Xiaomi Redmi Go: Smartphone mit Android Go ist offiziell

Vor knapp einer Woche sickerte es schon durch, nun ist es offiziell: Das Xiaomi Redmi Go ist das neueste Einstiegs-Smartphone mit dem abgespeckten Android Go. Dabei soll Redmi ja fortan als eigenständigere Marke agieren und auch für den Weg nach Europa prädestiniert sein. Da will man wohl ordentlich Preisdruck aufbauen. Das Redmi Go könnte aber auch für diejenigen interessant sein, die ein kompaktes Gerät suchen. Denn mit 5 Zoll Diagonale ist es kompatibler zu Hosentaschen als viele seiner Artgenossen.

Die Bildschirmauflösung beschränkt sich allerdings auf 1.280 x 720 Pixel. Im Inneren werkelt wiederum ein Qualcomm Snapdragon 425 mit der GPU Adreno 308. 1 GByte RAM und 8 GByte Kapazität sind alles andere als üppig, der Speicherplatz ist aber nachträglich via microSD um bis zu 128 GByte erweiterbar. Außerdem sind bereits eine Hauptkamera mit 8 und eine Frontkamera mit 5 Megapixeln genannt. Der Akku kommt wiederum auf 3.000 mAh.

Offenbar ist das Xiaomi Redmi Go für Märkte wie Indien gedacht und soll dort mit seinem günstigen Verkaufspreis für Aufsehen sorgen. Allerdings heißt es, dass es schon im Februar auch in Europa bzw. Deutschland erscheine und bei uns wohl rund 80 Euro kosten soll, Shops wie Gearbest listen das Xiaomi Redmi Go als Global-Version für unter 90 Euro.

Als Schnittstellen sind Wi-Fi 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.2, 4G LTE (mit Band 20), Micro-USB und Dual-SIM mit von der Partie. Das Smartphone ist 8,35 mm dick und wiegt 137 Gramm. Ab Werk basiert das verwendete Android Go noch auf Android 8.1 Oreo.

Meine Meinung? Das Xiaomi Redmi Go lohnt sich aufgrund der Einschränkungen durch Android Go nicht unbedingt, wenn man mutig genug ist zu anderweitigen Importen zu greifen. Etwa wäre da das hauseigene Xiaomi Redmi Note 5A eine Konkurrenz mit identischem SoC aber doppeltem RAM und Speicherplatz und besserer Kamerausstattung. Jenes Modell ist auch schon oftmals für 90 – 100 Euro erhältlich gewesen. Trotzdem: Vielleicht greift der ein oder andere lieber zum Redmi Go als anderweitigen Billigheimern. Was meint ihr?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Das würde ich nicht mal meiner Mutter (70+) empfehlen wollen.

  2. Sindbadesalz says:

    Irgendwie ist alles von xiaomi genial, mittlerweile läuft auch jeder mit einem mi band durch die gegend. Und die Handies fuktionieren prima,habe schon 3 gekauft. Innerhalb von wenigen Jahren vom Startup zu einem Börsenwert von 30 Mrd Dollar. Schon krass.

  3. Die Frage ist, wie effizient läuft Android Go mit den angepassten Apps auf schwacher Hardware. Wenn es da keinen Performaceschub gibt, ist alles über 50 Euro zu viel. Dann lieber ein Redmi 6A. Ich habe es schon an anderer Stelle geschrieben: Quadcore, 5 Zoll HD, 1GB Ram aber sogar austauschbaren Akku und 16 GB Speicher gab es schon vor 4 Jahren für 99 Euro (Honor Holly).

    Ein Argument könnte es aber geben: Wenn Android Go was Versionsupdates und vor allem Sicherheitspatches den gleichen Standard wie Android One hat, dann wäre es eines Neben den einfachen Nokia- und zumindest (theoretisch) BQ-Telefonen eines der wenigen Billgheimern mit aktuellem Android…

  4. Ich glaub da fährt man mit einem Nokia 3.1 wie letztens bei Aldi für 99 icl 10€ Startguthaben besser

  5. Zu hoher Preis für die Hardware. Es gibt neben dem Redmi 5a noch einige andere deutlich bessere Modelle von Xiaomi für ähnliche Preise. Zwischen 85$-120$ haben die ein gutes Dutzend Modelle im Angebot.

    Bezüglich Indien, sogar Samsung hat erkannt, das sie das untere Segment besser bedienen müssen. Schaut euch mal das Galaxy M10 und M20 an.
    https://www.notebookcheck.com/Samsung-Galaxy-M10-und-M20-vorgestellt.401291.0.html

  6. Ich denke auch, dass der RAM mit nur 1 GByte ein Problem darstellt
    besonders unter dem Aspekt von Android P und Android Q
    (sogar das Samsung J5 von 2015 hatte schon 1,5 GB RAM)
    Ich glaube nicht, dass es in Deutschland viele Abnehmer finden wird.
    Schade – mit:
    a) 2 GByte RAM
    b) herausnehmbarem Akku
    c) micro-SIM/nano-SIM/micro-SD – Unterstuetzung
    haette es auch in Deutschland ein Hit werden koennen.

    Und ich stimme Celli zu, dass man wahrscheinlich mit dem Nokia 3.1 fuer 99€
    ein besseres Preis-Leistungsverhaeltnis hat.

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