und GPU-Kerne höher taktet. Dieser SoC befeuert, mit nochmals angehobenen Taktraten, dann auch das Xiaomi Redmi Pro mit 128 GByte Kapazität. Wenn man schon dabei ist, dachte man sich bei Xiaomi, dass man für die h0chwertigste Version des Smartphones auch gleich den RAM von 3 auf 4 GByte erhöhen kann.
Was die Schnittstellen betrifft, so setzt Xiaomi für das Redmi Pro auf Bluetooth 4.2, Wi-Fi 802.11 b/g/n, USB Typ-C, LTE (aber ohne Band 20), Dual-SIM, microSD und GPS. Dual-SIM ist allerdings nur nutzbar, wenn keine Speicherkarte zum Einsatz kommt.
Die Dual-Kamera arbeitet übrigens mit zwei verschiedenen Sensoren, einem mit 13 und einem mit 5 Megapixeln. Das letztgenannte Modell soll in erster Linie Tiefeninformationen erfassen, welche dann über einen dedizierten Bildprozessor namens ImagiQ verarbeitet werden. Dadurch soll es beispielsweise möglich sein, auch nach dem Knipsen noch den Fokus zu verschieben.
In China wird das Xiaomi Redmi Pro bereits ab dem 2. August erhältlich sein. Die Version mit Helio X20, 3 GByte RAM und 32 GByte Speicherplatz kostet umgerechnet ca. 204 Euro. Für die Variante mit Helio X25, 3 GByte RAM und 64 GByte Speicherplatz fallen etwa 231 Euro an. Das Topmodell mit höher getaktetem Helio X25, 4 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz wird schließlich umgerechnet ca. 272 Euro kosten. Alle Versionen des Xiaomi Redmi Pro sind in den Fabren Gold, Grau und Silber erhältlich. Wer in Deutschland an dem Smartphone Interesse hat, wird die üblichen Import-Händler abgrasen müssen. Offiziell kommt das Xiaomi Redmi Pro bei uns nämlich nicht auf den Markt.